Wechsel von Eigenverbrauch zu Volleinspeisung

  • Zitat

    ...Die alte Anlage ist aus 2011...

    das war vor zwei Stunden (s. Thread weiter oben)...


    @ Energiesparer51: Du musst mich auch nicht weiter "beraten", wenn du nicht willst.

    Ich habe das EEG mehr als einmal gelesen. Es gibt aber auch noch andere Gesetze und Verordnungen die Einfluss nehmen könnten. Ich kenne nicht alle 100%ig, deshalb frage ich ja, ob jemandem noch was einfällt warum es schwierig sein oder woran es scheitern könnte - oder ob jemand so was schon mal gemacht hat...


    Schönen Abend noch!

    Solarteur (R), PV-Sachverständiger und Fachhandel - MHS Solarbau Boos - Ackerweg 8 - 56729 Boos - Tel.: +49 2656 951014

  • Der Wechsel ist im EEG klar geregelt, das kann man jederzeit machen, da hat der VNB nicht reinzureden.

    Ich würde es trotzdem mit einer Kaskade (mit vier korrekt, wie eingezeichnet installierten ;) Zählern, kann man exakt bestimmen wieviel von welcher Anlage eingespeist und - für die EEG-Umlage aus der Neuanlage und die Eigenverbrauchsvergütung wichtig - selbst verbraucht wurde) machen und beide Anlagen auf Überschußeinspeisung halten, schon um den Bestandsschutz bei der EEG-Umlagefreiheit für die Altanlage auf jeden Fall zu erhalten. Wenn die Anlage aus der Förderung fällt und voraussichtlich noch einige Jahre weiter funktioniert, ist das bares Geld wert.


    Wandlermessung ist bei der Größe vermutlich sowieso gesetzt, bei beiden Anlagen an einem Zähler dürfte es dann nahezu 100% nötig sein. Aber da kennst du dich bei eurem NB sicher besser aus, einige wenige messen ja bis 100A direkt. Das könnte dann ein Grund sein die Bestandsanlage doch auf Volleinspeisung zu setzen, müßte man halt mit spitzem Bleistift die Kosten vergleichen.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Zu denen im Dokument angegebenen Leistungsbegrenzungen kann ich dir allerdings nichts sagen.

    Gelesen hat man das ja schon oft, aber nie einen Fall gehabt, bei dem man denen Nahe kommt und sich daher nie drum gekümmert.

    Das ist wirklich was für Erbsenzähler, wie das Finanzbeamte gerne mal sind. Da geht es darum, daß keine Kaskade ermitteln kann wo der Verbrauch der Anlage selbst (vulgo Nachtverbrauch) kommt. Im Allgemeinen sagt man, daß man eben notfalls Viertelstundenmessung machen muß, aber selbst dann ist es ja nur auf die Viertelstunde genau und eben nicht ganz exakt zu ermitteln. Bis 30kWp PV geht man davon aus, daß der so gering ist, daß er keine Rolle spielt, darüber kann der Betreiber das aber etwa durch Herstellerangaben auch glaubhaft machen und man ist aus dem Schneider.

    IANAL und da es im konkreten Fall hier anhand der Größe der ANlage imo keine unentgeltliche Wertabgabe (ja, da könnten ja ein paar Cent Umsatzsteuer entgehen... ) gibt, da der Strom in einem Unternehmen genutzt wird, spielt das keine Rolle.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • mit einer Kaskade ... halten ... um den Bestandsschutz bei der EEG-Umlagefreiheit für die Altanlage auf jeden Fall zu erhalten. Wenn die Anlage aus der Förderung fällt und voraussichtlich noch einige Jahre weiter funktioniert, ist das bares Geld wert.

    Genau das war auch mein Gedanke. Alle Varianten mal durchrechnen!

    (Habe zwar den Thread nur überflogen, gehe aber wegen des Verweises auf das BDEW MK B4 davon aus, dass mein in der Signatur genanntes MK + Erzeugungszähler = 3 Zähler reicht!

    Die VNB erzählen da gern was anderes, aber mein MK ist rechtlich haltbar.)