Rentabilität Tesla Powerwall

  • Wir sollten den anderen Thread

    Dach vollmachen bringt die höchste Rendite


    nicht OT führen, deswegen habe ich hier was neues aufgemacht.


    Im Beitrag 44 stand:

    Das eine schließt das andere nicht aus. Ich habe den Brutto-Ansatz aus Vereinfachungsgründen gewählt. Wie du schon richtig erwähnt hast zahlt man per uWA den Vorsteuerkredit des FA im Laufe von 20Jahren zurück.


    Eine Tesla Powerwall kostet brutto €7000 und kann im Laufe von 20 Jahren bei optimaler Nutzung und Lebensdauer ca. 70.000kWh durchsetzen (20Jahrex250Zyklen/Jahr=5000Zyklen) also 10ct/kWh. Das wäre durchaus schon wirtschaftlich bei 6ct/kWh Produktionskosten und 28ct/kWh Bezug = 22ct/kWh Einsparung.


    Hallo Eba,

    das wäre ein 14kWh Speicher, und mein Kriterium < 500€/kWh erfüllt. :)


    Wie andere schon geschrieben haben kommt es immer auf den Einzelfall an. Mir bringt das so nichts weil ich mit meiner Kleinanlage den Speicher nicht voll bekommen würde und damit auch die 70.000kWh Durchsatz nicht erreichen würde.


    Hat einer eine größere Anlage und schafft die Vollzyklen dann müsste man auch noch Verluste berücksichtigen, bei 20% würden dann 12 ct/kWh aus den von dir oben angegebenen 10ct/kWh.


    Mit den Produktionskosten der PV von 6ct/kwh wäre man dann bei 18ct/kWh in Summe und die Einsparung würde ich dann mit 10ct/kWh errechnen bei Bezugskosten von 28ct/kWh.


    Zahlt man UST auf 28ct/kWh statt 11ct/kWh (17*0,19%) müsste man auf die 18ct/kWh nochmals ca. 3ct/kwh drauflegen. Das gibt 21ct/kWh (plus ggf. 3ct/kWh für Sachentnahme/EST).


    Ich zahle derzeit beim EVU noch nur 23ct/kWh.


    Stimmt meine Rechung?


    Schön wäre wenn man in diesem Thread eine sachliche Diskussion hinbekommen. :)


    P.S. Braucht man für die Powerwall noch einen Hybrid WR?

    Grüße
    Didi

  • nicht ganz, unterstellt man einen Wirkungsgrad von 80% (Tesla gibt 86% an), dann erhöhen sich die Herstellungskosten des Stromes von 6ct/kWh auf 7,2ct/kWh die 10ct/kWh ändern sich nicht bleiben gleich.


    Wie du auf 23ct/kWh Bezugskosten kommst erschließt sich mir nicht, es sei man, wohnt nicht in D oder Dänemark.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Hallo Eba,

    die 23ct/kWh Bezugskosten habe ich noch in D unter Berücksichtigung eines Wechselbonus. Das wird nach Ende der Bindefrist vermutlich mehr werden. ;) Mal sehen was es dann wird trotz eines neuen Wechselbonus. ;(


    Mit einem Wirkungsgrad von 86% wären dann nur ca. 1,4ct statt 2ct/kWh zu berücksichtigen in meiner Aufstellung.

    Da einiges in meinen Annahmen vereinfacht ist spielt es keine große Rolle ob 24 oder nur 23ct/kWh rauskommen.

    Es ging mir nur um die Tendenz.


    Wie errechnest Du die Herstellungskosten des Stromes zu 7,2ct zu den ursprünglichen 6ct/kwh?

    Die ca. 6ct/kWh Herstellungkosten liest man hier immer wieder und trifft auch auf meine kleine Anlage zu.


    Wegen der Speicherverluste liefert die PV-Anlage nicht mehr, deswegen hatte ich Speicherverluste auf die Herstellungs/Nutzbarkeitskosten des Speichers umgelegt.

    Grüße
    Didi

  • Ich habe die Speicherverluste auf die Herstellungskosten des Stroms aufgeschlagen.

    Noch einen Nachtrag zu deinen 23ct/kWh. Welchen jährlichen Grundpreis hast du zu deinem Stromtarif und hast du diesen bei deiner Strompreisberechnung genauso berücksichtigt, wie deine Boni?

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Hallo Eba,

    der Grundpreis ist enthalten in meinen 23ct/kWh.


    Es ist sogar weniger als ich im Kopf hatte, wegen deiner Rückfrage habe ich gerade nochmals in meine Datei von Paulchens-Tool gesehen, da steht 21,09ct/kWh für meine uWA.


    Dafür muss ich mich korrigieren wegen des Beitrags von Ragtime im Ursprungsthread.

    (plus ggf. 3ct/kWh für Sachentnahme/EST)

    Die 3ct sollten entfallen in meiner Aufstellung, da diese immer anfallen ob verkauft wird oder selbst verbraucht wird. :oops:

    Grüße
    Didi

  • Schön dass das angekommen ist.... :)


    Die 21ct aus Paulchen Tool sind dann aber bestimmt netto, also 25ct brutto,

    während die 28ct von eba doch wohl brutto waren (und ev. ohne GG/Boni)?


    Der Punkt ist, dass man bei der Einsparung natürlich immer ohne GG rechnen muss (die fällt ja eh an) aber dafür mit Boni. Während man bei der Berechnung der USt auf die uWa (sofern nicht KUR) laut BMF die GG reinrechnet muss (obwohl IMHO BS) aber die Boni/Einmalzahlung eben nicht (soweit ich mich richtig an das BMF-Schreiben erinnere)... Also maximal schlecht für Eigenverbraucher.


    Ich für meinen Teil beginne erst wieder über Akkus nachzudenken, wenn ich in 2 Jahren in der KUR bin, wo die Rentabilität dann nen Sprung um 5ct nach oben machen dürfte UND die Akkus noch billiger sind bzw. bidirektional betreibbare eAutos verfügbar.


    Und mit so ner grossen Powerwall ist bei meinen 1000kWh Restbezug eh nix zu holen. Sparen kann nur wer viel verbraucht...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • also eher mit eAuto - dafür hatten wir letztes Jahr ca. 6000kWh verbraucht.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Ich wollte auch gerade fragen, wieveil man verbrauchen muß, um in 20 Jahren 70000kWh alleine durch den Speicher zu schieben. Schätze um die 10000kWh/a und da wäre ich selbst mit E-Auto weit drunter oder anders gesagt, würde ich eher nicht auf die angenommenen 250 Vollzyklen kommen und das wird bei vielen so sein. Bei 200 Zyklen und 80% Wirkungsgrad ist man dann halt schon bei ca. 15ct/kWh nur fürs speichern, weil ich nicht davon ausgehe, daß der dadurch deutlich länger hält, weil es auch noch sowas wie kalendarische Alterung gibt (und, wenn es die Batterie an sich aushält, geht irgendwas an der Elektronik irreparabel kaput und Ersatzteile gibt es dann erfahrungsgemäß nur, wenn man sie selbst einlagert, was ja auch kostet :( )

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

    Rechtschreibhilfe besser ausschalten statt unlesbare Texte zu produzieren.

  • P.S. Braucht man für die Powerwall noch einen Hybrid WR?

    Nein, die PW2 bringt ihren eigenen WR mit.


    Laut unseren Messungen liegt der PW2-Gesamtwirkungsgrad (AC rein/raus) bei rund 86% über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten. Die Leistungen waren im komplett möglichen Band von fast nix bis zu den maximalen 4,6kW.

    Die Tesla-Angabe scheint sich zu bewahrheiten.


    Ich wollte auch gerade fragen, wieveil man verbrauchen muß, um in 20 Jahren 70000kWh alleine durch den Speicher zu schieben.

    Nun, das sind 3500kWh pro Jahr.

    Bei 2 E-Autos und einem Jahresverbrauch von 9-10MWh kommt das hin.

    Ich kenne etliche Leute, die auf diese Werte kommen.

    Natürlich braucht man auch eine PV-Anlage, die groß genug ist, um die PW2 möglichst immer auszureizen.

    Erfahrungswerte (bei vergleichbaren Anlagengrößen): Die Leute, die eine Ost-West-Anlage haben, nutzen die PW2 besser aus als Leute mit einer reinen Südanlage. Allerdings, das sei gesagt, kenne ich das Ladeverhalten von deren E-Fahrzeugen nicht wirklich (tagsüber, abends, nachts?).

    Mit den richtigen Modulen und bei guter Auslegung produziert die Ost-West-Anlage auch kaum weniger Strom als die Süd-Anlage.


    Ich selbst bin letztes Jahr auf 242 Vollzyklen bei der PW2 gekommen.

  • Bei 2 E-Autos und einem Jahresverbrauch von 9-10MWh kommt das hin.

    Danke, bestätigt ja meine Schätzung - ich würde das trotzdem nie schaffen, bei zwei EVs könnte ich wechselweise tagsüberladen, steht ja schon das eine (mit Verbrenner) fast nur rum.

    letztes Jahr auf 242 Vollzyklen

    Letztes Jahr war ja ein außergewöhnliches PV-Jahr, befürchte fast, daß du den Speicher gar nicht immer leer bekommen hast ;)

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