Kostal Plenticore intelligente Batteriesteuerung noch intelligenter machen -70% weich (Plenticore & BYD)

  • Wenn ich es zusammenfassen darf - da jeder Anwender leicht unterschiedliche Anforderungen hat...:

    1) Möglichkeit der Wetterprognose für das Ladeprofil der Batterie einbauen

    2) Flexible externe, softwarebasierte offene Steuerungsmöglichkeit für die Überschusssteuerung vorsehen. Diese könnte man dann einerseits zum Steuern des Ladeprofils der Batterie -oder auch für andere externe Verbraucher (Wallbox, Wärmepumpe, etc.) verwenden

  • Ich habe eine solche Logik auf einem Raspberry PI für den E3DC-Speicher laufen. Sollte ein einfaches sein, das auf den Kostal anzupassen, vorausgesetzt, der Kostal gibt eine Schnittstelle frei, wo ich Einstellungen des Kostals dynamisch verändern kann.

    Die meisten Hesteller lassen nur lesend darauf zugreifen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Hallo eba,


    Kenne natürlich deine Lösung wenn auch nicht im Detail .:)

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Wenn es aber ein schöner Tag ist, lädt der Speicher nicht Vormittags schon voll, sondern je nach Größe des Speichers halt mindestens zum Beispiel 4 Stunden.

    Da verstehe ich aber dann den Sinn nicht. Voll ist voll und wie lange das dauert, ist doch egal, wenn über den Tag genug Sonne scheint. Bei mir macht der WR den Speicher auch nicht morgens sofort voll, sondern er versucht, eine mögliche 70% Abregelung zu vermeiden. Hast Du die intelligente Regelung an?

    Nein, die "intelligente" versaut es mir leider immer dann, wenn Nachmittag Sturm und Hagel aufzieht..


    Naja, würde ich mit 1kW laden weiß ich, dass ich mindestens 6 Stunde lade, ich weiß auch, dass ich von 12-14 Uhr in die 70% Reglung fallen würde, Ladebeginn ist bei mir gegen 8 Uhr. Nur mal so rein fiktive Werte, genau hab ich das nicht im Kopf.


    Lade ich mit 1kW dauert der Vorgang von "leer" bis voll 6 Stunden, ich lade also bis 14 Uhr, und habe die 70% erfolgreich geladen und nichts verschwendet.

    Ist das Wetter nicht so schön, und die Anlage macht gar nicht erst soviel Strom, lade ich quasi den maximal-Wert über den ganzen Tag, einzelne kurz Spitzen sind dann theoretisch nicht geladen und verloren, aber bei einem ganzen Tag sind diese ohnehin so kurz, nahezu irrelevant.


    Optimal wäre natürlich noch, wenn man bestimmte Zielwerte zu bestimmten Uhrzeiten vorgeben könnte, aber das würde die ganze Sache wieder komplizierter machen. Die Lösung die Ladeleistung zu begrenzen wäre aber rein vom Gedanken einfach zu implementieren, und einfach in der Oberfläche zu erweitern.


    Ich habe ja derzeit Einstellmöglichkeiten für:

    Batterienutzung ab [W]

    Batterienutzungsstrategie

    Min. Ladezustand (SoC) [%]

    [ ] Intelligente Batteriesteuerung aktivieren


    und neu wäre dann zusätzlich halt eine Möglichkeit:

    Ladeleistung begrenzen auf [W]


  • und neu wäre dann zusätzlich halt eine Möglichkeit:

    Ladeleistung begrenzen auf [W]


    Sollte dann aber mit Uhrzeit versehen sein. Also Begrenzen bis 15 Uhr zum Beispiel. Danach soll der WR die 100 freigeben, falls der Akku bis dahin nicht geladen sein sollte.

    PV-Anlage Plentikostal 8.5+ mit kWh 8,45 / Stromspeicher BYD kWh 7,7

  • Die meisten Hesteller lassen nur lesend darauf zugreifen.

    Genau das ist das Problem. Auch bei Kostal ist das Meiste gut weggesperrt - und nur lesender Zugriff. Deshalb meine Anfrage von oben bzgl. der Öffnung der Interfaces.

