• Wenn unsere Regierung nicht so unfähig wäre dann hätte man spätestens als viele Ihre Anlagen erweitert haben die Auflage einführen können, daß ein Gasspeicher vorhanden sein muss und man bestimmte Stunden z.B. 50% mehr Leistung bereitstellen muss. Diese mehrstrommenge müsste aber dann besser vergüet werden, denn man braucht einen Speicher und einen zweiten Motor damit er im optimalen Bereich laufen kann.


    Das einleiten in das Gasnetz ist nur bei sehr großen Anlagen sinnvoll, da das Gas zusätzlich gereinigt werden kann. Ein Gasmotor braucht nicht s sauberes gas wie die Brennerdüsen bei Heizungen und Herden.


    Bei uns im Nachbardorf wollte der BGA Betreiber seine "Abwärme" an die Gemeinde für Schule und <Kindergarten die beide nebeneinander liegen verkaufen.

    Es wurde abgelehnt, weil die Heizungsanlagen noch nicht alt genug sind.


    Jetzt trocknet er mit der Abwärme Hackschnitzel und Hühnermist.



    Django

  • Wenn man bereit ist, bis zu 50 Cent je kWh zu zahlen, lohnt sich P2G und alle möglichen anderen Verfahren, die nur wegen ihrer geringenen "Wirstchaftlichkeit" heute ignoriert werden. Es ist nicht nötig, die Insellösung Biogas Könstlich über ihre Möglichkeiten hinaus aufzupuschen.

    Das ist aber jetzt Ansichtssache :!:


    Nicht jede BGA ist eine "Inselanlage" es gibt einige, die das Dorf mit "Fernwärme" versorgen"


    Wenn das P2G mit Überschuss produziert werden soll kannst du es nicht mit Biogas vergleichen.


    Biogas aus der BGA die mit Pflanzen und Tierischen Exkrementen betrieben wird ist eine kontinuierliche Produktion die nur in engen Bereichen schwankt. Außerdem kann ich das Methan viel besser und effektiver lagern als den H2 der durch sämtliche Materialien diffundiert und wenn man ihn in Gel einpackt noch mehr Energie beim ein und auslagern verschlingt.


    Das Methan der BGA kann ich in Tanks speichern die keinerlei Einzelfertigung bedürfen, und die unterschiedliche Abgabe kann ich durch verschieden große Generatoren steuern. Das sind Kosten die ich vor dem Aufbau schon kenne und somit auch eine vernünftige Vergütung festlegen kann.


    Bei eurem ach so Problemlösenden P2G muss ich entweder das Gas auch dort wo es erzeugt wird wieder in Strom umwandeln ansonsten wird der Transport aber noch mal ordentlich kosten.


    Bei der BGA muss eventuell für die höhere Leistung noch ein dickeres Kabel dazu gelegt werden wenn nicht schon ein leistungsfähiges vergraben wurde. Denn der Grabaufwand ist im Verhältnis teurer als ein paar mm² dickeres Kabel zu verbauen.


    Bevor die Diskussion hier aber ausartet sollte man mal die Vergütungen der BGAs kennen.


    Django

  • Deine Lösung ist aber weit von bedarfgerechter Produktion entfernt.


    Wir reden über 3-4 Tage mit Windkraftüberangebot u.ä. für die wir Lösungen brauchen, derzeitige Biomasse gehört nicht dazu.

    Wir reden von Zeiten in den die PV nichts liefert und dafür Steinkohle oder Gas einspringen dürfen.


    Wahlweise darfst du ja auch deine PV mit Speichern nach rüsten um 3-4 Tage zu überbrücken.

  • Wir reden von Zeiten in den die PV nichts liefert und dafür Steinkohle oder Gas einspringen dürfen.


    Wahlweise darfst du ja auch deine PV mit Speichern nach rüsten um 3-4 Tage zu überbrücken.

    Ich wusste garnicht, dass der Winter so kurz ist.

