Elektroautos sind hier!

  • :ironie: Nee - das habe ich mir ausgedacht um Dich zu ärgern und der Link zu OpenWB ist ein Scherz.


    Aber wenn Du mal auf der allwissenden Müllhalde suchst, findest Du bspw.: Signalisierung bei IEC 62196 Typ2 als Normierung SAE J1772 / IEC 61851 seit 2001 festgelegt. Alle Typ2 AC-Ladesäulen /AC-Wallboxen müssen dieses Standard (IEC 61851-1 „Mode 3“ – Ladung mit spezifischen Ladestecksystemen für Elektrofahrzeuge mit Pilot- und Kontrollkontakt) einhalten. Bei Schukoladung (IEC 61851-1 „Mode 1“ – langsame Ladung an Haushaltssteckdosen mit Schutzkontakt) funzt das natürlich nicht (bzw. allenfalls manuell durch Einstellen der Leistung an der ICCB.

    Ah Danke für die Info, OpenWB hat sich so wie Open Source gelesen und nicht wie eine verbindliche DIN oder VDE Norm.


    Von einer Regelung nach der aktuellen Stromfrequenz habe ich auf die Schnelle aber nichts gefunden. Weil das wäre die einzige (und sehr billige) Möglichkeit das Laden - ohne eine externe Steuerung/Signalisierung - an die Netzbelastung anzupassen.

  • OpenWB ist OpenSource und übernimmt nur eine übergeordnete Regelung/Steueerung.


    Die Kommunikation Wallbox<->Auto wie oben beschrieben ist WB seitig über den verbauten "EVSE WB" realisert.

    OpenWB kommuniziert ebenfalls mit der EVSE WB.


    Eine Regeleung über die Netzfrequenz findet nicht statt. Wäre aber einfach zu machen. Nur...momentan völlig unnötig.

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Wäre aber einfach zu machen. Nur...momentan völlig unnötig.

    Schon richtig, wenn aber einmal schnell viele eAutos auf die Strasse kommen sieht das evtl. ganz anders aus. Und wenn man dann erst anfängt darüber nachzudenken ist es zu spät. Und die Autoindustrie braucht auch mind. 3-4 Jahre Vorlauf, wenn es reicht.

  • Wäre aber einfach zu machen. Nur...momentan völlig unnötig.

    Schon richtig, wenn aber einmal schnell viele eAutos auf die Strasse kommen sieht das evtl. ganz anders aus. Und wenn man dann erst anfängt darüber nachzudenken ist es zu spät. Und die Autoindustrie braucht auch mind. 3-4 Jahre Vorlauf, wenn es reicht.

    Du darfst gern eine Lösung für ein Problem anbieten, welches nicht existent ist und in der von Dir prophezeiten Art wohl auch nie existieren wird. Schau mal in andere Länder. Da dienen "Smartmeter" nicht nur dazu, Ablesekosten zu sparen und den Verbraucher zu schröpfen, sondern ermöglichen bspw. dynamische Stromtarife.


    So weit ich weiß, kann bspw. die Go-e Wallbox (in Österreich) solche Preissignale auswerten:

    "Der go-eCharger ist nicht nur in der Anschaffung äußerst günstig, er hilft Ihnen auch noch beim Sparen. Mit unseren Partner von aWattar und einem Smartmeter Stromzähler bekommen Sie den Preis, wie er an der Strompreisbörse gehandelt wird – und dieser ist in den Nächten erheblich billiger als z.B. am Abend. Oft ist der Stromüberschuss so hoch, dass der Strompreis sogar negativ ist."


    Dieser Ansatz dürfte deulich effiizienter und sinnvoller sein, als irgendwelche Drosselungen nach der Netzfrequenz ... Der Ansatz über flexible Strompreise greift viel umfangreicher, als nur für das Laden der E-Autos. Dynamisches Lastmanagement ist keine Hexerei und das E-Auto bestens darauf vorbereitet.

    Man denkt also schon recht intensiv über sinnvolle Lösungen nach. Die Autoindustrie braucht es dazu ja gar nicht.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,44kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Meister-Lusche L:44 (D:2)
    Kaiserlicher Jäger-König:79(D:12,T:3,Q:1)

  • Deshalb plane ich (Achtung jetzt kommt es) nach Ende der Einspeisevergütung den überschüssigen Strom in Wasserstoff umzuwandeln, um es in meiner Brennstoffzelle zu verbrauchen.

    Frag sicherheitshalber (!) vorher bei deiner Versicherung nach, ob so ein Elektrolyseur da eingepreist ist! 8)

  • Deshalb plane ich (Achtung jetzt kommt es) nach Ende der Einspeisevergütung den überschüssigen Strom in Wasserstoff umzuwandeln, um es in meiner Brennstoffzelle zu verbrauchen.

    Frag sicherheitshalber (!) vorher bei deiner Versicherung nach, ob so ein Elektrolyseur da eingepreist ist! 8)

    Klar mache ich das.

    Aber das ist gefühlt 10 Jahre weit weg.


    In der Schweiz laufen so Häuser schon komplett autark, also sogar ohne Netzanschluss.

    In Deutschland wird das noch Jahre dauern, bis es überhaupt erlaubt ist.

    22 kW Anlage
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21
    1x SI 6.0h-11
    Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar)
    Seit 13.03.17 mit einem BlueGEN BHKW

  • komplett autark, also sogar ohne Netzanschluss.

    In Deutschland wird das noch Jahre dauern, bis es überhaupt erlaubt ist.

    Wieso sollte das Offgrid nicht zulässig sein?

    Ich meinte die private Wasserstoff Erzeugung und Lagerung.

    22 kW Anlage
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21
    1x SI 6.0h-11
    Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar)
    Seit 13.03.17 mit einem BlueGEN BHKW