  • Hallo zusammen,


    ich nutze seit ca. 3 Wochen die automatische Benutzungsstrategie und zeichne mir auch interessehalber die Lade und Endladeströme des Akkus mit auf.


    Für eine schonende Akkubehandlung würde ich mir neben der bereits gewünschten

    "Ladeleistung begrenzen auf [W], gerne mit Uhrzeitangabe"

    auch einen

    "Max. Ladezustand (SoC) [%]"

    des Akkus wünschen. Die Zellchemie des BYD Akkus wird es danken, wenn er nicht immer auf 100% aufgeladen wird.

    Jetzt im Sommer bekomme ich den Akku kaum unter 50% entladen.


    Ebenso ist für mich der Ladestrom von über 10A zum Ladeende hin nicht zu verstehen (siehe Grafik ab 16 Uhr).

    Hätte bei Lithium Akkus eine Verringerung des Akkustromes zum Ladeende erwartet und nicht ein Anstieg um den Faktor 5!?


    9,92kWp IBC MonoSol 310 - Ost/West, Kostal Plenticore plus 8.5 (Batt-Mode: Automatisch & Intelligent), BYD HV-Box 6.4, Kostal Smart Energy Meter

  • Seither war ich eigentlich ganz zufrieden mit der intelligenten Steuerung aber jetzt ist das totaler Murks. Stand 12:30 wurde die Batterie noch gar nicht geladen (7%) und 6,5kwH landen im Netz, gestern bereits ähnliches Bild und am Abend war die Batterie nicht voll.

    Ich habe den Verdacht, dass lediglich eine ganze simple Logik statt "Intelligenz" hinter der Option arbeitet. Vielleicht so was wie "Schräge und Richtung bestimmen, in welchem Zeitfenster der Ertrag bei voller Leistung am höchsten ist und lade bis dahin überhaupt nicht."

    Das wäre natürlich weit weg von einer "fire and forget" Einstellung. Da der Bezug dreimal so teuer wie die Abgabe ist, schalte ich die intelligente Steuerung erstmal aus.

    Es ist schade, dass das Produktmanagement hier keinen Einblick oder Handlungsempfehlung gibt.

    PV-Anlage Plentikostal 8.5+ mit kWh 8,45 / Stromspeicher BYD kWh 7,7

  • Ich habe den Verdacht, dass lediglich eine ganze simple Logik statt "Intelligenz" hinter der Option arbeitet. Vielleicht so was wie "Schräge und Richtung bestimmen, in welchem Zeitfenster der Ertrag bei voller Leistung am höchsten ist und lade bis dahin überhaupt nicht."

    Im Prinzip stimme ich da zu, habe da aber eine andere Wahrnehmung. Der Plenticore hält das, was in der Vergangenheit passiert ist im "Hinterkopf" - wenn also 10 Tage strahlender Sonnenschein ist, wird versucht mit der Batterieladung erst zur Mittagszeit anzufangen. Blöd ist nur, wenn sich das Wetter von einem Tag auf den nächsten ändert - dann greift diese Logik ins ... . Das ist nur gut für die Bedarfsermittlung in der Annahme, dass sich das Lastprofil nicht signifikant ändert (sich also die User von Tag zu Tag ähnlich verhalten)

  • Meine eigene Steuerung für den E3DC basiert auf der Annahme, dass ein gewisser Anteil im Speicher freigehalten werden muss, um im worst case den gesamten, sonst durch die 70% Regel abzuregelnden Strom in den Speicher geladen werden kann. Dieses Zeitfenster ist berechenbar. Die Steuerung ist so ausgelegt, das am Ende dieses Zeitfenster der Speicher auf ein beliebiges Soll-Level z.B. 85% geladen ist.

    An Tagen mit hohem Überschuss (kalt, sonnig und windig) können es auch 95% werden.

    Dann soll der Speicher ja nicht den ganzen Tag voll geladen herumstehen. Daher wird ein zweites Beladen kurz vor Tagesende auf 95% bzw. 100% gestartet.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.