Stand PV In Deutschland

  • Schoenberg

    Hat den Titel des Themas von „Stand PV“ zu „Stand PV In Deutschland“ geändert.
  • Wenn man bedenkt, das in den ~40% noch 3-4% Wasserkraft und ~ 8% Biomasse drin sind sieht es noch düsterer aus.

    Das Potential der Wasserkraft ist quasi ausgeschöpft und bei Biomasse genau genommen weit überschritten, d.h. bei Bioenergie ist über kurz oder lang eher mit einer sinkenden Stromerzeugung zu rechnen da viel zu teuer usw..

    PV liegt auch nicht wirklich bei > 8% weil Sonnenstunden wie in 2018 in Zukunft evtl. häufiger werden, aber um den Anteil der PV zu bestimmen mit dem gerechnet werden kann sollte der Anteil in 2018 mal in Relation zu langjährigen Mittel der Sonnenstunden gesetzt werden.

  • Gutes Thema. Der Artikel kratzt glaube ich auch nur an der Oberfläche. Das ganze geht mit Sicherheit noch viel weiter.


    Ich könnte mich eigentlich zurücklehen und sagen: Ich bin zu 100% bei EE. Beziehe meinen HH-Strom als Öko Extra und speise im Schnitt etwa 6000 kWh PV-Strom pro Jahr ins Netz. Das ist mehr als ich für meine WP Heizung mit ca. 4000 kWh pro Jahr verbrauche. Das ist aber nur bilanzell gesehen so. Tatsächlich habe ich noch Verbrauch mit Anteilen an Kernkraft, Kohle und Gas. Das werden wir nicht so ohne weiteres wegbekommen. Wir können nur versuchen immer besser zu werden.


    Meine große Befürchtung jedoch ist, dass wenn die ersten PV Anlagen in den nächsten Jahren aus der Förderung rausfallen, es mit entsprechenden Schritten wieder in die andere Richtung geht. Dann dürfte es mit dem Stand der PV in D wieder schlechter werden.

    Die Hindernisse für neue Anlagen empfinde ich als erheblich, ebenso alte Anlagen dann am Netz zu betreiben. Bsp. EEG-Umlage auf eigengenutzten Strom, Mehrwersteuer auf eigengenutzen Strom, Eigenverbrauch mit Versteuerung usw. Finde ich für mich alles sehr kompliziert und kaum zu durchschauen. Man muss schon sehr nah an dem Thema dran sein, um das alles vernünftig zu verstehen. Als ich 2008 meine Anlage ans Netz angeschlossen habe, war das noch irgendwie relativ überschaubar und einfach. Anlage anbieten lassen, gutes Angebot auswählen, Auftag vergeben, Anlage bauen, Strom wird erzeugt und geht ins Netz, bekomme Geld dafür, muss versteuert werden, alles gut.

    Heute? oje... muss ich Euch glaube ich nicht sagen. Wäre sehr schade um die PV in Zukunft. Alles mein Empfinden und meine Meinung. Was denkt ihr? Was ist der Stand der PV? Wo geht das hin?

    30 Kyocera KC 175 GHT-2 Süd +10° DN33° mit 5,25 kWp ab April 2008 bei 1.140 kWh p.a. / kWp, Sunways AT5000, PLZ 74193; Hautec ErdWP mit WW WP 4000 kWh p.a. ca. 200 m2 beheizt

    Wer einen Fehler findet, darf ihn gerne behalten oder konstruktiv zur Verbesserung beitragen.

  • extrem hart an der Grenze zur Flaschbehauptung!


    Die 10% der Industrie beziehen sich auf die Industrie der Stromerzeugung, denn auch ein KWK hat Eigenverbrauch! Ein Braunkohlekraftwerk mit seinem angeschlossenen Tagebau noch 'etwas' mehr!



    Zitat von HB

    Die Zahl wird auch in Regierungskreisen für realistisch gehalten. Gemessen an der weiter gefassten Brutto-Stromerzeugung, fällt der Ökostromanteil mit 35 Prozent noch kleiner aus.

    Leider, bzw. ganz selbstverständlich hinterfragt er nicht, was sich dahinter verbirgt! Und das diese Strom-Mengen auch nicht der EEG Umlage unterliegen!


    Dieser Wert steigt (relativ) an! Denn unsere lieben KKW verbrauchen Strom auch dann noch, wenn kein KWK mehr am Netz ist! Und ich meine Strom!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010