• Die meisten E-Auto-Kritiker gehen nur vom Status Quo aus. 60 Prozent Graustrom bei der Produktion und beim Betrieb des Autos. Wir können ja nicht erst bei 100 Prozent Ökostrom mit der E-Mobilität anfangen.

    Doch, das könnten wir.

    Wenn die Erhöhung des gesamten Schadstoffausstosses des BEV uns stören würde.


    Solange wir nicht genügend EE haben, um allen unseren normalen Stromverbrauch (plus Heizung) damit abzudecken, brauchen wir auch keine BEV, um die Verringerung des Schadstoffausstosses von EE zu haben, denn wir brauchen ihn nur mit irgendwas zu verbrauchen, was sonst fossil betrieben würde.

  • Guten Abend,


    das grundsätzliche Problem in D. ist, dass es keine Visionäre gibt.

    (Und dass die Parteien von Firmenspenden abhängig sind!)

    D. wollte bis 2020 eine Million E-Mobile auf die Straßen bringen.

    Leider waren alle vor der Ei oder Huhn-zuerst Problematik erstarrt.

    Tesla hat es mit seinen Super-Chargern vorgemacht... natürlich mit riesigen Anfangsverlusten.

    Aber jetzt ist es ein Kaufargument Pro Tesla.

    Die Dt. Autoindustrie wird untergehen wie Nokia oder Nortel oder Siemens Telekom/Siemens Mobile.

    (Die Größe des Hubraums ist antiproportional zur Anzahl der Neuronen;-)


    Ach, Kriege und Geopolitik hatte immer mit der Sicherung von Ressourcen zu tun...


    Gruß

    cti

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Guten Abend Schoenberg ,


    gerade habe ich erkannt, dass Dein Avatar das Logo der Dt. Umwelthilfe ist?!

    Bist Du ein Lobbyist?


    Schöne Grüße

    cti

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Wenn die Erhöhung des gesamten Schadstoffausstosses des BEV uns stören würde.

    Der Ausstoß wird ja nicht erhöht, sondern mit jeder PV und jedem Windrad verringert. Zudem ist ein BEV schon heute klimaverträglicher als ein vergleichbarer Verbrenner. Worauf also noch warten.


    Außerdem wird ein wachsender Massenmarkt im Bereich BEV und Hauskraftwerk zu einer schnelleren Entwicklung der Batterietechnik führen, was nur gut sein kann.

    12,06 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + 12x IBC Polysol 285 + SMA Tripower 10.0 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115° - Renault Zoe Q210 Erst- und Einzig-KFZ - NRGKick an CEE-Kombi-Dose mit wahlweise 2,3/3,0/3,7/6,9/9/11 kW - Heizung noch Gasbrennwerttherme BJ 2004 - was kommt danach?

  • denn wir brauchen ihn nur mit irgendwas zu verbrauchen, was sonst fossil betrieben würde.

    da fallen mir spontan Fahrzeuge ein:) Nirgends sonst ist der Wirkungsgrad so unterirdisch.

    Ich versteh schon was Du meinst und es macht auch keinen Sinn hirnlos "gute" Verbrenner zu verschrotten/verbieten

    und dafür huschhusch neue BEV zu bauen (vor allem nicht solche).

    Trotzdem : 2016 z.B haben wir in DE ca 160000 Tonnen fossilen Kraftstoff pro Tag in Fahrzeugen verbrannt<X

    Diese Zahl muss man sich mal unter die Nase halten.

    lg,

    e-zepp

  • wenn man von fossilen Treibstoffen für Fahrzeuge weg möchte muss man jetzt schon anfangen auf EV umzustellen. Selbst wenn ein attraktives Angebot vorhanden wäre würde es noch lange dauern, bis sehr viele davon unterwegs sind. Nicht jeder kauft sich jedes Jahr ein neues Auto.

    Und wir haben schon mehr als 40% EE im Netz die auch zum tanken der EE genutzt werden können. Der EE Anteil in Deutschland wird auch immer weiter steigen, wenn der politische Wille da ist.

    Ich zum Beispiel könnte auch durchaus tagsüber das Auto mit der PV Anlage laden und werde es wahrscheinlich irgendwann auch machen.

  • Sehe ich auch so... Ich finde den Rechner hier, ja besonders gelungen, die verschiedenen Einflussgrössen zu visualisieren: http://www.emobil-umwelt.de/index.php/online-tool


    Und natürlich sind eAutos bereits beim jetzigen Strom-Mix über die gesamte Laufzeit ökologischer als ein Verbrenner (komm mir jetzt bloß keiner mit der Schwedenstudie), WENN die Batterie denn nicht zu gross ist. Aber die Energiewende geht über die Laufzeit ja auch noch weiter.

    Und ja, ein schon existierender Verbrenner ist in jedem Fall besser, egal was / wieviel der verbrennt (Verschrottungsprämie ist gewiss nicht ökologisch!). Aber man muss deswegen ja keine neuen bauen...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)