Ausblick in die Zukunft...was wird aus der Anlage

  • Moin,


    vielleicht ist es der trübe Winter, der einen zu Gedankenspielchen treibt, die eigentlich noch gar nicht nötig sind....meine Anlage mit 4,6Kwp aus 2006 läuft prima, hat mir gerade im letzten Jahr einen super Ertrag beschert dank 54ct/kwh. Der Einspeisevertrag mit diesen guten Bedingungen läuft noch 8 Jahre bis 2027. Doch was dann? Einfach weiter einspeisen für dann vielleicht noch 8ct/kwh? Speichern, selbst verbrauchen? Lohnt sich dann noch ein Umbau an dieser dann 21 Jahre alten Anlage? Momentan ist der Ertrag der Anlage gleich bis geringfügig höher gegenüber dem Verbrauch.

    Ist klar - zum jetzigen Zeitpunkt hypothetisch, da man die Rahmenbedingungen in der Zukunft nicht kennt und in 8 Jahren noch viel passieren kann, aber was wären denn die Möglichkeiten?


    Gruß

    Sequal, grad langweilig....

  • Lass den Volleinspeiser weiter laufen.


    Sollte der WR defekt gehen mal über einen Kostal Plenticore 5,5 nachdenken.

    Da könnte man später, wenn die fürstliche Vergütung endet, einen BYD Speicher mit 6,4KWh oder 10KWh dran hängen.


    Spricht etwas dagegen, dass die Anlage in 8 Jahren noch genauso funktioniert wie heute?


    Zur Not eben abreißen und neue PV drauf ... zu welchen Konditionen auch immer.


    PS.: Bis dahin bei der Wahl hin gehen und beim Kreuzchen an EE denken. ;)

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zu solange die Vergütung noch läuft würde ich da möglichst überhaupt nichts daran ändern wollen.

    Nach dem Ende des Vergütungszeitraumes wirst du davon ausgehen müssen dass es keine Einspeisevergütung mehr gibt die den Namen verdient. Also 8 Cent kann ich mir da nicht vorstellen, vielleicht den Marktwert - drei oder vier Cent, das deckt die Kosten kaum.

    Wenn es einmal soweit ist kann man sich über die Möglichkeit der Eigennutzung und damit verbunden eines Speichers Gedanken machen.

  • Zu solange die Vergütung noch läuft würde ich da möglichst überhaupt nichts daran ändern wollen.

    ...

    Wenn es einmal soweit ist kann man sich über die Möglichkeit der Eigennutzung und damit verbunden eines Speichers Gedanken machen.

    Na mit Sicherheit ändere ich die nächsten 8 Jahre nichts, was ich nicht ändern muss. Momentan erwirtschafte ich doppelt soviel Geld wie mich mein verbrauchter Strom kostet. Daher wird der Einschnitt in 8 Jahren dann umso spürbarer sein. Speicher und selbst nutzen wird wahrscheinlich eine Lösung sein, sofern sich das in 8 Jahren eher rechnet als heute....vielleicht sammle ich schon mal Staplerbatterien :) Scherz...

  • ... Also 8 Cent kann ich mir da nicht vorstellen, vielleicht den Marktwert - drei oder vier Cent, das deckt die Kosten kaum.

    Wenn es einmal soweit ist kann man sich über die Möglichkeit der Eigennutzung und damit verbunden eines Speichers Gedanken machen.

    Sehe ich auch so. Der EE-Strom wird am Handelsplatz irgendwann für nahezu nichts über den Tisch gehen. Selber verbrauchen, Autarkie soweit wie möglich im Einklang der Kosten erhöhen. In 8 Jahren kosten Speicher sicherlich weniger als jetzt, wobei der "Speicherboom" noch kommen wird - evtl. genau da seinen Peak erreicht, das hängt halt von anderen Faktoren ab.

  • Klar weiterlaufen lassen und über den günstigen Strom freuen!

    Evtl schon jetzt auf kaufm.bilanzielle Durchleitung umstellen, dann kann kein Bezug auf der PV anfallen und du bekommst ein Gefühl dafür wie hoch dein EV sein wird.

  • Klar weiterlaufen lassen und über den günstigen Strom freuen!

    Evtl schon jetzt auf kaufm.bilanzielle Durchleitung umstellen, dann kann kein Bezug auf der PV anfallen und du bekommst ein Gefühl dafür wie hoch dein EV sein wird.


    Kannst du das nochmal etwas umfänglicher im Kontext erklären? Meinst du mit "kein Bezug anfallen" die EEG-Umlage?

    Danke!