BEV Energie beantragt Insolvenz

  • 1. Er gibt einen leicht überhöhten Stand beim Vorversorger an... (da habe ich ja noch Guthaben!)

    Und damit ist dieser Strom auch nicht im Bilanzkreis des Grundversorger, daher kostet dieser Strom den Grundversorger nichts. Die Strommenge wird dann noch zum insolventen Anbieter gerechnet, der wahrscheinlich den Lieferanten nicht mehr (voll) bezahlen kann.

    ah... .okay... und weil es ja keiner bezahlen kann, wird plötzlich die Geldmaschine angeworfen und

    der Herr MACHMAL (der heißt übrigens FRANK!) zahlt dann?

    Das ist Betrug an den restlichen "Zahlern" - egal WER - irgendwer wird es ja bezahlen müssen!

    Oder gibt es einen Fond in den die Billigfuchsen ihr erspartes Geld für solche Fälle einzahlen....

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!


    §328 StGB Abs. 2.3

    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird derjenige bestraft der eine nukleare Explosion verursacht. :saint:

  • Aber dass der Billiganbieter sich die Taschen Vollstopft (bevor er pleite geht) hat bis jetzt jeder unterschlagen!

    Wer stopft sich die Taschen voll und wie kommst du darauf? Nochmals, ich glaube du verstehst die Zusammenhänge vom Stromproduzent bis zu deiner Steckdose von grundauf nicht. Es wurden dir hier schon mehrfach die Begrifflichkeiten von Netzbetreiber und EVU und Grundversorger (auch EVU) gesagt. Wie genau sollen wir das noch erklären, wenns jetzt noch nicht klick gemacht hat. Nicht böse gemeint, aber das versteht doch eigentlich jeder, dass das alles eigenständige Unternehmen sind. Das die "früher mal" eine Firma waren spielt heute keine Rolle mehr

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Datenlogger mit weicher 70%-Regel, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012
    Renault ZOE Z.E.40

  • So. Da mir niemand sagen kann bis wann ich überhaupt wirksam beliefert wurde (vielleicht sogar überhaupt nicht, der Vertrag lief erst ab 01.01.) habe auch ich den Januarabschlag zurück geholt, den Vertrag pro Forma gekündigt und die Einzugsermächtigung widerrufen.

    Mein neuer Versorger hat sich schon gemeldet, aber auch gesagt dass er sich mit dem Vorversorger und dem Grundversorger auseinandersetzen muss.

    Seinen Zähler jetzt zu fotografieren halte ich für einigermaßen sinnlos weil ich jetzt ganz bestimmt beim Grundversorger bin (Rheinenergie) der sich übrigens immer noch nicht gemeldet hat.

    Bei der Netzgesellschaft habe ich aber den Zählerstand zum 30.01.2019 angegeben. Das funktioniert recht einfach, allerdings muss man sich als "Quittung" ein Bildschirmfoto machen da die Meldung ohne Registrierung erfolgt.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Das passiert so meiner Einschätzung nach nicht. Der Netzbetreiber legt fest (anhand von Schätzungen durch eigene* Ablesungen und der vom Kunden gemeldeten Zählerstände), welcher Zählerstand beim jeweiligen Anbieterwechsel (Billiganbieter 1 -> Ersatzversorgung und dann Ersatzversorgung -> Billiganbieter 2) vorlag. Dabei würde natürlich sofort auffliegen, wenn der Zähler angeblich rückwärts gelaufen wäre und der Kunde müsste damit leben, dass anhand der vertrauenswürdigen Messwerte, die nicht von ihm selbst stammen, geschätzt wird. Vielleicht gibts auch eine Anzeige, wenn man vorsätzlichen Betrug vermutet?


    * Falls der Netzbetreiber nicht Messstellenbetreiber (das kann nämlich nochmal eine weitere Firma sein) ist, meldet der Messstellenbetreiber die Zählerstände vermutlich an den Netzbetreiber, der dann damit arbeitet


    Dann teilt der Netzbetreiber dies dem Grundversorger, der für die Ersatzversorgung zuständig ist, mit. ("Du hast vom 27. Januar bis 31. Januar Kunde X in der Ersatzversorgung gehabt, weil Billiganbieter 1 pleite war, Zählerstand war zu Beginn X und zum Ende X+Y.") Der Grundversorger freut sich, die Rechnung für die 4 Tage wird erstellt und man wartet auf das Geld, außerdem wird der Grundversorger wohl dem Netzbetreiber dann nachweisen müssen, dass er irgend einen Stromerzeuger für die entsprechende zusätzlich gemeldete Energiemenge an diesen vier Tagen bezahlt. Oder so ähnlich. Ist dann einfach nur noch eine Verrechnungsfrage über die Bilanzkreise.


