Phtovoltaikanlage für EFH im Schwarzwald

  • Hallo zusammen,

    ich habe mich die letzten Tage durchs Forum gelesen und vieles gelesen, auch Anlagenplanungen für EFH. Da aber jedes Haus anders ist (normalerweise) bräuchte ich dennoch etwas Hilfe bei der Planung.

    Ist Zustand:

    - Neubau mit Erdwärmewärmepumpe (ca. 2500kw/a) und sehr guter Dämmung.

    - Hausstrom (ca. 3000kw/a)

    - Zählerschrank wurde im Bau für künftige Photovoltaikanlage eingebaut, ebenso die Leerrohre von Zählerschrank bis zum Dach.

    - im Schwarzwald auf 900m, d.h. viel Schnee, lange Winter und kalt, dafür viel Sonne :)

    - Dachausrichtung: Süd-West aber mit Gaube (siehe Bild). Gaube ist eine Flachdachgaube. Würde ich eine aber mit Photvoltaik bedecken lassen, da wir, aufgrund der exponierten Lage, in den Herbstmonaten sehr starken Wind/Sturm haben (da nimmts auch schon Mal die Bäume!), oder????

    - Dachneigung 38°

    - Dachfläche ohne Gaube ca.40m2 (inkl. Dachüberstand, Traufe bis Giebel, Gaube schon abgezogen). Gaube bis Giebel: 1,50m.

    - bei PVGIS kam für 1kW (wenn ich es richtig eingegeben habe) folgendes heraus: Total für Jahr: Em:991, Hm:1220 (bei Eingabe: Freistehend, 38°Dachneigung, 45°Azimuth, installierte Leistung 1kWp)


    Überlegungen - nach den vielen Antworten im Forum:

    - Wenn die Anlage das ist, macht der 2. Stromzähler für die WP keinen Sinn mehr, da es sehr schwierig sei diesen zu integrieren

    - Kein Speicher, da dieser in den Wintermonaten brach liegt.

    - Wenn möglich das Maximum an Modulen aufs Dach bringen


    Fragen:

    - Sind die Überlegungen so richtig?

    - Gibt es Vorschläge, Anregungen, preisliche Vorstellungen mit denen man rechnen kann?

    - Auf was ist zu noch zu achten, vor allem beim Einholen von Angeboten?



    Vielen, vielen Dank jetzt schon für eure Hilfe!

      • Neue Photovoltaik Glasdach-Technik


        Die 3 SYST Baubeka Engineering entwickelt eine Technik um Dächer insgesamt ohne "Unterdach", Ziegel oder sonstiger Dacheindeckungen herzustellen. Die neue Technik ermöglicht ein geschlossenes "homogenes PV-Glanzglasdach",einschließlich aller Anschlüsse zu Ortgängen, Traufen, First und aufgehenden Bauteile herzustellen. Die garantierbare dauerhafte Dichtigkeit der Dachfläche stand hier im Vordergrund und konnte wirtschaftlich gelöst werden. Es bestehen keine Überlappungen der Module. Die Fugenbreite zwischen den Modulen ist wählbar von 2 - 35 mm. Keine Abdeckungen stören das Gesamtbild des Daches. Modul-Größen und Hersteller sind frei wählbar.

        Die Patente sind angemeldet.

        Mitte Mai 2019 werden wir unsere Internet-Seite freischalten. Hier finden Sie alle technischen Unterlagen und weitere Erklärungen.

      • Wer kennt schon "Homogene PV-Glanzglasdächer" ohne Unterdach, Abdeckschienen oder breite Fugen?
  • - im Schwarzwald auf 900m, d.h. viel Schnee, lange Winter und kalt, dafür viel Sonne :)

    Hallo, ich bin auch im Schwarzwald auf 900 und habe seit 14 Jahren 26 kWp, letztes Jahr nochmal 9,9 kWp in o/W dazu. Ich mach inzwischen unabhängige Beratung für PV / Speicher, bei Interesse PN

    Gruss

    Andreas Fendt

  • Auf die Gaube mal prüfen ob flache Belegung sinnvoll ist. Bei deinem Verbrauch lohnt sich eine getrennte Messung der WP gefühlt nicht und auch eine Zählerkaskade (vgl. Signatur) ist fraglich - bitte selber berechnen.

    Ansonsten ja, kein Speicher, Dach voll machen. Auf die richtige Dimensionierung der Strings achten.

    10 kWp sind da auf jeden Fall drin. Wenn es mehr wird wird es ab ca. 12 wieder interessant.