Batterien vorhanden - wie sollte der Rest aussehen?

  • Hallo, ich würde mir mein teures Werkzeug, oft mit elektronischer Regelung, nicht mit einem billigen Rechteckwechselrichter ruinieren, auch wenn das Werkzeug kurzfristig scheinbar funktioniert. Am Rechteck würde ich nur uralte Bohrmaschine OHNE Elektronik verwenden wollen. Die Verwechslungsgefahr ist da auf einer Baustelle zu groß, also bitte nur reinen Sinus kaufen.

    Grüße Toni.

  • so, die Ecke für die Batterien ist fast fertig (und die Kartoffeln sind auch drin...)


    Ich frage mich grade, wo ich eigentlich die Komponenten anbringe, also LR usw.

    die sollten ja an und für sich an einer feuerfesten Wand angebracht werden? links von der Ecke wäre noch etwas Platz, würde aber sehr in den Boden reingedrückt aussehen. Kühler wäre es dort natürlich.. Alternativ oben vor dem Holzwerk. Ist es ok, z.b. eine Anhängerplatte zu nehmen? oder sollte es explizit was feuerfestes sein (mit Stahlplatte verkleiden?) wie würdet ihr das machen?



    lg

    Stefan

  • Idealerweise würde ich den LR auf gleicher Höhe wie die Batterien, aber außerhalb vom Trog, anbringen - auch, wenn's nicht so schick aussieht. Grund dafür ist, dass die Dinger eingebaute Temperatursensoren haben. Die gemessene Temperatur wird als Batterietemperatur angenommen, und die Ladung der Batterie angepasst - Bleibatterien brauchen das. Von daher ist es sinnvoll, wenn der Laderegler der gleichen Umgebungstemperatur ausgesetzt ist, wie die Batterien. Weiter oben ist's normalerweise wärmer, von daher würde ich den LR zumindest nicht zu weit hoch hängen.


    Es gibt auch Laderegler mit externem Temperatursensor, den man an die Batterien klemmt. Wenn Du Dir so was holen willst, gilt das o.g. natürlich nicht.


    LG

    Boitel

  • Es gibt auch Laderegler mit externem Temperatursensor, den man an die Batterien klemmt.

    Ja, so einen nimm. Bei starkem Laden erwärmt sich der Akku. Die Temperatur, die er dann hat, ist entscheidend für den LR, nicht die Umgebungstemperatur.

  • Es hat etwas gedauert, aber jetzt ist doch mal ein Anfang gemacht.


    Wurde dann doch ein Easysolar von Victron, mit integriertem Mppt 100/50.



    was ich noch nicht habe, ist ein Batteriemonitor. Per VE-USB Interface konnte ich aber mit der Victron Software arbeiten, Einstellungen anschauen/verändern und per VeMonitor so grob sehen was die Anlage macht. Was sind denn sinnvolle Einstellungen für den Wechselrichter, bei welcher Batteriespannung er abschalten soll? die Voreinstellungen schienen mir sehr niedrig zu sein, unter 11 Volt?


    Anscheinend kann man aber mit der VE-Software den Mppt nicht einstellen?? Meine Batterien haben laut Aufdruck 13,4 Volt Wartungsspannung. der Mppt macht aber in fast allen Profilen 27,5 Volt, also etwa 0,4 Volt zuviel.



    Gibt es eine Möglichkeit, dem Mppt 100/50 von Victron beizubringen, daß er nur 13,4/26,8 Volt Wartungsspannung machen soll?

  • Was sagt dein Manual zu den Ladespannungen deiner Batterie? Float sagt nur aus, dass die Spannung gehalten wird, damit die Batterie sich nicht entlädt wenn sie bereits voll geladen ist - bei normalen Batterien wie auch einer Autobatterie sind das 13,8V - Ladespannung bei Bulk und Absorb sind dabei wesentlich höher.

  • Gibt es eine Möglichkeit, dem Mppt 100/50 von Victron beizubringen, daß er nur 13,4/26,8 Volt Wartungsspannung machen soll?

    Ja, Bluetooth-Dongle dranhängen, und über die App einstellen. Oder über das USB/seriell-Kabel von Victron einen PC-dranhängen, "Victron Connect" (so heißt die App) gibt's auch für WIndows, ob auch für MAc, hab ich gerade nicht auf dem Schirm. [Edit] Alles Quatsch, ich hatte übersehen, dass der Laderegler in den Easy Solar integriert ist. Kann man da nicht mit der VEConfigure-Software die Float-Spannung einstellen? [/Edit]


    Die Frage ist, ob sich die 13,4V auf PV-Betrieb beziehen, da werden die Spannungen oft etwas höher gewählt, weil Du die Batterien im zur Verfügung stehenden Zeitraum eh nicht zu 100% voll kriegst. Und die entscheidenden chemischem Prozesse spielen sich zwischen 99% und 100% ab, das ist ein Grundsatzproblem von Bleibatterien in der PV.


    LG

    Boitel

  • Also ich brauche wohl für den Bluesolar mppt 100/50 noch ein VE-Direkt zu USB Interface Kabel. damit kann ich dann per Software drauf zugreifen. hätte ich den SMARTSolar 100/50, hätte der Bluetooth schon integriert und ich bräuchte das Interface-kabel nicht. stimmt das?? Mit dem Ve-Bus Interface Modul das ich habe, kann ich nur den Easysolar-Multiplus Teil des Produkts bedienen. Schade daß Victron hier nicht eine einheitliche Schnittstelle verwendet. Im Kombiprodukt hätte ich schon erwartet, dass man das alles mit einem Interfacekabel und in einem Aufwasch erledigen kann. Verwirrend ist, daß da in VE Configure 3 (PC-Programm) sehr wohl ein Tab "Ladegerät" verfügbar ist, der bezieht sich aber vermutlich nur auf die Möglichkeit, eine zusätzliche Starterbatterie zu laden. Dort eingetragene Änderungen der Spannung wirkten sich jedenfalls überhaupt nicht aus.


    Kann ich das VE-Direkt zu USB kabel dann auch benutzen, um die Daten von einem BMV-700 via RaspberryPi ins Victron-portal zu übertragen?


    Datenblatt zu den Batterien hab ich momentan keins zur Hand, ich hab mich nur an den aufgedruckten 13,4 Volt orientiert. Wobei das unüblich zu sein scheint, keiner der Presets vom Mppt bringt eine so niedrige Spannung. Könnte man die Batterien zur Not einfach so weiterlaufen lassen mit den 27,5 Volt?

  • Wie gesagt, ich hatte das verwechselt, ich kenn den Easy nicht.


    Mit der Spannung würde ich mir keine Sorgen machen, dann gast der Akku halt etwas mehr, wenn man Wasser nachfüllen kann, sollte das kein solches Problem sein. Ich würde denken, dass sich die 13,4V auf dauerhafte Erhaltungsladung beziehen, nicht nur ein paar Stunden, wie in der PV.


    LG

    Boitel