Suche 22kW E-Auto Ladestation, die über Modbus TCP die Leistungsvorgabe annimmt und schnell weitergibt.

  • Danke für die Info. Schmeckt mir gar nicht. Da braucht man eine Wolke gar nicht ausregeln. Das einzige was mir so einfällt, wäre den maximal möglichen Ertrag Uhrzeit/Jahreszeit bezogen einfließen zu lassen, und am Vormittag einmal von einer auf drei und am Nachmittag/Abend wieder retour. Technologie ist scheinbar noch in der Steinzeit.

    Leider bekomme ich auch die zwei Steuerdrähte nicht zu meiner Anschlußbox nach aussen, genausowenig wie das Lan Kabel. Hab die Anbauverschraubung für die Zuleitung zugemacht und miteingeputzt... (heute nachgeschaut) Deswegen leider nix Phönix im Schaltschrank, sondern eher e-goCharger zum Anstecken. Mischansteuerung über seine API (Wlan) und die zwei Schütze. Alles Murks.


    Da das nicht befriedigend ist, werde ich ev. doch noch warten, bis meine Frau wirklich ein E-Auto hat. Hab heute irgendwo gelesen, dass an einer aufmodulierten Kommunikation gearbeitet wird. (wie Power LAN) Vielleicht dauert es noch so lange bis es das gibt.

  • Powerline wäre noch eine Möglichkeit - WLAN hab ich die Schn... voll, ich falle immer wieder darauf herein. Klappt, dann plötzlich wieder nicht, die Geräte fangen zu spinnen an. Unterschiedliche Access Points versucht, letztens sauteure - und dann klappte nicht mal eine Verbindung über 10 m stabil. Glückwunsch, bei wem es zuverlässig funktioniert. Ich habe dann wieder LAN Kabeln verlegt und Ruhe ist...

    Die Sache mit der Wolke habe ich anfangs ähnlich gesehen, dann in der Praxis bin ich dann sogar auf 30 Sekunden Intervalle gegangen - weil schnelle Reaktion nicht oder nichts Nennenswertes bringt. Checkte immer wieder die Graphen der Anlage, was denn so verschenkt oder unnötig ins Netz gegangen ist - wenn ich nachrechne, ist das nicht mal die Zeit Wert, sich einen Gedanken zu machen. Extrem ist der Schritt von 0 A (ausschalten) und 6 A (minimaler Ladestrom). Dazwischen gibt es nichts, das Laden permanent ein / auszuschalten kann nicht gut fürs Auto sein (Schütz ein / aus). Aber auch hier - es ist ziemlich egal. Kommt nur auf die eigene Steuerung an, wie man das dann im Detail optimiert umsetzt...

  • Hier noch ein Nachtrag - wegen der "Wolke rausregeln".

    In der Praxis habe ich noch ganz andere Probleme:

    - Frau stellt Auto nicht zum Lader sondern vor die Tür zum Ausladen (und Auto bleibt dort stehen).

    - Frau stellt Auto zum Lader aber steckt nicht an ("ist eh fast voll").

    Natürlich alles bei Sonnenschein :) oder im Winter wenn doch mal die Sonne rauskommt und Überschüsse produziert werden.

    Also die Wolkenreglerei, ob 1 Sekunde oder 30 Sekunden - alles egal. Wenn das Auto nicht an der Strippe hängt geht gar nix...

    Damit nichts verschenkt wird hänge ich den Tesla an die Strippe, aber das ist eigentlich vollkommener Blödsinn. Der Tesla kriegt unterwegs sowieso kostenlosen Strom, Supercharger und kostenlose Dosen überall sei Dank...

  • Würdest Du uns bitte an Deinen zukünftigen Erkenntnissen teilhaben lassen? Ich suche auch sowas (am liebsten auch mit Modbus/TCP) , bin aber noch unschlüssig wie und was.


    [...] aber so wie es ausschaut ist ja das Auto selbst maßgeblich an der Ladungsmöglichkeit beteiligt, und erlaubt keine von 0 auf gleitende Ladung.


    Warte gespannt auf Deine Lösung!