    Grundsätzlich halte ich die Idee, eine geringe "Bearbeitungspauschale" für die Ersatzversorgung zu etablieren (und dafür vielleicht den Ersatzversorgungs-Tarif etwas günstiger zu machen) für denkbar. Das müssen sicher keine 50 Euro sein. Damit würden die nötigen Kosten für Porto und sonstige Verwaltung gedeckt. Ansonsten ist Ersatzversorgung aber doch eigentlich ein nettes kleines Zubrot für den Grundversorger. Er bekommt quasi (mindestens kurzfristig – wenn die dann nichts unternehmen aber auch langfristig) Kunden ganz ohne eigenes Zutun in einem saftig teuren Tarif (erst Ersatzversorgung, nach einiger Zeit wechselt man aber automatisch in die Grundversorgung, falls man nicht zu einem anderen Anbieter wechselt).

  • Heute Post von der Badenova bekommen:

    Grundgebühr 8,41€ und 5,93Cent pro kWh (Gas)

    Erst mal zu eprimo Monatstarif gewechselt..mal schauen was die nächsten Monate bringen.

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • sorry... mit schätzen ist da mal garnix.. wenn dann will ich widerlegt haben wsa Sache ist!

    Auch die GG von Anteilig 2,17 hat mir keiner Widersprochen.

    Wie soll sich das für den GV rentieren?

    Das ist im besten Fall ein Draufzahlgeschäft!

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!


    §328 StGB Abs. 2.3

    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird derjenige bestraft der eine nukleare Explosion verursacht. :saint:

  • hier noch mal eine gute Übersicht:

    https://www.bundesnetzagentur.…n/vertragsarten-node.html



    Es ist höchstwahrscheinlich in diesem extremen Fall für den Grundversorger kein gutes Geschäft. Man muss aber auch sehen, dass haufenweise neue Kunden automatisch zum Grundversorger kommen und nicht jeder wechselt wieder sofort. Auch wenn neue Kunden (zum Beispiel Umzug) dazu kommen, landen sie automatisch beim Grundversorger. Ich glaube nicht, dass das ein schlechtes Geschäft ist.

  • Alexander_Z

    Du unterstellst rückfälligen Kunden des Grundversorgers systematischen Betrug.

    Das würde ich gerne mit einer Analyse des Kundenverhaltens mind. auf Prof. oder Ing. Niveau belegt haben.


    BTW: Die Oma oder die ahnungslose Familie (mehr Klischee) wollte ich nicht, die nichtmal weiß, wer Strom liefert, geschweige denn, was der Strom dort pro KWh kostet und noch weniger, man selbst so pro Jahr verbraucht ignorierst Du komplett. Das sind doch die Melkkühe der Grundversorger.

    Auch die haben ja etwas günstigere Sondertarife, aber eine nicht geringe Anzahl von Verbrauchern in DE (laut Monitoringbericht 2016 der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes sind es 32,8% der Haushaltsstromkunden in 2014) ist tatsächlich im Grundversorgertarif und das über Jahre/Jahrzehnte.


    Das rentiert sich für den Grundversorger sehr gut, was man auch an den Dividendenzahlungen der diversen kleinen Stadtwerke als Grundversorger an die jeweiligen Städte ablesen kann. Da läuft nieman Gefahr, einen Verlust zu machen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • hier noch mal eine gute Übersicht:

    https://www.bundesnetzagentur.…n/vertragsarten-node.html



    Es ist höchstwahrscheinlich in diesem extremen Fall für den Grundversorger kein gutes Geschäft. Man muss aber auch sehen, dass haufenweise neue Kunden automatisch zum Grundversorger kommen und nicht jeder wechselt wieder sofort. Auch wenn neue Kunden (zum Beispiel Umzug) dazu kommen, landen sie automatisch beim Grundversorger. Ich glaube nicht, dass das ein schlechtes Geschäft ist.

    Ahja... JETZT habe ich es verstanden....


    Es ist grün weil es blau ist und Gelb wird weil rot nicht weiß ist!

    Das hat es erklärt!

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!


    §328 StGB Abs. 2.3

    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird derjenige bestraft der eine nukleare Explosion verursacht. :saint: