Elektroautos sind hier!

  • sunfire Dampf-Elektrolyseur

    Sehr interresant, die haben auch einen Aggi-Anhänger der 3,99 kwh Erdgas in 1 kwh elektrische Energie umwandelt. Find ich nett, wenn Artikel pro Wasserstoff Argumente gegen Wasserstoff liefern.

    Na dann noch ein Argument...


    Jetzt war ich aus Interesse doch mal dort... Die Verkäuferin meinte es tanken da 4-5 Autos pro Woche und der Wasserstoff kommt per Tanklaster, weil das Ding nicht genug produziert... und das nach 2 Jahren 'Betrieb'. Klingt alles sehr nach Forschung / Subventionsgrab von KIT/Daimler&Sunfire/Linde.


    Von PV-Anlage hab ich da auch nix gesehen... Dafür ist ein EnBW-Umspannwerk aber direkt nebenan. Aber Hauptsache vollmundig in der Presse was rausgehauen...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Dieses Jahr stürmen ja alle los! :?::?:


    UND? VW vielleicht mit allen Marken in Europa noch 50.000 EH in 2019?

    Opel und anderen mit je 20.000 EH?


    Es muss jetzt langsam Losgehen, sonst werden sich die 'Anderen' in den Vorständen durchsetzen, siehe auch BMW, deren Vorstand ja voll auf der Bremse steht, obwohl man dank dem BWM I3 genug Lehrgeld bezahlt hat (wohl bewusst) und vieles besser im Griff hat.


    Wenn es dumm läuft, wird das nix mit dem Umstieg auf BEV! dann plätschert das weiter so hin und es bleibt zäh!

    Also die BEV aus nicht KP Klitschen !


    Der Niedergang könnte sich über viele Jahre hinziehen!


    Selbst für Tesla ist dies ärgerlich, denn wenn VW, GM, Daimler & Co. nicht langsam den Markt mit ihrem Marketing UND mit ihren BEV aufbohren, wird Tesla nur etwas für 'frische Menschen' bleiben und nicht wirklich groß werden können.


    Äh?

    Bitte daran denken dass das Thema BEV vor allen an den exorbitant hohen Investitionen in Zellen Fabriken getragen wird. Wenn VW nicht bis Ende dieses Jahres eine gewaltige Investition beschließt, werden vor 2025 kaum große Stückzahlen kommen. Oder VW mit Partnern.


    Das Problem mit den Arbeitsplätzen wird' überschätzt. Die Automobilindustrie ist ohnehin in D. permanent dabei, die Produktivität zu steigern. VW gibt 7% vor! Also entweder man baut immer mehr Auto (Und) man baut immer wertvollere Autos oder man baut ohnehin Arbeitsplätze ab. Also vor allem in der Montage, die ohnehin nur eine Wertschöpfung von < 5% hat!


    Grundsätzlich kann mehr Leistung im Land oder der EU dargestellt werden ( Konstruktion, Bau und Betrieb eines BEV, einschließlich der Energiebereitstellung) Auf jeden Fall, ist das BIP deutlich höhere beim System BEV. Wo dann die Menschen Morgen ihr Brot verdienen, wird man sehen. Da setze ich auf die Kreativität der Menschen und Unternehmen.


    Ganz persönlich, würde ich mir ein ganz persönliches Auto bauen lassen! Was mit den Komponenten der BEV Technik , anderen modernen Technologie machbar wird. Ob man sich 295.000 € für einen neuen Tata ausgibt oder sich für 300 K ein Karre Maßschneider läßt, ist schon ein Unterschied.


    Nur so eine Idee!


    Gibt es 2035 vielleicht wieder mehr als 100 Hersteller von LKW in D. ?

    Und werden aus den heute schon winzigen Herstellern für PKW (teils nur 5 Autos p.A.) *sollen fast 1.000 sein, dann relevante Unternehmen, die maßgeschneiderte Autos für fast Jedermann fertigen ?

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Weiß jemand wieso Harald Lesch gar so Anti-BEV ist und hier sogar Pro-Brennstoffzelle argumentiert?



    Höre ihm ja normalerweise gerne zu aber beim Thema Elektroautos hat er sich meiner Meinung nach völlig verrannt.

  • Haben die etwa "Reichweitenangst":ironie:

    Grüße von der Küste - Farmjanny
    29,94 kW Firstsolar mit 3x SMA 9000TL in 2009 SSO
    30,00 kW Firstsolar mit 1x8000 u 2x9000 in 2011 WSW
    10 kW Sunpower in 2013
    30 kW Windkraft Lely Aircon in 2017 und 9 kW - 12 kWh Speicher von Fenecon

    10 kW Sunpower an Plenticore mit BYD Speicher in 2019

  • Wo würdet ihr lieber leben/wohnen:

    a) neben einer konventionellen Tankstelle

    b) neben einer Wasserstofftankstelle

    c) neben einem Tesla Supercharger

    Die nicht mehr ganz so jungen unter uns können sich bestimmt noch gut daran erinnern als Tankstellen bzw. Zapfsäulen keine Gasrückführung ("Absaugung") [1]für die Dämpfe an der Zapfpistole hatten. Das ist zwar nun schon etwas länger her das dies eingeführt wurde (90er), aber dennoch wäre das nach wie vor der Hauptgrund ncht in der Nähe einer "konventionellen" Tankstelle wohnen zu wollen - Schadstoffe wie Benzol etc. pro Kubikmeter Luft hat es da immer noch erhöht da dies nicht zu 100% "funktioniert" .


