Lithium Speicher und seine Sicherheit / Brandlast

  • 1. Versuch zum Thema zurückzufinden!


    @Brodcasttechniker hat mit seinem Video (Beitrag #52 von Donnerstag 13:29) sehr anschaulich gezeigt, was passieren "kann".

    Das ist übrigens kein Wasserdampf! Mit Luft und einer Zündquelle brennt das wie der Teufel.

    Nur zur "geflissentlichen" Beachtung!


    Die Bedenken von TS sind mMn nicht ganz unberechtigt.

    Wie ich bereits bemerkte: Ein brennendes E-Auto wird aus der Garage gezogen, bzw. weit genug weg vom Haus und abbrennen gelassen.

    Auch wenn ich schon mit dem Gedanken gespielt habe, bei passender Gelegenheit so eine "ausgediente" Auto-Li zu erwerben ..... in den Keller kommt sie nicht, auch nicht woanders im Haus.

  • Nach den etwa 10000 Autos die im Jahr abfackeln (Verbrenner) "kräht" kein Hahn. Aber wehe, es ist ein E-Auto dabei.

    Das steht dann in allen Zeitungen weltweit.

    Die Überwachung der Zellen in E-Autos ist so umfangreich, dass da ein durchgehen des Akkus ohne massive

    äußere Gewalteinwirkung ausgeschlossen werden kann.


    Ich hätte mehr Bedenken hinsichtlich der LI-Stromspeicher. Da ist die Überwachung der Zellen weitaus weniger

    umfangreich.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • diese Bedenken kann ich zu 100% unterstreichen.

    Dass der aus den Akkus austretende Dampf beim hochgehen als solches hochentzündlich ist kann ich jedoch nicht bestätigen (aber sehr giftig!), lediglich wenn er hoch konzentriert aus der Zelle sprüht wo es jedoch mehr Funken der entzündeten Seperatorschicht als großvolumige Flammen waren. Das was bei den Akkus unmittelbar gebrannt hat war viel mehr das Isoliermaterial.


    Mein ebike nach einem kleinen aber auswirkungsvollen Fehler ist in der Garage hochgegangen - 240 Stk. 18650 Zellen.

    Fotos im Anhang.

    Daraufhin wurde es mit allen Nebeneffekten neu aufgebaut und die Zellen in einem besser isolierten Gehäuse eingeklebt.

    Die (Betriebs) Temperatur der Zellen ist im Hochsommer trotzdem unter 50 Grad (Tempsensor eingeklebt)


    Aufgrund der Erfahrung mit den missglückten Löschversuche (10l Schaumlöscher) vom hochgehenden Akku und der Tatsache dass ich lediglich Umgebungsbrände erfolgreich bekämpfen konnte, hab ich den Betrieb meiner Lithium Akkus der PV überdacht und in einem Ytong Kasten verfrachtet.


    Wie beständig 10cm Ytong bei 840 Zellen ist kann ich nicht sagen..., denke jedoch dass es so weit beständig sein wird.

    Nachteil: bei 35 Grad Aussentemp steigt aufgrund der guten Ytong Isolierung die Temperatur auf 55 Grad (an der Oberseite) vom geschlossenen Ytong Kasten was jedoch noch im Toleranzbereich ist.


    von einem leitenden Metallkasten aus Stahlblech hab ich wegen der hohen möglichen Ströme und der Gefahr vom Durchschweißen verworfen. (siehe ebike welches einen 2mm Stahlrahmen hat)

  • Die 8s Lithium werden an einem 8s aktiven Balancer betrieben. Ebenso die Zellenspannungen werden zusätzlich über anzeige zur Kontrolle überwacht.

    (ACHTUNG: ohne einen Aktiven balancer laufen die Zellen durch die Anzeige welche immer Aktiv ist zwangsweise auseinander da 8 leuchtende Segmente mehr Strom benötigen als nur 4. Dass es sich von alleine ausmittelt und sich diese Unschärfe von alleine aufhebt war leider nicht der Fall)

    Zusätzlich befindet sich in Serie der Hauptzuleitung ein Umfunktionierter FI wo alle 4 Kontakte Parallel geschalten wurden. Dieser löst durch die Bestromung der Auslösespule die Mechanik aus und trennt den Akku sobald eine Zellenspannung über- oder unterschritten wird.

  • Nach den etwa 10000 Autos die im Jahr abfackeln (Verbrenner) "kräht" kein DHahn. Aber wehe, es ist ein E-Auto dabei.

    Das steht dann in allen Zeitungen weltweit.

    Geht es hier evtl. um Unfallschäden? Na logisch, da kann was abbrennen, der Kraftstoff aus dem Tank!

