Wechselrichterdimensionierung

  • Hallo,

    Ich plane gerade eine Anlage mit ca. 9.8 kwp. -39 Grad (SO)., 15 Grad aufgeständert auf Flachdach nähe Chemnitz, Deutschland.

    WR soll Fronius werden, u.a. wegen des Anschlusses für einen RSE. Es kommen der Symo 8.2 oder 10 kw in Betracht. Zu welchem würdet ihr mir raten? Ist beim 8.2er mit Begrenzung zu rechnen. Danke für Eure Meinungen.

    Grüße, Skonline

  • SO/NW oder SW/NO Aufständern?

    wie viel geht dann drauf?


    RSE lohnt sich meist nicht, dyn. 70%

    mit Smartmeter oder s0-Zähler am 8.2

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Smartmeter ist geplant. Rse soll um 160,- Eur kosten. Nw/SO geht nicht wegen hoher Attika und Hindernissen, mehr auch nicht. Ein String mit 19 Modulen und einer mit 10. Also wäre der 10er WR Verschwendung (kostet 100 € mehr)?

  • Bis der RSE montiert, verkabelt ist

    und für den 10er ist man dann bei 350-400€, laufende Kosten gibt es keine?


    mit 500 kWh Abregelung wären das ca. 50€ jährlich, also 7 Jahre.


    Einige Verbraucher zur Mittagszeit betreiben kostet nichts außer Disziplin.

    Grundlast ist immer da...

    zudem soll der 8.2 leiser sein ;)

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Vielleicht hatte ich oben meine Frage nicht klar formuliert: Wie viele kwh Erzeugung verliere ich, wenn ich den 8.2er statt den 10er nehme. Wieviel (Spitzen-)Leistung wird die Anlage in der Praxis geschätzt max. bringen, die 9,8 kwp wären ja unter idealen Bedingungen? Oder anders gefragt: Vom Dach kommen vielleicht mal 9500W, der WR kann aber nur 8200W bereitstellen->1300W nicht nutzbar-> dann lieber den 10er oder weniger Module? Ich will nicht an 100 EUR für den WR sparen und dann jährlich 50,- EUR Einspeisevergütung verlieren. Es sei denn, der Unterschied ist wesentlich geringer. Ich kann es halt nicht abschätzen. Meistens wird so eine Anlage eh in "Teillast" laufen, oder (aus Erzeugungssicht)?

    Ich habe mal versucht, es mit sunnydesign nachzustellen (mit Tripower 8 und 10), die Unterschiede waren vernachlässigbar. Allerdings gibt das Programm auch bei deutlich überdimensionierten WR Vollaststunden aus, die ja nie erreicht werden dürften. Oder habe ich irgendwo ein Verständnisproblem?

    Zum Eigenverauch: Das mit der Verbrauchersteuerung ist schon klar...

    Danke für die Hilfe, Licht ins Dunkel zu bringen...

  • Du hast es quasi selbst beantwortet.

    Der Bereich 70% + Grundlast/steuerbare

    Verbraucher macht den RSE überflüssig.


    Die flache SO Ausrichtung macht einen größeren WR als den 8.2 unnütz,

    da entweder der Einfallswinkel nicht optimal oder Modultemperatur zu hoch sein wird.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Grundsätzlich rechnet man bei 70-hart mit rund 3-5% Verlusten im Jahr. Durch dein 70-weich fängst du schon einen Gutteil davon (30%) wieder auf.

    Die Zeit, in der du mit einem 10er mehr Energie nutzen könntest als mit dem 8er, wird sich im jahr vielleicht auf 10h, wenn überhaupt, belaufen. Es müssen ja hohe Sonneneinstrahlung, niedrige Temperaturen und hoher Direktverbrauch zusammmenkommen.

    Im Sommer bei 30° Außentemperatur und Modulen mit 70° wirst du schon Mühe haben, die 7kW zu sehen.

  • Danke für die bisherigen Antworten.

    Ihr geht aber immer von der 70% Regelung aus (hart bzw. weich). Wenn die 3-5 % Verluste durch den RSE vermieden werden können, rechnet der sich doch durchaus. Wenn auch erst nach mehreren Jahren. Aber 70% weich sind sicher auch ein gangbarer Weg.

    Die Frage für mich ist aber eigentlich: Wenn ich den 8.2 kw nehme, wie groß wäre der Generator idealerweise zu wählen. 9,8 kw erscheinen mir irgendwie etwas zu groß. Vielleicht mach ich mir da einfach zu viel Gedanken...

  • Die Frage für mich ist aber eigentlich: Wenn ich den 8.2 kw nehme, wie groß wäre der Generator idealerweise zu wählen. 9,8 kw erscheinen mir irgendwie etwas zu groß. Vielleicht mach ich mir da einfach zu viel Gedanken...

    Modulleistung (Generator) immer so viel wie nur geht montieren. Wenn dann 5kWh mehr abgeregelt werden ist das auch egal.

  • Die Frage für mich ist aber eigentlich: Wenn ich den 8.2 kw nehme, wie groß wäre der Generator idealerweise zu wählen.

    Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf ;)

    Man fängt mit der Belegung der zur Verfügung stehenden Dachflächen an, erst wenn die halbwegs klar ist dann wird danach der passende Wechselrichter ausgewählt.


    Dabei ist die untere Grenze I. D. R. natürlich schon durch die 70% Regelung festgelegt. So geht man davon aus, daß der WR auch bei einem relativ steilen Ost /West Dach mindestens 70% der installierten DC Leistung schaffen muß.

    Das wäre dann die harte 70% Regelung, Erträge über 70% der Generator-Nennleistung wären aufgrund der Dachneigung und Ausrichtung nicht oder nur sehr selten zu erwarten und es entstehen also in diesem Fall keine Verluste.


    Gerechnet wird für70% hart z.B. wie folgt :

    Generator-Nennleistung DC:

    9,9 kWp

    Davon 70% sind 6,93 kW Wirkleistung, dazu kommen 5% Blindleistung sodas der WR mindestens 7,29 KVA Scheinleistung bringen müsste.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59