E-Auto via Photovoltaik laden (ohne "Basteln") möglich

  • Hi,

    habe mich heute hier angemeldet, nachdem ich zig Beiträge zum Thema E-Auto laden via Photovoltaik gesucht und gelesen habe, aber eigentlich keine (einfache, plug&play) Lösung gefunden habe.


    Ausgangslage:

    8.8KW Anlage mit Piko 8.5 Wechselrichter und Pico BA-Sensor (Eigenverbrauchsmessung)

    notfalls: KNX SmartHome einbindbar mit Gira Homeserver


    Kaufen möchte ich mir demnächst einen Hyundai Ioniq Elektro


    Problem:

    eine Lösung mit den vorhandenen Bausteinen + x (Wallbox, Steuerungskit etc.) um den Hyundai via Photovoltaik laden zu können, am Besten Plug und Play ohne selbstprogrammierte Scripts o.ä.

    Es soll möglich sein, das Auto

    100% über Photovoltaik

    oder 100% Netzstrom

    oder eine Mischung aus beiden

    laden zu können und wenn man das noch via App o.ä. umschalten kann, wäre ich glücklich


    Es existiert noch ein Anschluß CEE-Steckdose 16A in der Garage, aber neue Kabel können ohne Problem vom Wechselrichter/Stromverteiler gezogen werden.


    Der Pico hat ja eigentlich jede Menge Schnittstellen und ist EEBus-kompatible, es muss doch möglich sein, dies für mein Vorhaben zu nutzen....


    Schon einmal vielen Dank für eure Infos.

  • Einmal mehr: Ein Elektroauto hat rein gar nichts mit PV zu tun und unterscheidet sich hinsichtlich Verbraucher nicht von üblichen Haushaltgeräten. Ein BEV in Echtzeit mit Solarstrom zu laden ist eine Utopie, weil dieses entweder nicht leer zu Hause herumsteht, wenn Solarstromüberschuss vorhanden wäre, oder die PVA bringt die Ladeleistung des Autos nicht auf.

    Mein Tipp: Solarstrom möglichst effizient ins Verbundnetz einspeisen und das Autöli dort laden, wos gerade passt.

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • https://openwb.de/shop/?product=openwb-wallbox

    Ich denke das ist was im Moment am nähsten an das ran kommt.

    Vielen Dank, das schaue ich mir gerne mal genauer an.

    Einmal mehr: Ein Elektroauto hat rein gar nichts mit PV zu tun und unterscheidet sich hinsichtlich Verbraucher nicht von üblichen Haushaltgeräten. Ein BEV in Echtzeit mit Solarstrom zu laden ist eine Utopie, weil dieses entweder nicht leer zu Hause herumsteht, wenn Solarstromüberschuss vorhanden wäre, oder die PVA bringt die Ladeleistung des Autos nicht auf.

    Mein Tipp: Solarstrom möglichst effizient ins Verbundnetz einspeisen und das Autöli dort laden, wos gerade passt.

    einstein0

    Danke für deine Meinung. Habe mir aber durchaus Gedanken dazu gemacht, es ist ein Zweitwagen und steht öfters einfach zuhause rum, wenn die Sonne Energie liefert, ansonsten wird es meist nur für Kurzstrecken eingesetzt, d.h. eine Akkuladung wird 2-4 Wochen reichen und in dieser Zeit wird bestimmt irgendwann mal Energieüberschuss da sein......

  • Einmal mehr: Ein Elektroauto hat rein gar nichts mit PV zu tun und unterscheidet sich hinsichtlich Verbraucher nicht von üblichen Haushaltgeräten. Ein BEV in Echtzeit mit Solarstrom zu laden ist eine Utopie, weil dieses entweder nicht leer zu Hause herumsteht, wenn Solarstromüberschuss vorhanden wäre, oder die PVA bringt die Ladeleistung des Autos nicht auf.

    Mein Tipp: Solarstrom möglichst effizient ins Verbundnetz einspeisen und das Autöli dort laden, wos gerade passt.

    einstein0

    ....Darum werde ich mir in den nächsten Jahren einen (Batterie)Speicher zulegen,um dann nach den 20 Jahren EE-Vergütung, den dann Billigststrom der 44,5kwp Anlage speichern (zumindest einen Teil),um damit dann eine WP und ein E-Auto zu betreiben.

    Wird aber im Winter einige Wochen geben wo der eigene Strom nicht ausreichen wird?


