• Für alle mal zum Anschauen und Nachdenken, ob es unbedingt sein muss, Solaranlagen mit Lithium Batterien ausrüsten zu müssen. Im Moment werden nur die Autobauer angeprangert, Mal sehen, wie lange es dauert, bis man auch die Solarbranche angreift. Ich werde jedenfalls keine Lithiumbatterie anbieten. Es gibt genügend andere Alternativen.


    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76233

  • Solange man im europäischen Verbundnetz noch keinen Überschuss bei der Einspeisung von PV und Windstrom hat, macht es wenig Sinn Strom in speziellen Solarstromspeichern zu speichern. Wenn der Strom direkt eingespeist und die Produktion konventioneller Kraftwerke reduziert wird spart man sich die mindestens 20 % Speicherverluste.


    Mehr Sinn machen dagegen die Akkus in E-Autos, wenn diese dann zu Spitzenzeiten geladen werden können. Es entsteht kein zusätzlicher Verlust, und durch die Ladung zu Spitzenzeiten kann noch mehr EE Strom ins Netz eingespeist werden.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Wer kann denn tagsüber bei Sonnenschein laden ?

    Und warum eigentlich ? Die Schadstoffbilanz eines E-Autos wird durch PV-Strom nicht wirklich brauchbar.

    700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
    31.12.18: 510 kWh / 50,2 % Invest geerntet.
    SL Akku: Planung Kapa (2) 5kWh, Ziel: 10ct/kWh.
    Ignoriert: <zensiert> Argo, Alex, django, dringi, Mbiker, christosser, egn, boelckmoeller, chacha, PV-Berlin, manolli, GEST, ndorphin, rellikon

    Eigene CO2 Ersparnis (seit 2004) 12800 kg (in Arbeit)


    https://www.openpetition.de/pe…-anpassung-der-grenzwerte

  • Wer kann denn tagsüber bei Sonnenschein laden ?

    Und warum eigentlich ? Die Schadstoffbilanz eines E-Autos wird durch PV-Strom nicht wirklich brauchbar.

    Jeder, welcher ein E-Auto im Anschlussbereich einer PV-Anlage hat.

    Ist man hingegen mit dem Auto unterwegs, ab mit dem Strom ins Netz,

    dann können andere Nutzer den Strom sicherlich gebrauchen.

    Sei es den Kühlschrank mit Strom runter zu kühlen, die Wasch- /Spül-maschine anzuwerfen, das Essen zuzubereiten, pp und letztendlich ein anderes E-Auto zu laden.


    Zur Frage zweitens:

    Die Schadstoffbilanz eines E-Autos bei der Produktion vielleicht nicht, dazu fehlen mir entsprechende Daten.

    Beim Betrieb aber sicherlich.

    Strom aus PV-Anlagen im Akku gespeichert ist sicherlich sauberer, als Benzin mit riesigen Energieaufwand aus Rohöl zu destilieren und das dann zur Wärmeentwicklung im Automotor zu verbrennen. Ach ja, da gibt es noch einen geringen "Überschuss" an Energie, dass dann der Fortbewegung dient

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed


    MJK: 25; D: 1

  • Die ständige Rein- und Rausladerei mit dem Netz wird wegen des Wirkungsgrades dabei nicht besonders interessant sein. Ich halte nichts von diesen Konzepten. Ausserdem man belastet seinen Fahrzeugakku mit Zyklen, obwohl es längst nicht klar ist, ob die Lebensdauer überhaupt für die Fahrerei reicht. Aber auch das hängt natürlich von der Benutzung ab.


    Ich meine die gesamte Schadstoffbilanz. Mit PV-Strom streiten sich die Geister, ob es den wenigstens mit Verbrennern ebenbürtig ist, das hängt z.B. davon ab, welche Akkugröße und welche Benutzungszeit man ansetzt. Die laufende Vergrößerung der Akkus zur Erhöhung der Reichweite verschlechtert diese Bilanz.

    Geht man von Strommix aus, wie das für die weitaus meisten sein wird, ist allein der Strom etwa so belastet wie CNG Autos fahren. Das wird dann nix mit dem umweltfreundlichen Auto.

    700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
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  • Geht man von Strommix aus, wie das für die weitaus meisten sein wird, ist allein der Strom etwa so belastet wie CNG Autos fahren. Das wird dann nix mit dem umweltfreundlichen Auto.

    Da ziehlst du darauf ab, wer Strom tankt, der nutzt den Strommix.

    Dabei nutzen viel E-Autofahrer gerade diesen nicht, sondern nutzen fast ausschliesslich Ökostrom.

