Muss eine PV unbedingt in die Wohngebäudeversicherung aufgenommen werden?

  • Naja ob versichern oder nicht, ist ganz einfach: Dein Auto versicherst Du Vollkasko ab den Wiederbeschaffungswert den Du dir nicht mehr leisten kannst. Mach das bei der PV genauso und wäge Risiko / Nutzen ab.


    Ich würde bei den 80 EUR p.a. nicht knausern.

    Zur Vollkasko: Exakt, so sehe ich das auch. Es geht um die wirklich hohen Risiken bzw. Schäden und wenn man auf das Auto angewiesen ist. So wie du es siehst, würde ich das auch jedem empfehlen.

    Wirklich bringen tut sie meiner Meinung nach aber auch nur im Falle eines schweren Unfalls mit Totalschaden. Kleinere Schäden erhöhen den Kasko-Beitrag derart, dass es sich meistens nicht lohnt diese über die Versicherung abzuwickeln, daher lasse ich das mit der Vollkasko (in meinem Fall) gleich ganz bleiben.


    Zurück zur PV ^^: Bei mir sind es etwa 70 EUR p.J. Allerdings nur für ein (!) Dach. Meine Anlage ist zweigeteilt und befindet sich auf zwei Wohnhäusern, die zwei separate Wohngebäudeversicherungen haben. Vermutlich ist das auch der Hebel, an dem ich ansetzen muss. Auf beiden ist die Anlage jeweils knapp über 10 kWp (insgesamt hat die Anlage 22,75 kWp) und der Mehrbetrag fällt dadurch gleich doppelt ins Gewicht. Das ist es, was so schmerzt. Mit 80 EUR p.J. könnte ich also noch leben. Mit jenseits 140 EUR p.J. aber eigentlich nicht mehr.

  • Ich habe meine Anlage bei einem Spezialversicherer versichert und meine Gebäudeversicherung darüber schriftlich in Kenntnis gesetzt (DBV). Ein paar Tage später kam ein Brief, dass sie es zur Kenntnis genommen und in den Unterlagen entsprechend vermerkt haben.

    9,975 kWp
    35 * 285W LG - Solaredge - SE9K
    davon 26 Module SW und 9 Module NO

    e-Golf 300 - go-e Box

    Lädt wenn es geht mit PV Strom angepasst an die Generatorleistung. SE und go-e API Sei Dank.

  • Bei mir wären es bei der HUK ca. 90€ pro Jahr. Bei einer SB von 300 € im Vertrag finde ich das ehrlich gesagt ziemlich überteuert. Wird wahrscheinlich dazu führen, dass ich deshalb die WGB Versicherung wechseln werde....

  • Bei mir hat das zu keinem höheren Beitrag geführt. Es führt also nicht "natürlich automatisch" dazu, sondern hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Bin selbst mit der Gebäudeversicherung bei HUK24.

    Wie geht das ?

    Bin auch bei der HUK24.
    Musste letztes Jahr für ca. 3 Monate seit Meldung der Anlage um sie in die WGV aufzunehmen ca. 7,50€ nachzahlen...
    Würfeln die das ?

    Es gibt scheinbar einen kWp-Umrechnungsfaktor. Es wurden mal 6,0, mal 7,0 und dann die passenden 6,3 kWp berechnet und der Betrag änderte sich mit...

    6,3 kWp @ Kostal Plenticore Plus 5.5
    DN45°, +45° SW

  • Hallo zusammen.


    Meine Beitragprämiere....


    Ich bin bei der Württembergischen versichert und musste keinen Aufschlag bezahlen. Die PV-Anlage war schon standardmäßig mit abgesichert.

    Ich habe mal den entscheidenden Passus aus dem Vertrag mit angehängt.


    Grüße

  • Ich zahle bei der Debeka ca. 24,- € Aufschlag für die Photovoltaikanlage. Das Schreiben wurde als Beleg in der Buchführung abgeheftet und jedes Jahr als Ausgabe in der Einnahme-Überschuss-Abrechnung gebucht.

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 55' 03" Nord, 8° 35' 27" Ost

  • Ich habe mal im Vertrag nachgesehen. Da steht jetzt (seit 2011) doch drin:

    Gegenzusätzlichen Beitrag mitversichert sind:

    Mitversichert sind fest mit deem Gebäude verbundene Photovoltaikanlagen

    sowie Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung.

    Höchstentschädigung je Versicherungsfall (für Photovoltaikanlagen) 25.000 €


    Tatsächlich war der Beitrag aber vorher und danach gleich. Ob sich inzwischen ein Unterscheid eingeschlichen hat? ich weiß es nicht. Bei jährlichen Erhöhungen um 2-3 € aber wohl eher nicht.