61184 | 9.9kWp || 1275.81€ | Viesmann

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-05-03
    PLZ - Ort 61184
    Land Deutschland
    Dachneigung 20 °
    Ausrichtung Südwest
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Eternit
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 13.2 m
    Breite: 7.2 m
    Fläche: 47.52 m²
    Höhe der Dachunterkante 5 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 818
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 1.45 %
    Grund der Investition Maximale Rendite
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Durch die Vorderhäuser auf der süd und den Kamin auf der Nordseite
    Infotext 18 Module auf der Südwest Seite + 15 Module auf der Nordost Seite.
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2
    Einstellungsdatum 1. März 2019 16. Februar 2019
    Datum des Angebots 2019-02-15 2019-02-15
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1275.81 € 1995.46 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 8101 6348
    Anlagengröße 9.9 kWp 7.2 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 33 24
    Hersteller Viesmann Viesmann
    Bezeichnung Vitovolt M300 Vitovolt M300
    Nennleistung pro Modul 300 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 1
    Hersteller Fronius Alpha ESS (Teil des Speichers)
    Bezeichnung Symo 10.0-3-M
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Schweizer Schweizer
    Bezeichnung Spezialgestell mit Kreuzschienensystem zur dachparallelen Montage mit Stockschrauben auf Faserzement Spezialgestell mit Kreuzschienensystem zur dachparallelen Montage
    Preis pro Montagesystem
    Typ Zweilagig / Kreuzschiene Zweilagig / Kreuzschiene
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 1
    Hersteller AlphaESS
    Bezeichnung SMILE5 5.7 kWh
    Kapazität 5.7 kWh
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung nicht vorgesehen
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers S0 Zähler

    Ich bin von den möglichen Optionen etwas überrumpelt und hoffe auf eure Erfahrung.


    Mit oder ohne Speicher, Solaredge oder SMA (zusätzlich könnte man noch die Module mit >5% Verschattung weglassen)


    Angebot 1: Ohne Speicher

    - Einzelpreise sind nicht angegeben. Ausnahme: Die 24 Optimierer OP 300 für 1304,40 €

    - Ist es aus eurer Sicht sinnvoll auf SolarEdge zu setzen oder ist SMA ohne Optimierer (-650 €) ausreichend? (siehe Dokument mit der errechneten Verschattung)

    - 926,50 kWh/kWp


    Angebot 2: Mit Speicher

    - Optional auch mit dem o.g. Optimierern und Backup Box möglich.

    - 881,63 kWh/kWp

  • Faserzement ist eine Scheibenhafte Dacheindeckung zum Betreten .


    Traufhöhe ist 5m .



    Die Preise sind in Ordnung .


    Wichtig ist die Uhrzeit der Verschattung .

    Wenn im Sommer zwischen 10-13-16 Uhr keine Verschattungen auftreten,

    weil die Sonne hochsteht , dann machen Mindererträge ausserhalb des Zeitfensters den Kohl auch nicht fett ...?



    7 kWp * 600 kWh = 4200 kWh

    7 kWp * 700 kWh = 4900 kWh


    Erlös bei 700 kWh Unterschied * 11 Cent = 7700 cent / 100 = 77 Euro/anno * 20 Jahre = 1540 Euro .


    Wenn es gar zu 800 oder 900 kWh / kWp verhilft , dann rechnete es sich schon .


    Aus dem Bauch heraus würde ich aus Neugier zu SolarEdge tendieren .


    Eine ± 0 -Investition .

  • Knapp über 7 kWp ist weiterhin als unschön anzusehen, da man in den unmittelbaren Genuss kommt, iMS einzusetzen, was bis zu €100,-/Jahr zu Buche schlägt. SE sehe ich hier als nicht notwendig an, da ich hier 2 Module weniger legen würde, um erstens unter 7 kWp zu bleiben und zweitens einen langen 22-er String bilden zu können, der wunderbar an einem 6 kVA WR passen würde. Bei einer DN von nur 20° schreit aber auch das NO-Dach um eine Belegung. Wenn dann dort auch 22 Module passen, könnte man diese insgesamt 44 Module, favorisierte 310W, an einem 10 kVA WR per 70% hart anschließen. Kostenpunkt dann max. €1100,-/kWp. Das jetzige Angebote ohne Speicher sollte mit diesen Modulen ohne SE max. €1250,-/kWp kosten, eher unter €1200,-/kWp

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten.


