Kostal Plenticore intelligente Batteriesteuerung noch intelligenter machen -70% weich (Plenticore & BYD)

  • Zweite Frage: hat jemand Erfahrung, ob ich nach dem Abschalten des AC-Laden, die intelligente Steuerung ohne Fachfirmeneingriff von mir an- und abgeschaltet werden kann? Vielleicht könnte Fa. Kostal ja eine Antwort auf die Frage geben?

    Dank und Gruß

    Ja, das geht. Nur AC-Laden kann man als Betreiber nicht ändern.

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Habe ich das richtig verstanden, dass das AC-Laden ausschließlich bei zusätzlichen Anlagen mit Wechselstromerzeugern(z.B. BHKW) maßgeblich ist? Also nicht notwendig bei zwei Strings? Wenn ja, frage ich mich, warum das wohl standardmäßig gesetzt wird!

    Ich kann nicht mehr sagen, ob das als Standard gesetzt war. Aber ja, damit kann man AC-Überschuss im Haus (aus weiteren PV-Anlagen, BHKW etc.) quasi rückwärts über den WR in den Speicher laden.

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Brauchst doch nur auf der weboberfläche des Plenticore unter Batterieeinstellung ein oder kein Häkchen setzen... erledigt

    2018. Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv -30x heckert Nemo 2.0

    2019 Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv - 6x heckert NeMo 2.0

  • Habe ich das richtig verstanden, dass das AC-Laden ausschließlich bei zusätzlichen Anlagen mit Wechselstromerzeugern(z.B. BHKW) maßgeblich ist? Also nicht notwendig bei zwei Strings? Wenn ja, frage ich mich, warum das wohl standardmäßig gesetzt wird!

    Ich kann nicht mehr sagen, ob das als Standard gesetzt war. Aber ja, damit kann man AC-Überschuss im Haus (aus weiteren PV-Anlagen, BHKW etc.) quasi rückwärts über den WR in den Speicher laden.

    Das war per default aus. (Bin ich mir sicher)


    Btw AC laden funktioniert vollkommen problemlos kann nur positives berichten

    Lediglich bei stark wechselnden lasten kommt der PC nicht mehr mit und speist etwas zu viel ins Netz

  • Hmm ... ich bin etwas schockiert. Ich bin grad am planen einer neuen PV Anlage (10kWp, 9kWh Batterie) und eigentlich an Kostal interessiert: DC coupled, nur eine Box, ... Hab mir den Thread jetzt von vorne bis hinten durchgelesen.


    Die Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin lässt ja Kostal gut dastehen ... - aber da wird die Rechnung vermutlich ohne die Intelligente Steuerung gemacht. Der Abstand des besten zum schlechtesten namentlich genannten Systems ist 2.8% im System Performance Index (SPI, für 2019).


    Ich hab mir nun mit SAM ein Modell meiner geplanten Anlage gebastelt, und simuliert für ohne Batterie und 9kWh Batterie. Der resultierende Stromkostenvorteil bezeichne ich als 100%. Jetzt modelliere ich mit Excel, dass die Anlage an ein paar Tagen nicht richtig funktioniert und dem Speicher z.B. nur 30% der Energie zuführt, die in einem rund laufenden System zugeführt würde. 30% scheint in etwa der Erfahrung von Shrek hier zu entsprechen.


    Ueber's Jahr verringert sich mein Stromkostenvorteil für jeden Tag, wo das System nicht rund läuft um einen gewissen Betrag - z.B. 0.18% im Falle von nur 30% Energiezufuhr. Nach 15 schlechten Tagen wäre somit der beste SPI in den schlechtesten umgewandelt. Hier als Grafik:


    Anders betrachtet: das ganze wird gemacht, um die 70% Abregelung zu verhindern, die nach allgemeinem Konsens 3% - 5% Energie im Jahr kostet (finanziell ist das weniger, da ja nur die Einspeiseverguetung als Verlust gerechnet werden muss ...). Man scheint also den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.


    kostal: als möglicher Neukunde bin ich brennend an Eurer Meinung interessiert!


    @all: Was sind die Alternativen? Schon in der Planungsphase zu beschliessen, kein Batteriemanagement zu haben wäre etwas enttäuschend ... - der zweite Grund ist ja, die Batterie weniger lange auf 100% zu halten. SMA mit wetterunterstütztem Algorithmus?


