Muss eine PV unbedingt in die Wohngebäudeversicherung aufgenommen werden?

  • Vielleicht kann mir jemand hier mit seinen Erfahrungen weiterhelfen.

    Ich finde zu dieser Frage nämlich nichts Vernünftiges. Mein Ziel war ursprünglich die Photovoltaikanlage gar nicht zu versichern. Dazu kann man stehen wie man will, aber ich wollte das ursprünglich so.


    Meine Wohngebäudeversicherungen (ich habe zwei für zwei Gebäude) haben mir aber beide gesagt, das das so nicht ginge.

    Ich müsste die Photovoltaik bei der Wohngebäudeversicherung angeben und mitversichern lassen. Was natürlich automatisch zu einem höheren Beitrag führt.

    Meine Frage an euch: Ist das tatsächlich so? Muss man eine PV-Anlage immer in die Wohngebäudeversicherung mit aufnehmen lassen und deshalb einen höheren Beitrag zahlen oder hängt das nur von der entsprechenden Gesellschaft ab?


    Bei mir ist das besonders ärgerlich, weil ich eine Anlage knapp über 10kWp habe. Bis 10kWp hat fast jede Wohngebäudeversicherung das mit drin, alles darüber kostet Aufpreis. Tja, ich habe 11,05 kWp.


    Ich danke euch vorab für eure Ratschläge und Hilfe!

  • Bei mir hat das zu keinem höheren Beitrag geführt. Es führt also nicht "natürlich automatisch" dazu, sondern hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Bin selbst mit der Gebäudeversicherung bei HUK24.

  • Vielen Dank, Energiesparer51. Ich selbst bin bei der Huk. Dort hat es zu der oben beschriebenen Erhöhung geführt. Das lag aber nur an dem besagten Aufpreis für Anlage größer 10kWp.

  • Bei meiner PV (unter 10kWp) war die Aufnahme in die Gebäudeversicherung nicht für lau.

    Naja fast für lau: 30EUR/Jahr mehr kann man verschmerzen.

  • k.A. ob die bayerische Versicherung auch diese 10 kwp Grenze hat.
    Zumindest erhöht sich kein Beitrag, wenn man eine Bestands-Altversicherung
    noch hat, so der Agent im Bunker.
    Bei der 10 kWp Grenze könnte evtl. auch ein Gewerbe oder Privat-Charakter eine
    Rolle spielen.
    Die Huk ist keine besondere Versicherung. Ob die im Schadenfall dann auch noch
    bezahlen? fraglich...
    ( Allianz, Generali, Bayerische Versicherungskammer )

    ps. wenn Platz im Garten + kaum Verschattung, dann im Garten Fundamente betonieren,
    aufständern und den Wandler in die Hundehütte verbauen.
    Brennt im Garten die ganze Anlage ab...ist es dann eh Wurschdd

  • Ich sehe das wird sehr unterschiedlich von den Versicherern gehandhabt. Irgendwie beruhigend.

    Vielen Dank an euch.

  • Ich sehe das wird sehr unterschiedlich von den Versicherern gehandhabt. Irgendwie beruhigend.

    Vielen Dank an euch.

    da muss man sich aber was schriftlich geben lassen, weil die Zeiten von einer Flasche Schnapps und
    Handschlag sind vorbei.
    Dem Brandversicherer ist auchegal, ob die Zufahrt im Winter geräumt ist oder nicht, wenn
    man zu der Zeit gerade in BangCock in der Pilsbar seine Zeit verbringt ( weil im Winter in eu
    kalt )
    Ob die Feuerwehr dann noch durch kommt oder nicht, ist dem Versicherer egal..nur schriftlich
    will er nichts heraus rücken...
    weil im Schadenfall, dann weniger Schekel Schekel aus bezahlt werden muss ( MIt-Haftung )
    so ist

  • Bei mir hat das zu keinem höheren Beitrag geführt. Es führt also nicht "natürlich automatisch" dazu, sondern hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Bin selbst mit der Gebäudeversicherung bei HUK24.

    Bin bei der Huk (nicht HUK24) und da hat es zu einem höherem Beitrag geführt.


    Eine "Vorschrift", dass du die Anlage versichern musst, gibt es ja genauso wenig, wie die Vorschrift eine Wohngebäudeversicherung (es sei denn, die kreditgebende Bank verlangt es) oder Hausratversicherung nehmen zu müssen. Von daher, ist es deine Entscheidung, ob du die PV versicherst oder nicht (es sei denn, du hast dafür einen Kredit aufgenommen und die Bank verlangt eine Versicherung der Anlage). Ist halt dein Risiko dann...

    7,28 kWp mit 28x Winaico WSP-260M6 Fullblack, Süd 176°, WR Fronius Symo 7.0-3-M, 70% weich
    E-Auto: Sion von Sono Motors reserviert (Nummer 38XX)

  • Eine "Vorschrift", dass du die Anlage versichern musst, gibt es ja genauso wenig, wie die Vorschrift eine Wohngebäudeversicherung (es sei denn, die kreditgebende Bank verlangt es) oder Hausratversicherung nehmen zu müssen. Von daher, ist es deine Entscheidung, ob du die PV versicherst oder nicht (es sei denn, du hast dafür einen Kredit aufgenommen und die Bank verlangt eine Versicherung der Anlage). Ist halt dein Risiko dann...

    Im Prinzip hast du Recht.

    Nur genau das war ja die Frage. Die Huk meinte, ich dürfte die Wohngebäudeversicherung gar nicht so weiterlaufen lassen ohne die Photovoltaik mit aufnehmen zu lassen. Ich wäre also verpflichtet, sie zu melden und mitversichern zu lassen, ansonsten würde die Wohngebäudeversicherung halt auslaufen.


    Die PV-Anlage müsste ich von Seiten der Bank übrigens nicht versichern, auch wenn sie sie voll finanziert hat. Das Wohngebäude allerdings sehr wohl. (Das hätte ich aber auch, dass es die Bank verlangt, getan.)


    Daher auch meine Frage eingangs, ob andere auf andere Erfahrungen zurückgreifen können. Wenn es nämlich Versicherer gibt, die nicht erwarten, dass man die PV zwangsweise mit einschließt in die Wohngebäudeversicherung, dann wäre mir das deutlich lieber.


    Ich bin jemand, der möglichst wenig versichert und dann auch nur das Allernötigste. Ein Gebäude zu versichern, ergibt für mich Sinn, eine PV in meinen Augen nicht. Ich sehe den zu erwartenden Schaden im Verhältnis zum Risiko für zu gering an, als dass sich das lohnt. Ich schließe auch keine Vollkasko für Autos ab. Das ist eine Schaden-Risiko-Abwägung, die für mich meist gegen eine Versicherung spricht. Das sind aber natürlich persönliche Entscheidungen und Ansichten, die jeder für sich finden muss.