    Die Verschattung ist eher nur im Winter und im Sommer in den Abendstunden. Tagsüber ist im Sommer gar keine Verschattung.


    Tatsächlich war der ursprüngliche Vorschlag nur 22 Module (ohne die beiden >5% verschatteten Module) zu verwenden, allerdings in 2 Strings (geteilt nach Grad der Verschattung).


    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher welche Vor-/Nachteile hier die ein versus zwei Strings haben.


    Was bedeutet denn iMS ? Davon habe ich noch gar nichts gehört.


    Auch das NO Belegung wurde schon in den Raum geworfen.


    Spricht etwas dagegen zunächst Süd mit 10kVA WR nicht belegen und Nord ggf. später nachzurüsten?

  • 22 Module in einem Strang ergeben bei 45 Volt = 990 Volt von in der Regel 1000 V zulässig .


    Je länger der Strang , desto besser die Leistung bei Schwachem Licht , und bei Verschattung , sowie bei sehr hohen Temperaturen .


    Die Wechselrichter haben unterschiedliche Startspannungen von 150 bis 350 Volt :

    Hohe Temperatur mit 25 V : 11 Module × 25 V = 275 Volt ,

    und einige Wechselrichter würden hier nichts bemerken .


    Wenn der Wechselrichter nur 900 V zulässt (ABB) , dann wären nur 18 Module im Strang zulässig .



    Bei Dir böte sich ein Strang mit 20 Modulen an .


    Wenn 20 Module im Strang , wäre man auf der Sichereren Seite mit 900 V ,

    als mit 21 oder 22 Modulen .


    Und die Belegung sähe harmonisch aus ( 4×5 ) .

    Die Traufreihe könnte man dann einfach fortlassen .


    Dann könnte man maximal mögliche Wpeak-Module wählen :

    365 Wp × 20 = 7,3 kWp

    345 Wp × 20 = 6,9 kWp



    iMsys : Intelligentes Messsystem , ab 6000 kWh Strom-Jahresdurchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre ;

    darunter mME = Moderne Messeinrichtung .

  • Die Verschattung ist eher nur im Winter und im Sommer in den Abendstunden. Tagsüber ist im Sommer gar keine Verschattung.

    Verschattung im Winter bzw. Süd im Sommer in den Abendstunden ist vernachlässigbar, da sich diese nur marginal im Jahresertrag bemerkbar macht.


    Zitat von Moerz

    Tatsächlich war der ursprüngliche Vorschlag nur 22 Module (ohne die beiden >5% verschatteten Module) zu verwenden, allerdings in 2 Strings (geteilt nach Grad der Verschattung). Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher welche Vor-/Nachteile hier die ein versus zwei Strings haben.

    Grundsätzlich versucht man lange Strings zu bilden, da hiermit die Nennleistung des WR am ehesten erreicht wird. Diese liegt bei den gängigen WR irgendwo bei ca. 580V - 600V. Standard 60-Zeller, wie die angebotenen Viessmann Module haben eine Spannung von ca. 27V (bei +70°C) und 44V (bei -10°C), d.h. bei 22 Modulen dann zwischen 594V und 968V, was an einem 1000V WR als optimal zu bezeichnen wäre. Werden einzelne Module verschattet, können die gängigen WR mit Schattenamangement diese Module "ausblenden" und es bleibt genug Spannung für den restlichen String übrig. Wählt man nun 2 Strings mit 2 x 11 und die Verschattung liegt über mehrere Module in einem String, bleibt nicht mehr genug Spannung übrig, um den String zu betreiben, womit dieser komplett einbricht.


    iMsys : Intelligentes Messsystem , ab 6000 kWh Strom-Jahresdurchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre ;

    Oder bei PV über 7 kWp ;)


    Zitat von Moerz

    Spricht etwas dagegen zunächst Süd mit 10kVA WR nicht belegen und Nord ggf. später nachzurüsten?

