Elektroautos sind hier!

  • Es gibt noch heute kein taugliches BEV aus europäischer Fertigung!

    Gab es überhaupt jemals ein Fahrzeug aus rein europäischer Fertigung? Seit dem deutschen Wirtschaftswunder sicher nicht mehr.

    Aber ist das wirklich schlimm? Welchen Vorteil hätte ich von einem nationalistischen Fahrzeug, das von einem multinationalen Konzern hergestellt wird?

    5.78 kWp JaSolar an Huawei WR - 25° Pultdach in Rheinhessen (...nein, das liegt nicht in Hessen!...) mit Ausrichtung Süd

  • Ah, da hast du scheinbar damals schon die Abwrackprämie verpasst und jetzt hast du eine Tugend daraus gemacht? ;)

    5.78 kWp JaSolar an Huawei WR - 25° Pultdach in Rheinhessen (...nein, das liegt nicht in Hessen!...) mit Ausrichtung Süd

  • Für die Abfrackprämie war das Auto damlas (2010) zu jung - überhaupt stand das damals gar nicht zu Diskussion.

    Eine Tugend Dinge zu nutzen solange es technisch, ökonomisch und ökologisch Sinn macht? Ja - darfst du gerne so nennen.


    Es handelt sich um unseren (seid 3 Jahren) Zweitwagen - kleiner Tschechen-Polo - zwischenzeitig 225tkm - nur Verschleissteile und Kleinreparaturen - 350€ Fixkosten/a - mit einem Stromer reduzierbar auf die Versicherung (die dann aber min eine Teilkasko wäre) - spareffekt? keiner. Laufleistung ~2000km (derzeit) - künftig (durch Umzug) ~6000km/a - ich fahre meist mit dem Rad zur Arbeit (zukünftig vmtl ~100d/a) brauche aber hin und wieder ein zweites Fzg.

    Der Auspuff am Kat hat 125€ gekostet - die Ölwanne sollte ich wohl in dem Zug auch gleich neu dichten - Tüv wird er bekommen.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Seit Dezember testet EnBW eine Tiefgarage bei der 40 Stellplätze mit Lademöglichkeiten ausgestattet wurden.

    Die Ergebnisse sind an sich wenig überraschend, aber nützlich für alle die sowas vielleicht mal umsetzen.


    https://www.golem.de/news/elek…schlands-2002-146748.html


    Dass der Brandschutz ein emotionales Thema ist, ist mal wieder einer der typisch menschlichen Risikoverzerrungen zu "verdanken". Täglich brennen im Durchschnitt 110 Autos in DE, seltsamerweise interessiert das bei Verbrennern in der Regel niemanden.

    Finde ich hier in der Gegend erstaunlich, denn vor nicht allzu langer Zeit ist hier in ner öffentlichen Tiefgarage ein Verbrenner abgefackelt, hat noch ein paar andere Autos "mitgenommen" und ein oder zwei Etagen zum Sanierungsfall gemacht.

    Aber ja, Elektroautos sind ja sooooo gefährlich....

  • Schaut euch das mal an, das ist ja lächerlich!


    Zitat


    Bei unserem Besuch Mitte Februar standen nur wenige der 45 Autos auf ihrem Stellplatz. Offensichtlich pendeln viele Bewohner damit zur Arbeit. Der Stromverbrauch von 20 der 45 Anschlüsse hat sich in zwei Monaten auf 6.700 Kilowattstunden (kWh) summiert.

    So viel Strom verbraucht mein Fliesenleger im Monat für seine Fischzucht! Und das über einen ganz normalen Anschluss ( Am EFH)



    Zitat

    Das fängt schon damit an, dass der Netzbetreiber von der nahegelegenen Trafostation ein separates Anschlusskabel in die Tiefgarage verlegt hat. Dieses liefert eine Leistung von 124 Kilowatt (kW), die per Lastmanagement auf die 45 Anschlüsse verteilt wird. Der Netzbetreiber nutzt dazu die Ladelösung Charge Here des Mutterkonzerns EnBW.