    Stefan


    PS: Ein paar Anmerkungen:

    • das eingehende SAM Model berücksichtigt Wetterdaten - hier 2014. Die Modellierung der mal-function ist als Monte-Carlo aufgebaut und weiss nichts von Wetterdaten. Es nimmt nur einfach an, dass die Energiekosten für einen schlechten Tag modelliert werden als max_charge * cost_with_battery + (1-max_charge) * cost_without_battery
    • als Folge davon ist auch in etwa berücksichtigt, was passiert wenn die Batterie nachts nicht ganz entlehrt wurde oder wenn wetterbedingt eine Vollladung sowieso nicht möglich gewesen wäre. Es folgt dann, dass max_charge der Prozentsatz der möglichen Zuladung an diesem Tag ausdrückt.
    • die mal-function Tage sind zufällig über's Jahr verteilt. D.h., ich nehme nicht an, dass der Algorithmus z.B. im Sommer besser oder schlechter funktioniert als in der Übergangszeit.
  • Wenn du wirklich ein funktionierendes System haben möchtest, dass du ganz nach deinen Vorstellungen konfigurieren und parametrisieren kannst, kommst du an ein E3DC Speicher nicht vorbei. Zusammen mit der opensource Software E3DC-Control hast du die volle Kontrolle über den Speicher.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Och, das könnte ich jetzt auch von SMA behaupten.

    Prognosebasierte Ladung mit Wetterdaten ... hat kein anderer ... beliebig erweiterbar mit SBS Serie.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Wüsste nicht, dass man bei SMA Parameter individuell anpassbar wären!

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Das funktioniert auch ohne das, aber was sind bei Dir überhaupt die "Parameter"?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • So sehen z.B. die Einstellungen zur Steuerung meines privaten Speichers mit Wallbox zum eAutoladen aus

    Mein Speicher hat 13,8kWh, meine PV-Anlage hat 28kWp.



    einspeiselimit = 18


    Ich darf maximal 18,2kW einspeisen (14kWp mit 60% + 14kWp mi 70%)

    Wenn meine PV-Leistung darüber liegt, wird der Speicher mit genau der Überschussleistung (max. 3000W) geladen


    untererLadekorridor = 500

    obererLadekorridor = 1500

    Der Speicher soll mit einer Ladeleistung zwischen 500W und 1500W geladen werden.

    Spielt eigentlich nur eine Rolle im Sommerhalbjahr, damit der Speicher zur Schonung erst zum Abend hin voll wird.


    minimumLadeleistung = 500

    Mindestens mit 500W laden, darunter ist mir der Wirkungsgrad nicht hoch genug.


    maximumLadeleistung = 3000

    Mehr kann der DC/DC Wandler meiner Batterie nicht. Aktuelle Systeme können bis zu 12kW DC/DC


    wrleistung = 12000

    Der PV-Wechselrichter kann nur 12,5kW AC Leistung. Falls mehr PV-Leistung direkt am System angeschlossen

    ist (max 15kWp erlaubt) kann es bei reinen Südanlagen dazu kommen, das höhere Stringleistungen nicht vom WR verarbeitet werden können. Hier kommt dann der Speicher ins Spiel, der dann die höheren Leistungen in den Speicher packt.


    ladeschwelle = 15

    Bis zu 15% SoC wird der Speicher mit höchstmöglicher Leistung vorrangig geladen


    ladeende = 85

    Ziel SoC 85% bis zum Ende der Regelzeit.


    winterminimum = 11

    Ende der Regelzeit Winter. Am 23.12. soll der Speicher um 11:00 GMT = 12 Uhr Winterzeit auf 85% geladen sein. (Schafft er nie)

    anschließend darf er auf 100% geladen werden, das erreicht er im Winter fast nie.


    sommermaximum = 14

    Ende der Regelzeit Sommer. Am 21.6. soll der Speicher um 14:00 GMT = 16 Uhr Sommerzeit auf 85% geladen sein. (Schafft er immer)


    sommerladeende = 18.5

    am 21.6. soll der Speicher um 18:30 GMT = 20:30 Uhr Sommerzeit auf 93% geladen sein. (Schafft er immer)

    anschließend darf er auch auf 100% geladen werden. Damit steht der Speicher nicht zu lange voll rum, was ihm unnötigen Stress erspart und die Lebensdauer verlängern sollte.


    Die folgenden Parameter steuert dynamisch die vorgehaltene Speicherreserve.

    Man kennt ja das Problem, im Winter wird der Speicher nie voll, im Sommer nie leer.

    bei HT/NT Tarifen ist der Strombezug nachts günstiger und ab 6Uhr im HT wirds teuerer.


    htmin = 30

    30% am 23.12.

    htsockel = 10

    Speicherreserve am 22.3/22.9.

    hton = 5

    Entladen aus der Speicherreserve ab 6Uhr Morgens erlauben

    htoff = 11

    Entladen aus der Speicherreserve ab 12Uhr Mittags beenden.

    Jetzt darf die Speicherreserve wieder aufgefüllt werden.

    htsat = true

    htsun = true

    Samstag und Sonntags wird nicht aus der Speicherreserve entladen. (ist ja immer NT)


    So jetzt erzähle mir einer, dass er sowas auch mit SMA oder Kostal hinbekommt.

    Höchstens dem fenecon könnte ich sowas zutrauen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.