BEV Energie beantragt Insolvenz

  • Hallo und danke für die Info !


    Was hast du genau geschrieben ? Würde es gern auch versuchen weil mir ca. 500,- Euro Zuviel Abgebucht wurden. Hab seit Sommer letztes Jahres eine PV und wollte einfach die Abrechnung abwarten . Ab 1.2. bin ich eh bei einem neuen Anbieter. Doch dann kam die Insolvenz;( .


    Grüße Kay :danke:

  • Bitteschön!


    Nicht autorisierte Abbuchungen von meinem Konto ####



    Sehr geehrte Damen und Herren,


    in Zusammenhang mit der Insolvenz der BEV Bayrische Energieversorgung mbH stellte ich fest, das diese Firma meine Abbuchungserlaubnis an ein in GB ansässiges Unternehmen weitergegeben hat.


    Es handelt sich um folgende Abbuchungen (3 shreenshots anbei):


    03.12.2018 59,00€

    01.11.2018 59,00€

    04.10.2018 59,00€


    Durch Ihre Umsatzansicht beim Online-Banking ist nicht zu ersehen, das es sich hier um eine Abbuchung aus GB handelt.


    Auch wurde der BEV nicht erlaubt, Abbuchungserlaubnis weiterzureichen an Banken oder andere Firmen innerhalb des EU Auslandes (Siehe Ausdruck Verivox 18 Seiten).


    In der Bestätigung des Vermittlers Verivox ist von einen Unternehmen


    BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (folgend BEV genannt), Nymphenburger Straße 154,

    80634 München,

    Fax-Nr.: 089 / 120 895 211 Telefon Nr. 089 120 895 232


    Das eine Weiterleitung an Unternehmen in GB erfolgt, ist nicht Vertragsbestandteil, wurde von mir nicht autorisiert, weil dort nicht erwähnt.


    Ich möchte Sie bitten, alle oben genannten Beträge zurück zu buchen.

    Mir ist ein erheblicher Schaden durch die Insolvenz entstanden, den ich versuche zu begrenzen.


    Ich benötige eine Hausbank, bei der die Konten von unautorisiertem Zugriff sicher geschützt sind. Dieses sollte auch Trixereien verhindern, ebenso wie ungeklärte Rechtszustände durch Austritte von EU-Mitgliedsstaaten.

    Schließlich möchte ich nicht mein Vermögen riskieren, durch eine unsichere Hausbank.


    Ich habe die Angelegenheit bereits meiner Rechtsschutzversicherung gemeldet.


    Mit freundlichen Grüßen


    22 Anlagen


  • Ich verstehe das nicht ganz ... die Bank der BEV saß doch immer (bis Mitte 2018 zurück verfolgt) in GB und die Gläubiger ID fing mit DE an.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Nein. Die BEV überweist die Sofort-Prämie via Commezbank. Die Abbuchungen laufen über ein Fintec Unternehmen in GB mit GB IBAN. Die Weitergabe einer Abbuchungserlaubniß ist offensichtlich nicht zulässig an Unternehmen ins EU-Ausland, wenn es nicht autorisiert ist. Die Gläubiger ID spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

    Könnte aber auch andere Gründe haben. Wenn man reklamiert, muss das abbuchende Institut innerhalb von Fristen die Abbuchungserlaubniß im Original vorlegen. Wenn das unterbleibt kann die Bank zurückbuchen.

    Die ING-Diba hat mir nur mitgeteilt "ungültiges Mandat" und heute alle 3 Beträge gutgeschreiben.

  • Ich bin mir nicht so sicher, ob Abbuchungen nicht auch von Banken im Ausland erfolgen dürfen. Betrifft mich ja nicht, ob die BEV das Geld nun von einem deutschen oder britischen Kreditinstitut einziehen ließ. Vielleicht gab es auf der Insel einfach bessere Konditionen bei Rücklastschriften oder so. Und du erteilst die Abbuchungsgenehmigung ja soweit ich weiß nicht einer speziellen Bank, sondern einem Unternehmen, das dann seine Bank (hier im Ausland) damit beauftragt, das Geld einzuziehen.


