PV-Anlage für Einfamilienhaus - Idee okay oder ohne Sinn?

  • Hallo Zusammen!


    Ich bin ebenfalls Neu hier und habe mich angemeldet in der Hoffnung einiges mehr an Wissen zu erlangen ;-)

    Das Thema der Photovoltaik ist ja wirklich recht komplex und die Auswahl der Möglichkeiten (inklusiver Fehlplanungen) unermesslich.


    Ich plane derzeit eine Anschaffung einer PV-Anlage für unser Einfamilienhaus und wollte gerne Euren Rat bezüglich folgender Idee hören:


    Der Jahrestromverbrauch liegt bei knapp 4.500 kWh

    Es ist geplant eine PV-Anlage mit einer Leistung von 6.500 Wp zu installieren, inklusive einem Speicher von ungefähr 2.400 Wh (Autarkiegrad von 50%)


    Somit kann Tagsüber der Speicher geladen werden und der „überschüssige“ Strom entweder selbst verbraucht oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Abends wird dann der Strom vom Speicher gebraucht.


    Der Stromverbrauch in unserem Haus erfolgt hauptsächlich tagsüber (Waschmaschine, Kochen, Laufband, Aquarium, Radio….) und Abends eher nur Licht und Fernseher.


    Nun meine Frage an Euch: Ist meine Idee einigermaßen vernünftig und umsetzbar oder absolut untauglich und reine Geld Verschwendung?

    Sollte man die Leistung der Anlage nach oben schrauben und den Speicher ebenfalls erhöhen?

    Sonst noch Vorschläge?


    :danke:


    Danke und Gruss,

    Alexander


    PS Luftbild vom Haus (Die Zwei Blauen Rahmen sind Dachbodenfenster) Dachneigung 38 Grad





  • Moin und willkommen.


    sorry, da passt nix,

    das Dach hat ca. 60/120 abweichung von

    0 (Süd) für West/Ost.

    Das gibt dann 870 / 650 kWh/kWp bei pvgis.


    dann muss man jetzt rechnen: klein und teuer oder groß und wirtschaftlich.


    Die Einspeisevergütung soll die Anlage tragen, dafür muss auch genug Ertrag vorhanden sein.


    Speicher verbrennen min. 15 oft sogar 25% und mehr durch Verluste, dir nicht

    nur die Vergütung reduzieren sondern

    auch noch steuerlich voll angerechnet

    werden. Die hohen Fixkosten für einen kleinen

    Speicher sind da ebenso ein Hindernis.


    das wichtigste wäre: wie viele Module

    passen auf das Dach, gibt es verschattung?

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Danke für die schnelle Antwort.


    Verschattungen bestehen keine, außer das eventuell der Kamin etwas Schatten wirft.

    Das Dach hat ungefähr 105m2 (muss aber die Unterlagen noch einmal genauer betrachten)


    Somit also eher mehr Module und keinen Speicher?


    Danke und Gruss

  • Speicher sind ein Thema, das hier sehr heiß diskutiert wird. Lies Dir am besten die Threads dazu durch und mache Dir ein eigenes Bild. Meine persönliche Empfehlung: Think big, soviel aufs Dach wie es geht, man baut sich ja auch nicht einen kleineren Garten, nur damit die Speisekammer größer werden kann. Damit kann man also durchaus noch ein paar Jahre warten. Wenn Du aber ohnehin damit liebäugelst, dann nimm einen WR, an dem sich später auch noch ein Speicher anschließen läßt. Dann hast Du alle Optionen.

  • Mit Blick auf den Speicher ist das Geldverschwendung.

    Was für ein Minispeicher mit 2,4KWh soll das überhaupt sein?

    Als Hobby suche ich ja auch noch irgendwann was kleines...


    Mit Blick auf das liebe Geld solltest Du die PV so groß wie möglich bauen, dabei knapp über 7KWp oder knapp über 10KWp vermeiden ... 9-10KWp oder >13KWp sollte man aber unter Berücksichtigung der Ertragsprognosen immer bauen.


    Den Speicher weg lassen.


    Die Belegung von Nord könnte noch so gerade finanziell tragbar sein und sollte man dann in einem Rutsch zusammen mit Süd umsetzen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ist eigentlich gar nicht kompliziert bei dir. 15 kWp sollten auf das Westdach passen. Das Ostdach ist kleiner und somit steiler? Da musst du einfach nochmal mit den richtigen Werten für Neigung und Orientierung die Prognose rechnen, aber das Ostdach wird wohl knapp mit dem Ertrag.

    Speicher nur, wenn dir das Spaß und Freude macht.

  • Danke für all die hilfreichen Informationen.

    Ich habe mir den Faden „Speicher Ja/Nein“ bist Seite 34 durchgelesen. Danach wurde es ja leider ein wenig peinlich für den Verfasser.


    Ich werde noch den User/Anbieter SunForFree kontaktieren, da dieser in meiner Nähe wohnt und mir eventuell ein gutes Angebot machen kann.

    Eventuell wäre eine Anlage um die 9-10 KWp wirklich die beste Lösung (Oder sogar >13KWp)


    Danke und Gruß

  • Vollmachen. Besser wird es nicht.