    Ja, evtl. doppelte Kosten und eine geringere Einspeisevergütung.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Vielen Dank! Soweit verstanden, wobei ich das mit dem langen String jetzt auch zum ersten Mal höre. Dass die Strings sich ggf. ganz abschalten war mir nicht bewusst. Ich hatte gedacht, dass immer das schwächste Modul die Gesamtleistung bestimmt und man daher jeweils die weniger und die mehr verschatteten Module zusammenschließen sollte.

  • Ich hatte gedacht, dass immer das schwächste Modul die Gesamtleistung bestimmt ...

    Ja, dem ist ja auch so. Aber WR mit Schattenmanagement aktivieren die Bypassdiode im verschatteten Modul, wodurch dieses durchschaltet und keinen Bremsklotz mehr darstellt 8)

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Hi hgause, ich habe jetzt mal geschaut: Bei unserem Netzbetreiber steht, dass die iMsys 100 € im Jahr kostet. Die mME kostet 20 € im Jahr. Der Installateur wusste davon jedoch nichts und klärt das jetzt nochmal.


    Zum Thema Norddach wurde darauf hingewiesen, dass man unter 10kWp bleiben sollte und ich mit einer 9,9 kWp Anlage (33x 300W Module) nur ca. 8000 kWh produzieren würde.


    Unter diesen beiden Umständen (auch wenn der 2. Punkt ggf. so nicht ganz richtig ist), würde ich jetzt zu 22 Modulen (6,6kWp) tendieren. Bei 23 Modulen meckert der SMA Designer.


    Im SMA Sunny Web Design habe ich die Varianten 11+11 bzw. 22 Module mal verglichen (Verschattung wird nicht berücksichtigt). Dort kann man dann nachvollziehen, dass 22 Module besser sind, wenn man Verschattung nicht berücksichtigt.


    Was ich mich jetzt noch frage: kann der SMA Wechselrichter mit OptiTrac Global Peak dann tatsächlich auf die Viesmann Module zugreifen und diese bei Verschattung per Bypass Diode abschalten? Oder benötigt man extra Hardware?



  • Nein , direkt werden keinerlei Dioden geschaltet .


    OptiTrac bedeutet wahrscheinlich Optimales Tracking .


    Das Tracking des Maximum Power Points leistet ein Softwareprogramm .


    Dieses Softwareprogramm wird mit nun zusätzlich mit

    statistischen Daten gefüttert , und legt Dateien an .


    Diese Dateien werden verglichen , um zu interpretieren ,

    ob ein Schatten aufgetaucht sein könnte .


    Diese Interpretation kann richtig oder falsch sein .


    Der veränderliche Widerstand wird nun zusätzlich angepasst ,

    um die Stränge im MPP zu halten .


    Wenn die Spannung sinkt , wird der Widerstand im Gleichstromkreis

    verringert , um eine höhere Stromstärke gewinnen zu können ,

    und umgekehrt , damit U*I = P nicht absinkt .


    Man versucht dann , die Stromstärke ( den Strom ) weiter zu verkleinern ,

    in der Hoffnung , daß dadurch die Stromspannung plötzlich ansteigt ,

    um durch eine relativ kleine Stromstärkenreduzierung eine weitaus

    höhere Spannungserhöhung erreichen zu können .


    Das Softwareprogramm entscheidet dann , ob dieser Versuch erfolgreich

    war , oder nicht .

    Wenn es ein Positives Ergebnis gibt , wird die

    Größe des Lastwiderstandes beibehalten ,

    und wenn nicht , die Widerstandsgröße vor diesen

    Checks wieder eingestellt .


    Durch diese aktiv herbeigeführten Spannungsveränderungen

    schalten die einzelnen Bypassdioden .


    Durch Verschattungen ändert sich die Stromrichtung in den einzelnen

    Wafersträngen im PV-Modul , dadurch werden die Bypassdioden in

    Sperrrichtung leitfähig .


    Wenn durch Strom-Stärkenreduzierung sich die Stromrichtung nicht

    ändert , bleiben die Bypassdioden in Sperr-Richtung geschlossen ,

    und die Spannung am Waferstrang im Modul kann liefern .