    Die BEV hat aber wohl ein Problem, weil ein gültiges SEPA-Mandat an gewissen Anforderungen geknüpft ist. Es müssen eigentlich in einer bestimmten Form einige Daten (Mandatsreferenz, Gläubiger-ID etc.) mitgeteilt und vom Kunden bestätigt werden, bevor Abbuchungen erfolgen dürfen. Wenn der Kunde dann innerhalb von 13 Monaten seiner Bank mitteilt, dass eine SEPA-Abbuchung erfolgt ist, ohne dass er dafür ein gültiges Mandat erteilt hat, dann muss die Bank beim Abbuchenden (via seiner Bank, also hier im UK) das vom Kunden bestätigte Mandat einfordern. Das dürfte der BEV bei vielen Kunden erhebliche Schwierigkeiten bereiten, mir wurde jedenfalls im Voraus soweit ich weiß keine entsprechende Info übermittelt, die ich z.B. per Mausklick bestätigt hätte. Kann innerhalb von 30 Tagen kein gültiges, vom Kunden bestätigtes Mandat vorgelegt werden, ist die Transaktion rückgängig zu machen. Da würde dann wohl zunächst die Bank im UK auf den Schulden sitzen bleiben.


    Allerdings: Nur weil die Bank einem das Geld dann wiedergibt, heißt das nicht, dass man auch berechtigt ist, dieses Geld zu behalten. Falls es zum Insolvenzverfahren kommt, wird der Insolvenzverwalter wahrscheinlich alle Rückbuchungen wieder einfordern, und bei einem Teil der Forderungen wahrscheinlich auch mit Recht. Abschläge müssen soweit ich weiß wie vereinbart bezahlt werden, und wenn dann am Ende bei der Abrechnung kein Geld mehr da ist, um ein Guthaben auszuzahlen, dann ist das wohl Pech des Kunden. Wenn er sich Abschläge wiedergeholt hat, müsste er diese in dem Fall dann zurückgeben.


    Andererseits ist noch nicht klar, ob es wirklich zum Insolvenzverfahren kommt. Und wenn der vorläufige Insolvenzverwalter jetzt sieht, dass da sowieso nichts mehr mit angemessenem Aufwand zu holen ist, dann hat man wohl gute Chancen, die Abschläge zu behalten.


    Ich habe einen Abschlag per Onlinebanking zurückgeholt. Bei diesem habe ich auch die Hoffnung, ihn rechtmäßig behalten zu dürfen, weil die BEV mehr Abschlagszahlungen abgebucht hat als vereinbart – durch meine Rücklastschrift entspricht die gezahlte Summe jetzt ziemlich genau der in meinen Augen per AGB vereinbarten Summe. Die BEV schuldet mir nach der Rücklastschrift jetzt noch einen mittleren zweistelligen Betrag wegen Minderverbrauch in diesem Haushalt, den werde ich dann ggf. zur Tabelle anmelden und sehr wahrscheinlich abschreiben müssen. Aber BEV hatte dann insgesamt trotzdem einen super Preis. ;-)

  • Gestern Post vom Insolvenzverwalter...will noch 80€ von mir ;)

    die kannst besser mir überweisen... ich hätte für 2018 ohne insolvenz um die 200 euro erstattet bekommen... gebe Dir gerne meine kundennummer und der insolvenzverwalter darf das dann intern gegenrechen oder verrechnen...

  • Viel wichtiger, bis wann wurdest du angeblich beliefert?

    Bei mir ist das auch noch nicht klar und ich warte auf Post.

    Nicht dass du nachträglich doch mit dem Januar in der Grundversorgung landest und doppelt zahlst.

    Mein VNB gibt sich ganz blöd, wollte eine Einzugsermächtigung von mir, weiß aber noch nicht wer mich im Januar beliefert hat.

    Übrigens hat ein Freund von mir bei der BEV 3 Verträge gehabt und natürlich will der Insolvenzverwalter die Restforderung aus einem Vertrag nicht mit den Guthaben von den anderen verrechnen.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.