    Drei Unterverteilungen mit bis zu 90 kW

    Dazu wird der Strom auf drei Unterverteilungen verteilt (ChargeBase), die jeweils mit 90 kW angeschlossen sind

    Schöner Unsinn, an einem MFH mit 45 WE kann ich einfach einen weiteren Hausanschluss legen. Aber man kann es auch richtig teuer machen . * Da wird schon mehr als 1 Hausanschluss verlegt sein, bei 45 WE.


    Ergo war es offensichtlich einfacher, das Kabel so zu legen.


    Zitat

    Die mannshohen Verteilerschränke sind vollstopft mit Technik. Das liegt daran, dass die eigentlichen Ladestellen an den Parkplätzen im Gegensatz zu den üblichen Wallboxen über keine eigenen Ladecontroller, Stromzähler oder Fehlerstrom-Schutzschalter verfügen. Zu den Ladeanschlüssen führt daher sowohl ein Strom- als auch ein Netzwerkkabel.

    Wie sollte man es anders machen? Zumal die Stellplätze wohl kaum den nötigen Platz bieten werden.


    Zitat

    Da im Testprojekt Pura Vida die Wohnanlage über sechs separate Hausanschlüsse verfügt, war es nicht möglich, diese zu verbinden und als Stromquelle zu nutzen.

    Kommentiere ich mal nicht, Doofheit bei der Planung ist ja nicht strafbar!


    Zitat


    Nach Angaben Holders liegt die sogenannte Gleichzeitigkeitsrate bislang bei 0,2. Das bedeutet, dass von den knapp 500 kW, die sämtliche 11-kW-Anschlüsse gleichzeitig abrufen könnten, lediglich 100 kW in Anspruch genommen werden. Damit wäre der Tiefgaragenanschluss mit 124 kW ausreichend dimensioniert.

    Ach echt jetzt? das konnten sich die Genies nicht vor her ausrechnen? Die 100 KW beziehen sich auf die Anschlussleistung, nicht auf die tatsächlich genutzte Leistung!


    6.700 kWh / 2 Monate / 30 Tage / 5 h = 22 KW bei nur 2 h, was noch viel mehr nicht den realen Bedingungen entspricht:

    56 KW . Ergo sind die 100 KW wohl ein Wert, der sooooo massiv außerhalb der Stichprobe liegen muss, dass er raus fallen würde, wenn man nicht begründen wollte, Blödsinn gemacht zu haben.


    Sicher, die 124 KW kosten kaum mehr, als 30 KW! Aber das ist vielen schon viel zu hoch!

    *Kabel Kosten gleich.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Schaut euch das mal an, das ist ja lächerlich!


    Zitat


    Bei unserem Besuch Mitte Februar standen nur wenige der 45 Autos auf ihrem Stellplatz. Offensichtlich pendeln viele Bewohner damit zur Arbeit. Der Stromverbrauch von 20 der 45 Anschlüsse hat sich in zwei Monaten auf 6.700 Kilowattstunden (kWh) summiert.

    So viel Strom verbraucht mein Fliesenleger im Monat für seine Fischzucht! Und das über einen ganz normalen Anschluss ( Am EFH)

    Ich hätte denen das auch vorher ausrechnen können. 12.000km/Jahr = 1.000km/Monat * 20 kWh/100km * 2 Monate * 20 Autos = 8.000 kWh. Real liegt es also sogar noch etwas darunter. Ein ganz normaler Hausanschluß zusätzlich und etwas Logik würden also reichen.


    Ich denke aber der Sinn das ganze so teuer werden zu lassen liegt mehr in der Abschreckung. Ich glaube die Ortsnetzbetreiber wissen schon, dass einige Straßenzüge/Trafostationen trotz der eigentlich geringen Last am Limit operieren und die Kosten der Erneuerung würde man sich lieber sparen. Zumal man ja noch etwas Luft braucht für zukünftige Wärempumpen.