Akku im Elektroauto als Puffer möglich?

  • Moin.


    Warum sollte die Nutzung "im Stand" nicht dokumentierbar sein? Imho ist bereits bei jedem Grossserien EV das Auslesen der Akkus zumindest durch die Hersteller/Werkstätten kein Problem. Da werden Garantiert auch die jew. Zyklen berücksichtigt.

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symio 7.0.3M O/W 39°, 4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symio Hybrid 4.0-3 s O 39°
    20,18m²/135VR SunExtreme HD SteamBack an 1500L W 39°
    Seit 05/16 Twizy, 2016er Zoe R210, 2019er Kona Trend 64

    Verbrennerfrei... bis auf die Fichtenmoppeds :mrgreen:

  • Irgend einen Akku muss ich ja "verschleißen" also warum nicht den im Auto wo ich den Verschleiß evtl. Gar nicht so merke. Und gleichzeitig spare ich mir die extra Investition vom Heimakku. Und in 8 anstelle von in 10 Jahren kommt ein neuer, größerer und billiger Akku ins Auto.

    24x Hyundai HiS-S250RF (BF) am Fronius Symo 6.0-3-M

  • Ein *Heimakku* wird erst vom EV ersetzt, wenn in der Garage regelmässig und überwiegend ein Ersatzakku steht.

    Also der Zweitwagen der Hausfrau oder der Sportwagen/Motorrad für den Sonntagsausflug.


    Das der Tesla als Heimakku fungiert und nicht bewegt wird .. ist wohl eher unwahrscheinlich - oder aber wieder als *Zweit-Dritt*-Wagen.


    Das benutzte EV als Puffer-Speicher wird wohl nicht *üblich* werden.

    Schliesslich verschleisst ein nicht bewegtes Auto genauso - so das der 8 Jahres-Wagen auch ohne Km nicht unbedingt das Schnäppchen ist. Der Wertverlust dürfte übrigens in der Preisdegradation für Akkus liegen. Der 8-Jahres Akku wird weder technisch noch von der Größe auf der Höhe der Zeit sein. Und ein Neuwagen immer noch ein Alternative.


    Nach 8 Jahren wird man den *Stand-Akku* eher weiter in der Garage lassen - statt ihn zu verkaufen,

  • Einstein0 du hast oft recht und auch Ahnung von der Materie, liefere doch bitte noch eine Erklärung dazu.

    Im Winter wenn eh nicht genug Strom vom Dach kommt stimme ich dir zu aber im Sommer sollte es doch passen.

    Bei uns steht der Wagen täglich ab 12 Uhr nach 10 gefahrenen km wieder zu hause. Da ist genug Zeit um für das Haus nachts und den nächsten Tag wieder voll zu laden, selbst bei 3 Tagen mit Regen.


    Unsere bestehende Anlage mit ner Batterie nach zu rüsten und parallel ein eAuto zu kaufen dessen Batterie Kapazität wir nur 1x im Monat ausnutzen und sonst täglich keine 10% des Akkus nutzen klingt für mich nicht Sinnvoll.

    Danke für die Blumen!
    Nun, einerseits habe ich Kontakte zur Hochschule Burgdorf, welche eine Bi-direktionale Ladestation betreibt und mich in persönlichen Gesprächen immer wieder über Neuigkeiten informiert.
    Unter Berücksichtigung der Fahrzeugtechnik (Hochvolt) ist es höchst unwirtschaftlich, einen Autospeicher für den Haushalt zu vergewaltigen...

    Ferner ist meine Meinung auch zu stationären Speichern hinlänglich bekannt:
    Solange jeder Haushalt von einem gut funktionierenden Drehstromnetz versorgt wird, ist jeder Speicher überflüssig.

    Wir Solarstromproduzenten haben jedoch versäumt, unsere Kritik und Wünsche der Politik und den Energieversorgen kundzutun. Solange Speicher nicht netzdienlich betrieben werden und jeder nur sein eigenes Gärtchen pflegt, wird sich in der Einspeisevergütung bzw. Förderpolitik nichts ändern.

    Ich arbeite daran und bin auch mit meinem Versorger sozusagen im Dauergespräch.

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Die Batterie vom Auto nutzen würde ich nicht

    empfehlen. Habe einen Smart gehabt.

    Reichweite:

    neu 160 km gefahren (Sommer), prima

    nach einem Jahr noch 110 km (Sommer)

    80 km im Winter

    wenn man dann noch Strom entnimmt

    dann wird die Reichweite noch geringer.

    Das war das Aus für den Smart.

    wenn man dann noch rechnet

    geschätzt

    12000€ für die Batterie 1200 Zyklen

    Dann kostet ein Zyklus 10€

    Die Batterie hat 17 kWh

    10 : 17 = 0,59€

    Da ist der Strom von den Stadtwerken aber billiger

    und man schädigt den Akku nicht.

    Bei der Berechnung fehlen noch die Wirkungsgrade

    und der Strom zum Aufladen.

    Damit wird der Strom noch teurer.

  • Ich habe auch einen Smart.

    Reichweite 170 km im Sommer locker zu schaffen.

    Im Winter deutlich weniger, es laufen dann auch viele Verbraucher mit. 120, 130 km waren es aber immer.

    Jetzt im zweiten Jahr Reichweite wieder 170.

    Also deine Werte verstehe ich nicht.

    Aber wie dem auch immer sei, meinen gekauften Akku würde ich auch nicht als Puffer nutzen wollen, schon gar nicht dem Strommarkt als Puffer überlassen.

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed


    GJK: 36; D: 2