Solar Batteriebank Problem, Verkabelung

  • Hallo Gemeinde, ich bin schon seit geraumer Zeit fleissiger Mitleser und habe leider noch keine Lösung für mein Problem gefunden.


    Ich nutze eine Balkonanlage, Inselanlage mit 2Panel a 333Watt 50v, einen ausreichend dimensionierten Solarregler von Morningstar und das alles an einer Batteriebank mit 6 Batterien 260Ah von BasBa, Säure, verschaltet zu 24v. Und nun kommt mein Problem. Die Bank driftet so nach und nach auseinander jeweils die Batterien in einer Etage wie auch die Etagen an sich. Einzig die Linken und Rechten Batterien sind von der Spannung her gleich. Wenn ich mit einem Multimeter zwischen den Batterien der 3. Etage und der 2. Etage die Spannung messe ist diese nicht null sondern -1V (ungefähr). Nun zu meiner Frage:


    Wieso driften sie auf einmal, kann ich dies verhindern?

    Ist die linke oder die Rechte Verkabelung sinnvoller? Bisher wurde die linke Verkabelung genutzt.

    Macht es sinn wie auf der rechten Seite die Brücke auf der 3. Etage auch bei Etage 2. und 1. einzubauen?


    Ich habe derzeit die Bank aufgelöst und wollte alle Batterien einzeln laden. Ruhestrom nach dem laden ohne last sind 12,6v. Gewundert habe ich mich nur das ich Batterien in der Bank habe welche ich nicht über 14v laden kann. Die Batterien setzen dies dann einfach in wärme um. Wiederrum ist dies nicht bei allen Batterien in meiner Bank so. Andere lassen sich wieder auf 14,6v hoch bringen und werden noch nicht warm. Woran liegt das denn nun schon wieder?


    Ich hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt und danke schon mal im Voraus über Ideen und vorschlage


    Gruss


    Satsang

  • Hallo Gemeinde, ich bin schon seit geraumer Zeit fleissiger Mitleser und habe leider noch keine Lösung für mein Problem gefunden

    Ich nutze eine Balkonanlage, Inselanlage mit 2Panel a 333Watt 50v, einen ausreichend dimensionierten Solarregler von Morningstar und das alles an einer Batteriebank mit 6 Batterien 260Ah von BasBa, Säure, verschaltet zu 24v. Und nun kommt mein Problem.

    Mal reiner schuss ins blau weil ich keinen Ahnung über deinen Verbauch und dein lademanagement haben.

    Allgemein, so wie du oben geschrieben hast: ein ausreichend dimensionierter Laderegler reicht noch lange nicht aus um einen Batteriebank ausreichend zu laden. Mit maximal 26A was deinen Panelle an einem mppt bringen können, die real viel weniger sind, kann man keine solche Bank mit >800Ah adequat laden. vorallem nicht wenn sie Zyklisch belastet werden.

  • Es geht hier auch ehr um die richtige Verkabelung und die für mich offenen Fragen, der Rest war nur am Rande erwähnt.


    Gruß Satsang

  • Und wenn der Rest die Ursache für das Driften ist? Die Blöcke unterschiedlich sulfatieren und daher auch teilweise zur Knallgasproduktion neigen? Weil die nicht vernünftig voll/entsulfatiert/ausgleichsgeladen werden?

    Das möchtest Du dann nicht lesen?

    Lieber auf die Suche nach unzureichender Kontaktierung geschickt werden, die ggf teilweise dazu beigetragen haben könnte, daß die Klötze unterschiedlich Belastet wurden.

  • Es geht hier auch ehr um die richtige Verkabelung und die für m@ich offenen Fragen, der Rest war nur am Rande erwähnt.


    Gruß Satsang

    Es geht hier um das Problem .. und das Problem wird wenn es nicht wie wie Janne gesagt hat ein reines Kontaktierungs Problem ist, eine Problem der Abweichung des Innenwiderstandes der Batterien sein und nicht des Kabelwiderstandes. Und dieser Fehler ist dann im lade/Nutzungsmanagment zu suchen, der mit deinen Angaben das wesentlich wahscheinlichere Problem ist wenn ich mir die Dimensionierung ansehe.


    Aber deine Infos sind hier zu spärlich.. Gibt mal mehr infos und Photos zu Anlage.. Welche Kabel.. welche Querschnitte welche Batteriepole.. welche Lasten, welche Nutzung, welcher Regler(Detail). Wie alt sind die Batterien.. , wie lang läuft das schon so usw usw

  • Meiner Meinung nach ist das nach wiederholter, unzureichender Ladung bis zu einem gewissen Grad normal. Bei mir geht das wieder weg, sobald die Batterien richtig vollgeladen werden, und "vollgeladen" meint mehr als drei vier Stunden im Float.


    Ich würde das wieder zusammen bauen, und zwar genau so, wie's war, und dann lange an 26,8-27V hängen. Alternativ, falls keine Gleichspannungsquelle, aber eine PV-Anlage, vorhanden ist, über mehrere Tage keinen Strom aus der Anlage entnehmen, so dass die Batterien nur noch floaten.


    LG

    Boitel

  • Danke für diese Info, das versuche ich gerade mit allen Akkus parallel an der Anlage und sie läd und läd und läd. An der Anlage hängt ein hoffentlich potentes Labornerzteil mit Max. 700W.


    Ist die erste Verkabelung linke Seite der auf der rechten Seite vorzuziehen?

  • Ja, die linke ist besser, wenn da eine Batterie anfängt zu krepieren - dass merkst du dann daran, dass Du den Drift nicht mehr wegkriegst - zieht sie als Kollateralschaden "nur" die Reihenschaltung mit sich, in der sie verbaut ist. Ist das so verschaltet, wie rechts angegeben, geht der ganze Batteriesatz über den Jordan.


    Bau die möglichst wieder so zusammen, wie sie waren.


    LG

    Boitel

  • Natürlich die Linke soe wie gehabt nur die Ursache des drifts liegt wie du siehst wo anders, und solange du diese nicht beseitigst kannst du parallel laden soviel du willst das Problem ist dann sofort wieder da

  • Hallo, die linke Seite würde ich empfehlen, auch solltest du Verbrauch und Ladung an der selben Klemme anschließen. Plus und Minus jeweils schräg gegenüber wie eingezeichnet. Um eine ausreichende Ausgleichsladung, wie oben schon erwähnt, wirst du nicht herum kommen, Mangelladung führt immer zu erheblichen drift.

    Grüße Toni.