    Dann kommt öfter der Einwand, dieser dann genutzte Ökostrom fehlt im Netz, dadurch wird der allgemein genutzte Strom "schmutziger".

    Da weiss ich nicht was besser ist, schmutziger Strom oder Öl verbrennen.

    Ich habe einfach meine PV Anlagengrösse verdoppelt, soviel Strom wie da erzeugt wird kann ich nicht verfahren. So fahre ich mit Ökostrom und der Netzstrom hat ein Mehr an Ökostrom. Kein Schaden, sondern eigentlich ein postiver Effekt.

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed


    MJK: 25; D: 1

  • Nein, ich "Ziele nicht drauf ab". Ich führe es als wichtigen/betrachtenswerten Faktor an.

    Ich habe keine Statistik, ob und wie Elektrofahrer Ökostrom benutzen. Was bekommt man an Ladesäulen ? Reinen Ökostrom ?


    Wenn du fürs Auto den PV Anteil erhöht hast, bist du undiskutierbar clean - sehr schön.

    Aber für wieviel % der anderen gilt das auch?


    Wenn ich auf irgendetwas abziele - BEV sind nicht die Lösung, um CO2 zu vermeiden - die Vermeidung geschieht durch die Verwendung von Ökostrom, nicht durch das Auto selbst.

    Und sie sind nicht die Lösung, um den übrigen Schadstoffausstoss zu vermeiden, sond man hält ihn nur aus den Städten heraus - wenn man darin fährt.

    Und damit jetzt nicht wieder jemand austickt - für einen Teil der Autobesitzer mag ein BEV akzeptabel sein, oder ein Spassauto, kein Problem damit. Aber eben nur für einen Teil.

    700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
    31.12.18: 510 kWh / 50,2 % Invest geerntet.
    SL Akku: Planung Kapa (2) 5kWh, Ziel: 10ct/kWh.
    Ignoriert: <zensiert> Argo, Alex, django, dringi, Mbiker, christosser, egn, boelckmoeller, chacha, PV-Berlin, manolli, GEST, ndorphin, rellikon

    Eigene CO2 Ersparnis (seit 2004) 12800 kg (in Arbeit)


    https://www.openpetition.de/pe…-anpassung-der-grenzwerte

  • Wenn ich auf irgendetwas abziele - BEV sind nicht die Lösung, um CO2 zu vermeiden - die Vermeidung geschieht durch die Verwendung von Ökostrom, nicht durch das Auto selbst.

    Ob CO2 durch ein Elektroauto eingespart wird hängt von den Fahrzeugen ab und natürlich von dem Strom, welcher benutzt wird.

    CO2 müssen wir einsparen, wenn wir die eigenen Vorgaben einhalten wollen. Wenn ich sehe wieviel Süddächer leer sind, erschliesst sich ein sehr grosses Potential für den massiven Ausbau von PV.

    Problem: Es ist politisch nicht gewollt.

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed


    MJK: 25; D: 1

  • Hallo,

    weil etwas nicht perfekt ist, gleich alles zu verteufeln?!

    Die Mißstände in den Quellenländern will ich nicht bestreiten, aber vieles hat leider mit Korruption und imperialistischer Ausbeutung zu tun. (z.B. Wasserrechte für fossiles Wasser hat ein Öl-Spekulant gekauft und an die Minengesellschaften für ein Vielfaches verkauft.)


    Ich will nur daran erinnern, dass bis vor kurzem die größten Einzelaktionäre bei den Dt. Autobauern ölfördernde Länder waren, die den Autoverkehr als Downstream-Markt genutzt hatten. Viel Geld floß ins Lobbying und in die Parteien/Politik.

    Außerdem sind Asphaltstraßen die Mülldeponie der Raffinerien. (Feinstaub kommt nicht nur aus dem Motor...)


    Klar, kein Verkehr (auf den Straßen) ist natürlich am besten, daher, finde ich, müssen die Kompetenzen auf kommunaler, Landes-, und Bundesebene neu geregelt werden.


    Gruß und schönen Sonntag

    cti

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Die meisten E-Auto-Kritiker gehen nur vom Status Quo aus. 60 Prozent Graustrom bei der Produktion und beim Betrieb des Autos. Wir können ja nicht erst bei 100 Prozent Ökostrom mit der E-Mobilität anfangen. Es kann auch nicht das Ziel sein, 45 Mio Fahrzeuge in D zu elektrifizieren. Das magische Dreieck für die 30er-Jahre heißt E-Mobilität, Autonomie und regenerative Energie.

    8,64 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + SMA 7000 TL 20 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115°