    Wenn aber einer wegen des Ladens abbrennt, und darum geht es, ist das in Hausnähe nicht mehr lustig!

    Aber darum geht es doch überhaupt nicht, den Li im Auto kann man, wenn er abfackelt, samt Auto in einen sicheren Bereich bringen, wo er kontrolliert abbrennt. Den Li im Haus ...... der Schaden ist ungleich größer.

    Mir doch egal, kann doch jeder machen was er will! So ein Akku kommt mir nicht ins Haus!

    Lasst euch doch das Zeug einbauen wo ihr es eben gern möchtet ..... ist doch nicht mein Problem!

    Hast du DidiD so ein Ding im Haus? Möchtest du einen solchen haben, im Haus? Antworte bitte!

  • Klar doch. Hast du kein Notebook usw. ? Einen LI-Speicher habe ich sonst nur im Auto und das steht in der Garage neben

    dem Haus.

    KIT hat beim Test festgestellt, dass die Sicherheit bei manchen Speicher-Modellen sehr zu wünschen übrig lässt.

    Um welche Hersteller es sich handelt, sagen die leider nicht.

    Die "abgefackelten" Verbrenner sind nicht nur durch Unfälle. In meinem Ort letztes Jahr ohne Fremdeinwirkung

    passiert.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Bis sich Heimspeicher durchsetzen, gibt es längst keine Lithiums mehr, weil dessen Produktion demnächst nicht einmal mehr den Bedarf für die Elektromobilität decken kann.

    Solche Batteriehütten hatte ich vor > 20 J im australischen Outback angetroffen, im Zusammenhang mit PV-Trackern. Heute hat man Netzverbund.

    einstein0

    Was würdest Du an meiner Stelle machen,nach den abgelaufenen 20 Jahren der PV-Anlage (44,5kwp) ?

    Bis dahin (ca.5 Jahre) werde ich mir eine WP als Heizung zulegen,...und dann ?


    Entweder einen E.Speicher besorgen...,(etwa 15-20 kw) ? Oder einen 2000Ltr. Pufferspeicher (schon vorhanden,nur nicht eingebaut) mit E-Heizstab -9kw ausrüsten,um damit vielleicht so ca. 60 - 90Kw Wärme speichern zu können,und damit die Wärmeanforderung über Nacht billigst zu realisieren...?

    Die WP müsste abends nur soviel laufen,um nicht einzufrieren, Ansonsten ist der Stromverbrauch nachts sehr gering.

    Vielleicht eine etwas dumme Frage...,bin halt Anfänger auf diesem Gebiet !

    Würde mich auf Antwortenn freuen.


    Viele Grüsse

  • Klar doch. Hast du kein Notebook usw

    Nööö, habe ich nicht! Die einzigen Li sind im Handy. Den Versuch habe ich bereits "beschrieben", möchtest du die Fotos sehen? Die sind so unspektakulär, das ich mir den Aufwand erspart habe. Das qualmende "Eigenbau-Fahrrad" von @brodie ist viel schöner!

    Nein, ich will die Dinger nicht im Hause haben!

    Ist halt auch Ansichtssache oder Risikobereitschaft.....

  • Die "abgefackelten" Verbrenner sind nicht nur durch Unfälle. In meinem Ort letztes Jahr ohne Fremdeinwirkung

    passiert.

    Mein Auto (Bj 2001) ist noch nicht abgebrannt. Hab aber auch kein Notebook drinnen rumliegen..... oder wie soll ich das verstehen?

  • Klar doch. Hast du kein Notebook usw

    Nööö, habe ich nicht! Die einzigen Li sind im Handy. Den Versuch habe ich bereits "beschrieben", möchtest du die Fotos sehen? Die sind so unspektakulär, das ich mir den Aufwand erspart habe. Das qualmende "Eigenbau-Fahrrad" von @brodie ist viel schöner!

    Nein, ich will die Dinger nicht im Hause haben!

    Ist halt auch Ansichtssache oder Risikobereitschaft.....

    Wenn es 18650er im Haus sein sollen, sollten es die mit der Sicherheitselektronik gegen überladen und tiefentladen sein.

    Die normalen kosten eben die Hälfte. Noch gefährlicher sind die aus zweifelhafter chinesischer Herkunft.

    Bei falschem Umgang ist bei denen dann eben ein durchgehen wahrscheinlich. Die Dämpfe sind sehr giftig.


    Ansonsten ist mir noch kein Li-Akku "hochgegangen". Ebenso kein E-Auto bzw. "Verbrenner"-Auto.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt