Wechsel zu ComMetering bei Haus-Neubau (Neuinstallation)

  • Ggf. ist das eine von zahlreichen nicht eindeutigen Formulierungen im Gesetz und wahrscheinlich wird es hier dann auch Klagen geben...

    Wenn unser Haus fertig ist, habe ich ja wieder mehr Zeit, dann könnte ich die für eine Klage nutzen... Wenn tatsächlich 20€ extra verlangt werden, da geht es mir dann ums Prinzip. Weil das Gesetz gibt das nicht her. Vielleicht wird es aber auch vorher noch geändert, wie cybersoft prophezeiht. Schaumerma.


    ComMetering: Andere Frage noch...

    Wie gesagt bauen wir gerade. Der Keller ist fertig, in KW13 kommt das Fertighaus, Einzug ca. im Juli. Der Stromanschluss wird nächste Woche beantragt (sind wir da eigentlich spät dran? Telekom haben wir schon vor einem halben Jahr beantragt...). Die örtlichen Stadtwerke (VNB) akzeptieren eine Kaskadenmessung, die wir auch haben wollen, wegen Wärmepumpe.

    Da wir mit der Bürgersolaranlage zu ComMetering wechseln (und meine Eltern zu Hause auch), bin ich natürlich am überlegen, auch mit unserem neuen Haus dann zu ComMetering zu wechseln. Macht das Sinn, von Anfang an die Zähler von euch setzen zu lassen oder erstmal alles seinen "normalen Gang" gehen lassen und dann im Nachhinein zuwechseln? Natürlich möchte ich ungern zweimal die Installationskosten haben, aber noch ungerner möchte ich länger als nötig auf den Stromanschluss warten, weil auch die PV so bald wie möglich IB gehen soll. Mein Favorit ist daher momentan der Weg, die Zähler zunächst von den Stadtwerken setzen zu lassen, um Verzögerungen (und ggf. Schikanen wegen der Kaskadenschaltung) zu vermeiden.

    Was ist dein/euer Rat hierzu?


    Sonnige Grüße

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • @ Bürgersolar: Ja, es macht grundsätzlich schon SInn das direkt zu machen. Dieser Einbau und anschliessendem Ausbau geht natuerlich auch, aber das ist einfach Käse bzw. Ressourcenverschwendung.


    Aktuell hängt Ihr ja am Baustrom und wahrscheinlich sollte man es mit den Inbetriebnahmeantrag dann direkt versuchen die erforderlichen Nummern zu bekommen und dann den Einbau anzustossen. Vorschlag meinerseits wäre: Im ersten Schritt musst Dir überlegen, ob Du wechseln willst... Wenn ja, dann schick uns doch den Antrag und dann sprechen wir mit dem VNB... WEnn wir die erforderlichen Nummern bekommen und im Zug der Gespräche klar wird, dass das gut laufen wird, machst DU die Bestellung und wir gehen ganz normal weiter... WEnn absehbar ist, dass es zäh wird, dann überlegen wir, wie wir damit umgehen.


    Grüße

  • Ich hole mal den alten Thread wieder hoch mit der Frage, ob es bereits für den Bereich Neubau einen entsprechenden Prozess gibt, da ich mir auch überlege direkt zu Commetering zu wechseln.. über die Messschaltung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.. theoretisch brauche ich ja nur einen Zweirichtungszähler für Hausstrom, wo auch die WP mit drauf hängt und einen seperaten Einspeisezähler für die PV-Anlage (da > 10kwP) dann noch einen einfachen Zähler für die WP (Vorgabe für BAFA Förderung) und gut ist..

  • Ich hole meine eigene Anfrage einfach nochmal nach oben, aber ich kann glaube davon ausgehen, dass es für Neubauten noch keinen geeigneten Weg gibt. Ich werde dann im nächsten Jahr einfach den "normalen" Weg beschreiten und ggfs. später wechseln, sofern ich die Notwendigkeit sehe.

  • Ich hole meine eigene Anfrage einfach nochmal nach oben, aber ich kann glaube davon ausgehen, dass es für Neubauten noch keinen geeigneten Weg gibt. Ich werde dann im nächsten Jahr einfach den "normalen" Weg beschreiten und ggfs. später wechseln, sofern ich die Notwendigkeit sehe.

    In der Regel kannst auch bei Neubau einen anderen MSB wählen.

    Beim Bayernwerk z.B. wird das auf der IB angegeben.