    Viele Grüsse

  • Einmal mehr: Ein Elektroauto hat rein gar nichts mit PV zu tun und unterscheidet sich hinsichtlich Verbraucher nicht von üblichen Haushaltgeräten. Ein BEV in Echtzeit mit Solarstrom zu laden ist eine Utopie, weil dieses entweder nicht leer zu Hause herumsteht, wenn Solarstromüberschuss vorhanden wäre, oder die PVA bringt die Ladeleistung des Autos nicht auf.

    Das ist aber eine sehr einseitige Sicht der Dinge. Mein eigener Strom ist deutlich billiger, natürlich gibt es da einen Anreiz, mit Eigenstrom zu laden. Und woher willst du denn wissen, wann mein Auto wo rumsteht? Zumindest prinzipiell wäre es auch problemlos möglich, mit beliebig geringer Leistung zu laden. Das ist doch nur eine Frage der Elektronik und der Steuerung. Dem Akku schadet das nicht.

  • Einmal mehr: Ein Elektroauto hat rein gar nichts mit PV zu tun und unterscheidet sich hinsichtlich Verbraucher nicht von üblichen Haushaltgeräten. Ein BEV in Echtzeit mit Solarstrom zu laden ist eine Utopie, weil dieses entweder nicht leer zu Hause herumsteht, wenn Solarstromüberschuss vorhanden wäre, oder die PVA bringt die Ladeleistung des Autos nicht auf.

    Mein Tipp: Solarstrom möglichst effizient ins Verbundnetz einspeisen und das Autöli dort laden, wos gerade passt.

    einstein0

    Der Ioniq kann an 16A AC doch eh maximal 3,7 kW laden. Das bringt eine 8,8 kW-Anlage im Sommer über Stunden. Am Wochenende kann man den Ioniq auch bei Bewölkung volladen. Ist in jedem Fall günstiger als 30 ct/kWh an der Ladesäule.

    8,64 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + SMA 7000 TL 20 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115°

  • Achja, wenn ich an einem eiskalten Morgen wie z.B. heute in ein ferngesteuert vorgeheiztes Autöli einsteigen möchte, ist mir Solarstrom in Echtzeit erst recht egal, weil noch stockdunkel. Da wird einfach Mondstrom verheizt -und falls die Sonne aufgeht und PV ins Netz einspeist, bin ich längst unterwegs. Dieses Feature müsste also die am LAN kommunizierende Wallbox auch können. (Ich fahre trotzdem mit Solarstrom -im Netzverbund!)...

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Ich stelle mir das schon so vor, dass man insbesondere von April bis September eine erhebliche Menge PV ins Auto laden kann. Oder besser gesagt, einen erheblichen Teil der benötigten kwh ins Auto bekommt. Ob morgens zwischen 6-9 (je nach Sonnenaufgang), abends nach Feierabend 18-22 (je nach Sonnenuntergang) und zusätzlich am Wochenende, wenn das 1. Auto zuhause steht und das Wetter bzw. die Leistung vom Dach passt.


    Wir planen sogar direkt mit 2 E-Autos, da das zweite Auto dann zwar nicht zeitgleich geladen werden soll, aber das Auto meiner Frau mindestens an 2 Wochentagen zuhause steht + Wochenende + auch an Arbeitstagen mal morgens bis 12 Uhr oder bei frühem Feierabend ab 15 Uhr.


    Da sollte doch bei einer 18,6 kwp genug Leistung vorhanden sein, um die E-Autos für einige Tage wieder mit ausschließlich PV laden zu können, wenn an guten Tagen locker 80kwh vom Dach kommen. Selbst wenn man nur 30kwh einfangen kann, reicht das beim Durchschnittsbedarf von 10kwh pro Tag und Auto dann erstmal wieder für 3 Tage.


    Und in den Übergangsmonaten oder an wechselhaften Tagen soll eine intelligente PV-Überschusssteuerung dafür sorgen, dass möglichst viel PV im Auto landet. Der Rest soll dann im Mischbetrieb bei zeitweise unzureichender Leistung vom Dach oder komplett - gerne auch über Nacht - aus dem Netz kommen.


    Dass man in den Wintermonaten höchstens zu kleinen Teilen vernünftige kwh ins Auto bekommt, wenn man grad einen guten Sonnentag erwischt und das Auto zuhause steht, bestreitet ja keiner.