    Gern lasse ich Euch teilhaben. Jedoch geht es bei mir sehr langsam voran, da ich andere Projekte derzeit vorziehe. Aber die Fragen schon jetzt zu stellen macht einfach Sinn, denn noch sind die Sachen in der Entwicklung. Ich werde auch - wenn im Forum noch nicht viel bekannt ist - an die Hersteller der Fahrzeuge und Ladestationen herantreten.


    Mein Favorit (älteres Model S P85D) kann ja scheinbar nur bis 6kW (Edit: 6A) runter ...


    Technisch müßte eine auf wenige 100 Watt gleitende Ladung möglich sein, dann fließt halt wenig Strom und das Fahrzeug gleicht nur Selbstentladung und Stillstands-Eigenverbrauch (Akkuheizung, Updates, Multimedia/Daten-Synchronisation, Netzwerkkommunikation) aus.


    Ich möchte halt keinen Gebäudespeicher, solange nicht geradezu "billige" Second-Life-Traktionsbatterien am Markt reichlich verfügbar sind. Denn der amortisiert sich nicht, wenn man reichlich Eigenverbrauch hat.


    Gruss, umg

    ---

    Janitza UMG 508 + 604 - Raspi - Node Red - Modbus TCP - Kostal Piko 10 - Kiwigrid/ Suntrol Emanager - ECS 3-80

  • Bei mir gehen Überschüsse (wenn es die geben sollte) in einen thermischen Speicher. Nicht optimal, aber es sind ja wirkich nur Spitzen kurz vor und kurz nach dem Mittagessenkochen :-)


    Und je smarter die an der Kundenanlage mit PV hängenden "Homes" werden, desto mehr sinnvoller Verbrauch wird genau dann eingeschaltet.


    Du hast Recht, hängt das Auto nicht an der Strippe, nützt es nichts.


    Induktionsladung könnte in einiger Zukunft helfen ... wenn man dann über den Ladebereichen parkt.


    Gruss, umg

    ---

    Janitza UMG 508 + 604 - Raspi - Node Red - Modbus TCP - Kostal Piko 10 - Kiwigrid/ Suntrol Emanager - ECS 3-80

  • umg : Tesla kann bis auf 5 A runter, meine Wallboxen (und die, die ich kenne) aber nur bis 6 A.

    Somit einphasig = 230 V x 6 A = 1380 W, Sprünge von 1 A = 230 W

    dreiphasig = 230 V x 6 A x 3 = 4140 W, Sprünge von 1 A = 690 W


    Wenn Du per thermischem Speicher die Zwischenräume füllst, also Feintuning machst, bist eh schon dort wo Du hin willst - oder?

  • umg : Tesla kann bis auf 5 A runter, meine Wallboxen (und die, die ich kenne) aber nur bis 6 A.

    Somit einphasig = 230 V x 6 A = 1380 W, Sprünge von 1 A = 230 W

    dreiphasig = 230 V x 6 A x 3 = 4140 W, Sprünge von 1 A = 690 W


    Wenn Du per thermischem Speicher die Zwischenräume füllst, also Feintuning machst, bist eh schon dort wo Du hin willst - oder?

    Danke für die Aufklärung!!!


    Ich hatte bei einem Gespräch mit einem Wallboxenhersteller vor einigen Jahren auf der Intersolar 6kW für das Model S verstanden und es einfach geglaubt und gedacht - na gut, die verrückten Amis, bei 85kWh wollen sie wohl, daß es nicht zu langsam geht.


    Jedoch: Das wäre für die meisten Gebäude PVs viel zu heftig. Gut, daß das schon mal geklärt ist. D.h. es muß nur ggfs. "gleitend" zwischen einphasiger und dreiphasiger Ladung gewechselt werden.


    Und aus dem Stromnetz mit 22kW (oder 44kW beim ZOE, wenn ich das richtig verstanden habe) vollknallen kann man den ja immer noch.


    Gruss, umg

    ---

    Janitza UMG 508 + 604 - Raspi - Node Red - Modbus TCP - Kostal Piko 10 - Kiwigrid/ Suntrol Emanager - ECS 3-80

  • Vielleicht interessant, zweiphasig kann der Tesla auch. Auf L1 muss Saft sein, wenn auf L2 und / oder L3 auch was drauf ist, nimmt er sichs. Also vor dem Laden L2 und / oder L3 schalten / trennen, dann kannst ein, zwei, dreiphasig realisieren.


