Batterien vorhanden - wie sollte der Rest aussehen?

  • Servus, im ersten Beitrag hast Du einen Link auf OPzS 12V- Akkus gezeigt, jetzt sind es plötzlich OGI.

    Zwischen diesen zwei Akku-Typen besteht ein großer Unterschied!

    Hallo,

    tut mir leid, als ich den Beitrag geschrieben hab, hatte ich keine Bilder von den Original-Batterien zur Hand und hab sie deshalb mit den OPzs verwechselt. Das was ich jetzt fotografiert habe, ist alles was auf den Batterien draufsteht, eine Herstellerangabe fehlt.


    Ich hatte wohl schon nach OGI gesucht, immerhin ist die Url im ersten Beitrag "https://basba.de/12-volt-6-ogi-150-ah.html"...

  • Hier findest du Hinweise, wie du das Kabel für die Victrons selbst machen kannst, um ein paar Euro:

    https://beta.ivc.no/wiki/index…ctron_VE_Direct_DIY_Cable

    Das hatte ich auch erst gedacht, s.o., aber wenn ich das richtig sehe, hat der Easy Solar keine VE.Direct, sondern eine VE.Bus (aka RS-485) Schnittstelle. Die Software ist auch eine Andere.


    LG

    Boitel

  • Du hast recht Boitel, braucht wirklich ein anderes kabel, wieder was gelernt.


    ausm Manual: Ein RJ45 UTP Kabel und das MK2.2b RS-485 nach RS232 Interface. Falls der PC keinen RS232 Anschluss, sondern einen USB Port hat, wird ein RS232-zu-USB Interface Kabelbenötigt.


    Auch da wirds wohl Bastellösungen geben, evtl kann einer der Anwesenden dazu was zu erzählen.

  • Die OGI wird dir nicht allzulange Freude bereiten. Sie sind einfach nicht dafür gedacht, viele Zyklen zu durchlaufen.

    Das sind typischerweise für USV, Notbeleuchtungen, Starterbatterie für Notstromgeneratoren bzw. werden je nach Einsatzzweck lediglich im Teilzyklenbetrieb verwendet, was allerdings der Langlebigkeit nicht förderlich ist. Die sterben normalerweise eher am "Totladen" als durch den Gebrauch ;) Die Ladeerhaltung ist mit 2,23V pro Zelle angeben um ihr ein langes Leben im Schlafmodus zu ermöglichen und um dann im richtigen Moment ihren Dienst anzutreten zu können :) Da können die Teile auch schonmal 10-12 Jahre halten. Aber so reden wir, je nachdem ob sie neu sind oder schon vorher in Gebrauch waren, von vielleicht 2 Jahren :(

    Du solltest auch den Temperatureinfluß bezüglich der Kapazität nicht unterschätzen. Gerade in einer Wingerthütte, welche vermutlich nicht die beste Isolierung hat, kommen auch mal 35° zustande. Ggü 20° hast du gleichmal 30% weniger Kapazität.


    Gesamtzyklenzahl deiner OGI Batterie kannst du grob von jedem Hersteller übernehmen (Hoppecke, Sonnen, ....) und für dich umlegen.

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Servus Stefan, was die Ladung angeht wird eine OGI normalerweise genauso behandelt wie jeder andere geschlossene ortsfeste Akku. Aber Deine Anwendung ist für diesen Typ nicht "normal", s. die Ausführungen v. PV-Express .

    Im Zyklenbetrieb bereitet wahrscheinlich der fehlende Schlammraum das größte und leider auch finale Problem.

    Du musst also vor allem darauf achten behutsam zu laden, d.h vor allem im höheren Ladegrad den Ladestrom zu drosseln.

    Das geht natürlich am einfachsten mit einer niedrigen Ladespannung, nur brauchst es dann halt sehr viel Zeit.

    Bei reiner Wochenendnutzung könnte es klappen, allerdings würde ich z.B den Kühli und damit auch den WR

    mit Blick auf ein langes Akkuleben wirklich nur dann laufen lassen.

    Oder aber halt mit baldigem Ersatz der Akkus rechnen (und dann wirklich ein Zyklentyp!)


    Ladespannungen würde ich erstmal mit Float 2,20V/Z und Konstantspannung 2,35V/Z versuchen und fleißig

    mit dem Säureheber kontrollieren ob sie wirklich gleichmäßig voll werden.

    Wichtig ist auch eine genaue Temperaturkompensation, also möglichst ein Sensor direkt am Akku.

    Ausgleichsladung nur nach Bedarf und mit kleinem Strom, d.h wenn die SD der einzelnen Zellen >+- 0,005kg/l beträgt

    mit <C50- Strömchen vorsichtig einige Stunden bis max. 2,5V laden.

    Noch ein Problem ist/bleibt die Schichtung, idealerweise solltest Du nach jeder Ladung mind. eine halbe Stunde

    in die Gasungsspannung( >2,4V) laden. Aber genau das machen OGIs halt nicht lange mit.

    Deswegen ist auch hier der Säureheber Dein bester Ratgeber- wenn Du regelmäßig vor der Nutzung am WE

    die Nenn-SD (1,24kg/l) messen kannst brauchst Du nix umwälzen.



    lg,

    e-zepp

  • Danke!

    ich jetzt mangels VE-Direkt Interface-kabel die Voreinstellung für Lipo Batterien aktiviert, 28,4 V Ladespannung, und 27 Volt Erhaltungsladung. Ich hoffe, das ist nicht aus irgendeinem anderen Grund nich gut. Nächstes We werde ich es dann hoffentlich richtig einstellen können. Die Batterien haben mich nichts gekostet, möchte Sie gern so lang als möglich nutzen, nicht weil ich kein Geld für neue Ausgeben möchte, sondern um die Teile noch so lang wie möglich zu nutzen. Finde es schade, daß die nach 5 Jahren zwangsweise immer ausgetauscht werden müssen..


    lG, Stefan

  • ich jetzt mangels VE-Direkt Interface-kabel

    Noch mal: Du brauchst kein VE.Direct Interface Kabel, weil die Easy Solar keinen VE.Direct Anschluss haben. Laut Dokumentation jedenfalls. Das war ein Irrtum, der korrigiert wurde.


    Zur Frage, wie Du über den VE.Bus die Ladespannungen von dem Easy Solar einstellen kannst, hat sich hier bis jetzt noch niemand abschließend geäußert.


    LG

    Boitel