    "In der Praxis ist die Wirksamkeit aufgrund häufiger Systemausfälle wesentlich geringer. Der tatsächliche Wirkungsgrad liegt bei 60 % und so emittieren beim Betanken von Kraftfahrzeugen jährlich ca. 16 000 t Benzin. Durch Einführung von selbstüberwachenden Gasrückführsystemen wird die Ausfallrate voraussichtlich in den nächsten Jahren erheblich reduziert und wir werden die oben als theoretische Werte bezeichneten auch in der Praxis erreichen." Quelle: TÜV Süd 2001 [2]


    Ich habe keine Information wie der Lärm an einer H2 Tankstelle ausfällt, aber den Ventilatorenlärm an den Superchargern möchte ich ebensowenig haben. Da auch wenig Kundschaft an der H2 Tankstelle zu erwarten ist würde ich die wählen. :mrgreen:


    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gasr%C3%BCckf%C3%BChrung

    [2] https://www.netinform.de/gw/recherche/hm/hm.aspx?id=144

  • Ich denke auch, dass die Brennstoffzelle nicht tot ist.


    Vielleicht kommen aber auch die Redox-Batterien technisch voran und bieten irgendwann schnelle "Aufladezeiten" bei vernünftiger Kapazität.


    Lesch spricht einige Probleme der E-Mobilität an. Das finde ich nicht verkehrt.

    Auch die Förderung des Lithiums, dass ich auch als Problem sehe. Selbst wenn das bei der Umweltverträglichkeit Fortschritte macht und es besser geworden ist, ist es für die Menschen vor Ort noch immer eine Schweinerei von der sie selbst nichts haben.


    Interessant finde ich dabei, dass diese für den gesunkenen Wasserverbrauch, gerne zitierte Publikation


    https://edison.handelsblatt.co…als-gedacht/24022826.html


    diese Veröffentlichung als Quelle angibt:


    https://www.mdpi.com/2079-9276/7/3/57/htm


    Ich habe sie nur überflogen und die "Conclusion" gelesen. Aber ich kann dort keine ausführliche Dokumentation geschweige denn eine wissenschaftliche Aufarbeitung bezüglich des Wasserverbrauchs oder der Veränderung des selben finden.


    Es wird fleißig daraus zitiert, aber die Headline, dass der Wasserverbrauch so massiv gesunken ist, wird nirgends mit wissenschaftlichen Daten hinterlegt.


    Vielleicht werden diese Probleme ja gelöst und die E-Mobile sind doch der finale Schritt. Ich persönlich denke, es muss etwas kommen, was schneller "betankt" werden kann.


    Elektroautos sind aktuell noch etwas für Leute, die ihre Fahrten nach dem Akkustand bzw. der Reichweite ihrer Fahrzeuge planen können. Das mögen zwar viele Privatpersonen sein, aber für Außendienstler oder Menschen mit stark wechselnden Anforderungen an die Reichweite, ist das eben noch nicht ausreichend, was die E-Autos leisten können.


    Wer Argumente wie "In 30 Minuten hat er doch wieder Saft für 200 Kilometer" bringt, hat noch nie den Alltag von Außendienstlern oder Lieferanten erlebt. Wenn ich spontan 500 km zum Kunden muss, dann muss ich spontan 500 km zum Kunden.

    Bin ich aufgrund meiner Fahrzeugflotte dazu nicht in der Lage, wird es der Wettbewerber auf dem Markt vielleicht sein.


    Doch nicht alles so einfach?

    Berliner E-Busse können nur halbtags fahren

    So etwas kann sich ein privates Unternehmen zum Beispiel nicht leisten.

  • Doch nicht alles so einfach?

    Berliner E-Busse können nur halbtags fahren

    So etwas kann sich ein privates Unternehmen zum Beispiel nicht leisten.

    Auch Berlin als Bundeshauptstadt kann es sich eigentlich nicht leisten. Aber es gibt ja genug Geld für Elektromobilität. Das ist ja das Verrückte. Alle schreien nach Elektromobilität, da können die in der Verwaltung Geld auf Teufel komm raus ausgeben, ob es sinnvoll ist oder nicht. Die Hersteller verdienen sich daran eine goldene Nase.

    Berlin hat sicherlich so viel Bioabfälle. Wieso machen die das nicht einfach so wie in Augsburg oder Madrid? CNG Busse laufen den ganzen Tag durch und haben fast genau so wenig lokale Emissionen.

    Kosten: Vielleicht 10-20% mehr als für Diesel-Busse und Fahrzeuge von deutschen Herstellern sofort verfügbar.

  • Elektroautos sind aktuell noch etwas für Leute, die ihre Fahrten nach dem Akkustand bzw. der Reichweite ihrer Fahrzeuge planen können. Das mögen zwar viele Privatpersonen sein, aber für Außendienstler oder Menschen mit stark wechselnden Anforderungen an die Reichweite, ist das eben noch nicht ausreichend, was die E-Autos leisten können.

    Was wäre denn, wenn erst einmal die, bei denen kein Leben von X km Reichweite abhängen, auf das Elektroauto umsteigen?

    Dann wäre wir bei 70%? Oder sogar 80% und mehr?


    Und nicht das vielfache an Energie pro Kilometer verschwenden, nur weil das tanken schneller ist.


    Überschüssige Energie sollte im Power to Gas Verfahren lieber ins Gasnetz gespeist werden, um uns unabhängiger von Putin und Trump zu machen.

    Stattdessen sollen bald Schiffe mit Fracking Gas aus den USA über die Weltmeere zu uns fahren.

    Total ökologisch.

    22 kW Anlage
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21
    1x SI 6.0h-11
    Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar)
    Seit 13.03.17 mit einem BlueGEN BHKW