    In der Praxis (aus meiner Erfahrung) ist das alles jedoch wirklich egal. Klar - bei kleinen PVs wird man vielleicht überhaupt nur einphasig fahren (wollen), beachte auch dass selbst so ein Tesla nicht all zu viel Strom braucht. Bei 22 kW drückt der ca. 100 km Reichweite pro Stunde rein. Und ist im Null-Komma-Nix voll. Ich hab keinen Doppellader, also nur 11 kW. Das Auto ist selten ganz leer (eh nicht gut für den Akku), soll nicht ganz voll geladen werden (max. 90 % - stellt man ein im Auto) und man glaubt es kaum, wie schnell so manche Stunde vergangen ist und die Kiste meldet per App "laden abgeschlossen".


    Aus diesem Grund möchte ich folgenden Tipp hier posten:

    Um die Lebensdauer des Laders zu erhöhen, gehe ich etwas vom Limit runter. Dazu stelle ich bei der Wallbox oder beim Tesla ein, dass dieser sich nicht die 3 x 16A (11 kW) nehmen soll, sondern nur 3 x 12 oder 3 x 14. Und man glaubt es kaum, kein merklicher Zeitunterschied - das Laden geht so abartig schnell...

    Beim Doppellader ist es so: zuerst wird der erste Lader voll bedient, dann erst startet der zweite.

    Also auch hier, falls Lebensdauer ein Thema ist (und kein Zeitdruck), auf weniger als 16 A gehen. Dann ist der erste Lader nicht am Limit, der zweite Lader hat Pause. Selbst Zeitdruck gibts beim Tesla eigentlich nicht. So viel, dass man es zum nächsten Supercharger schafft ist immer drin, und dann gehen + / - 100 kW rein - kostenlos...

    Sorry ich schreib immer so viel, aber das fällt mir noch ein: Wenn der Onboard-Lader "defekt" ist, ist er nicht ganz hinüber. Der besteht aus 3 Ladern, einer pro Phase. Also wenn dann knallt es einen der 3 Lader, die anderen beiden funktionieren normal. Das mit der Ausfallsicherheit habens gut hingekriegt...


    Selbiges bei Zoe & co. Wenn nicht unbedingt nötig, würde ich keine 22 kW reinjagen - 11 kW ist auch verdammt schnell...

  • D.h. es muß nur ggfs. "gleitend" zwischen einphasiger und dreiphasiger Ladung gewechselt werden.


    Das hab ich auch gedacht, aber der Ladevorgang muß abgebrochen werden, dann die zwei fehlenden Phasen dazu, und dann ein neuer Ladevorgang gestartet werden! Jedenfalls hat das meine Anfrage bei zwei Wallbox Herstellern ergeben.

    Und zwei Phasen gehen auch nicht bei jeder Wallbox! Entweder eine oder drei!

    Also mit "gleitend" wird es schwer. Deswegen hab ich oben geschrieben "alles Murks".

  • Denke ich auch, aber gegen ein kleines Experiment wäre ja nichts einzuwenden, so hab ichs gemacht:

    https://www.google.com/search?q=walli+wallbox

    Diese Wallbox ist hässlich, aber günstig und kann mal alles. Ich habe diese dann in ein anderes Gehäuse verfrachtet und in einen nicht sichtbaren Bereich verbannt.

    Ach ja - auch lustig beim Phoenix: Durch einen manuellen "override" kann man das Laden forcieren - also wenns pressiert und man nicht auf Sonne warten will. Hab den Original Schlüsselschalter durch einen normalen Schalter ersetzt, Stellung = 1 smart, Stellung 2 = laden in jedem Fall.

    Da der Controller und sonst nichts in der Wallbox etwas von einer Phase 2 und / oder 3 weiss, könnte man die Phasen 2 und 3 z. B. vorerst manuell per Leitungsschutzschalter wegtrennen. Kost fast nix, und für ein schnelles Experiment reichts auch. So könnte man im Winter nur L1 durchlassen, Frühjahr / Herbst L1 und L2 und Sommer alle 3.


    Man verbaut sich ja nix - automatisiertes hinzu / wegschalten von Phasen kann man immer noch machen, aber ich denke man wird durch das Experiment sehen, dass es nicht den Aufwand wert ist...