Warum wir weniger PKW / Personenkm in PKW brauchen

  • Wenn dann KÖNNTE das höchstens die für die Schüler zuständige Versicherung einschränken. Auf die Begründung bin ich gespannt.

    Mit der (Imho relativ unsinnigen) Fahrradprüfung hat das alles wenig zu tun da 6 Jährige mit dem Rad GEHWEGE befahren müssen.

    • Bis zum vollendeten 8. Lebensjahr (8. Geburtstag) MÜSSEN Kinder den Gehwegbenutzen.
    • Bis zum vollendeten 10. Lebensjahr (10. Geburtstag) DÜRFEN Kinder den Gehweg benutzen, § 2 Abs. 5 StVO

    Die Fahrradprüfung soll auf das Fahren auf öffentlichen Straßen vorbereiten...

    Es gibt aber nicht überall Gehwege oder Radwege. Bei uns fast gar nicht.

  • Eine Schule kann niemals das Recht haben, einem Schüler ein bestimmtes Verkehrsmittel vorzuschreiben oder zu verbieten. Das gehört zum Bereich der freien Lebensgestaltung und findet außerhalb der Schule statt. Sie kann höchstens Empfehlungen geben.

    hm. das ist zumindest diskutabel.

    der weg in die schule ist mit versichert. also wäre ein hinweis der schule (achtung, euer versicherungsschutz ist gefährdet!) bestimmt rechtens.


    inhaltlich bin ich natürlich völlig bei euch...wenn die eltern entscheiden, dass der weg das ermöglicht und das kind das kann, sollte es mit dem radl fahren dürfen.

  • Krass ist doch hier nur die völlig irrwitzige Begründung!

    "Weil Elterntaxis die engen Straßen verstopfen, dürfen Erstklässler an einer Grundschule in Magdeburg nicht mehr mit dem Rad kommen"

    Es gibt sicher manchmal gute Gründe von Schulen solche "Vorschriften" oder Empfehlungen auszusprechen, hier z.B

    war für meinen Sohn der Schulweg eine enge, kurvige Landstraße mit lauter völlig Wahnsinnigen (z.B Elterntaxis:cursing:)

    die meinen man könnte doch dort radelnde Schulkinder auch bei Gegenverkehr locker mit 100km/h überholen=O

    Unsere Dorfschule hat die Eltern gebeten ihre Kinder nicht auf dieser Straße radeln zu lassen-egal wie alt! Und zu recht.

    lg,

    e-zepp

  • der weg in die schule ist mit versichert. also wäre ein hinweis der schule (achtung, euer versicherungsschutz ist gefährdet!) bestimmt rechtens.

    Dann würde die Schule aber hemmungslos lügen.


    Die Wahl des Verkehrsmittels ist für den Versicherungsschutz auf dem Arbeits- und Schulweg irrelevant.

  • Sogenannte Diagonalsperren sollen künftig auch Anwohner in Pankow vom Durchgangsverkehr befreien. Einen entsprechenden Vorstoß hat das Netzwerk „Fahrradfreundliches Pankow“ - ein Projekt von „Changing Cities“ - am Mittwoch in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt gestartet. Während eines Workshops erarbeiteten Anwohner erste Skizzen für 12 Pankower Wohnviertel - der Schwerpunkt lag auf der Innenstadt und Prenzlauer Berg, aber auch Niederschönhausen war vertreten.


    „Zur Verkehrsberuhigung sind Diagonalsperren unser präferiertes Mittel“, sagt Tobias Kraudzun, der Sprecher des Netzwerks. Die Sperren teilen Kreuzungen diagonal in der Mitte, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden, sind aber durchlässig für Fußgänger und Radfahrer. Auch die Müllabfuhr oder der Lieferverkehr werden nicht über Gebühr behindert. Unlängst wurden solche Sperren in Friedrichshain und Kreuzberg aufgestellt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Diagonalsperre