  • Was ich ja nicht verstehe, warum muss Biogas aus Mais statt aus eh vorhandenem aus der Biotonne gemacht und direkt verbrannt werden?

    Wäre es nicht sinniger das entstehende Biogas zu reinigen und ins in fast ganz Deutschland vorhandene Erdgasnetz einspeisen?

    Wenn Biogasanlagen wirklich zur Nahwärmeversorgung genutzt werden kann man bestimmt damit leben das die auch zu Zeiten wo man den Strom benötigt diesen einspeist.

    Würde für Biogas wirklich nur eh vorhandenes Material aus zb der Biotonne oder Gülle genommen könnte man wirklich von nachhaltiger Energie sprechen.

  • Biogas aus Energiepflanzen ist ja nichts anderes als Solarenergie mit einem unterirdisch schlechten Wirkungsgrad, allerdings mit dem Vorteil dass es bereits einen Speicher mit eingebaut hat. (Den man allerdings nicht sinnvoll nutzt, Stichwort Regelenergie.)


    Ich glaub der Wirkungsgrad der Photosynthese und anschließender Verwertung liegt bei 0,5% oder so, sprich eine PV-Anlage mit heute üblichen ~20% Wirkungsgrad könnte auf der selben Ackerfläche 40 mal mehr Energie erzeugen.

  • Wir reden von Zeiten in den die PV nichts liefert und dafür Steinkohle oder Gas einspringen dürfen.


    Wahlweise darfst du ja auch deine PV mit Speichern nach rüsten um 3-4 Tage zu überbrücken.

    Sorry, nun redest du Unsinn. Zwischen den Zeiten ohne PV/Wind liegen oftmals viele Tage, diese musst du auch überbrücken. Wie geschieht das in der vorhandenen Struktur?

    • Offizieller Beitrag

    Sorry, nun redest du Unsinn. Zwischen den Zeiten ohne PV/Wind liegen oftmals viele Tage, diese musst du auch überbrücken. Wie geschieht das in der vorhandenen Struktur?

    Wie viele Tage überbrückt werden müssen hängt von der betrachteten NEtzgrösse sowie von dem angestrebten EE-Antail ab.

    Wenn das Netz das Europäische Verbundnetz ist, kommt man mit 4 Tagen Lücken füllen schon sehr, sehr weit.

    @ Schönberg: der Thread hier handelt von der Windkraft. Das ist eine Energie, die besonders in den Wintrmonaten anfällt. Schon mal von Windenergie gehört?

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Was ich ja nicht verstehe, warum muss Biogas aus Mais statt aus eh vorhandenem aus der Biotonne gemacht und direkt verbrannt werden?

    Das wissen die Ingeneure und manchem Bildungsfernen ist das kar.

    Aber die deutschen Eliten und Politmafiosis haben nur die Dollars in den Augen gehabt und des so entschieden.


    Die ersten BGAs die viel selber gebastelt haben haben dies mit dem Hintergrund gemacht, daß sie mit ihrer Scheiße die sowiso vorhanden war eine zusätzliche Wetterunabhängige Einnahme bekommen und es beim ausbringen der Gärreste nicht mehr "Stinkt". Die Pioniere hatten nie vor dafür extra Mais anzubauen. Dies kam erst mit der festgelegten "Vergütung" und der dann entwickelten POrofessionellen anlagen als man merkte, daß man ohne Tiere nur mit Ackerbau auch solche Anlagen betreiben kann.


    man hätte dies gleichunterbinden können, indem man erstens nur einen bestimmten Prozentsatz an Energiepflanzen zugelassen hätte und eine Höhere Vergütung für Strombedarfsgeführte Anlagen festgesetzt hätte.


    Aber in D wird ja seit Jahren nicht auf Sicht sondern auf Blindenstocktastweite die Wirtschaftsentscheidungen getroffen.


    In der Biotonne sind so viele Zusatrzstoffe/Emulgatoren in den Fertigessensresten daß das die Bakterien nicht mögen und man muß darum den "gefährlichen" Bioabfall" zuerst Thermisch behandeln.



    Django