Montage bei starker Aufdachdämmung

  • Danke so kenne ich das System.

    Meine Anlagen:
    1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
    WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
    2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
    SENEC. Home V2.1 LI 7,5 Speicherkapazität

  • OK, so wird ein Schuh daraus :-)

    Lt. Zeichnung ein Pfettendach mit Zwischensparrendämmung (!)

    Dann ist das für die Dachhaken = Standard.

    Die Sichsparrenblender ohne statische Funktion sind sicher Geschmacksache,

    ich würde mir aber überlegen ob ich bei einem Neubau nicht statt dessen eine "echte" 80-100 mm starke Aufsparrendämmung (z.B. aus PU oder Mineralwolle) + Zwischensparrendämmung für die Phasenverschiebung baue.

    Dazu hat jeder Fachmann mit dem ich gesprochen habe geraten.

    Dann können die Sparren auch etwas weniger hoch ausfallen (geschätzt 200?)

    In meinem Pfettendach habe ich bei 4,5m Tragweite 65X120 mm im Abstand 610 mm verbaut und die Statik ist noch weit im grünen Bereich. mein Haus liegt aber auch in Wind- uns Schneelastzone 1.

    Ab 12.07.1996 bis 24.04.2019 = 2,64 kWp

    Ab 25.04.2019 = 9,75 kWp.

    30 x LG Neon2 Black 325N1K-V5 mit SE10k-WR

  • Hi,


    habe jetzt den Schnitt nochmals vom Zimmerer bekommen. Es ist zwar Aufdachdämmung, jedoch sind die Sichtsparren von innen nur Blender. Die Tragsparren kommen oben auf die Schalung und dazwischen dann die Zellulosedämmung. Der Sparrenabstand wird somit im normalen Maß 60-70 cm liegen. Die Halterungen kommen somit auf die Holzfaserplatte (22mm dick) und direkt darunter liegen die Sparren.


    Denke das ich somit normale Dachhaken verwenden kann und die teuren Modulsteine nicht benötige.

    Ja, dass ist nun schlüssig und auch wieder normal so. Dann sind normale DH auch i.d.R. ausreichend.

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Problematisch ist halt mit der Zeit, wenn Kondensat ein tritt, dass die Sparren dann
    durch Feuchtigkeit mit der Zeit mürbe werden.
    Neulich noch die Dachantenne mit der Flex entsorgt - da durfte man die Konterlattung
    gleich mit tauschen, weil das
    eintretende Wasser die Latten zermürbte.

    Daher keine Dachfenster, Dacheinführungen, Dachantennen, usw.

    Am Besten 2 Meter lange Betonanker betonieren - darin Metallrohre eingiessen, Verlängerungen
    und Querverbinder schweissen und die
    Module auf Einlegesystemen verankern + erden + mit Stahlseilen noch zusätzlich verankern
    . Vorteil: besser unter-Lüftung an heissen Tagen - weniger Verluste -

    Am Besten auf 5 Meter hohe Stangen montieren - dann kommen auch die Dieber schlechter
    rann.

    Eine Dachhaut extra kaputt machen, mit den Dachhaltern, ist nichts Gescheites.
    Eher die Finger weg.
    Unter den Modulen wachsen auch die Tomaten prächtig + die Hühner kommen dann in ein
    Freilaufgehege darunter und haben dann prima Regenschutz, wenn es mal regnet.


    Die Brandgefahr ist dann auch niedriger - sonst fackeln die Module noch das ganze Haus
    ab.
    Auf dem Stahl-Gerüst kann der ganze Kram sauber ab brennen

  • hast du wieder getrunken ?

  • hast du wieder getrunken ?

    nööh,
    hat neulich Einer behauptet, der ein PV-anlage sein Eigen nennt.

    Schaut man unter die Ziegel, kann man erkennen, dass die Sparren
    leicht mürbe werden,
    wg. Kondensat ( Nullpunktunterschreitung + Feuchtigkeitseintritt )

    Bevor man das Dach zermürbt, mit so komischen Dachhaken-Systemen....
    besser für 300 euro ein brauchbares Schweissgerät kaufen und
    Stahlbetonanker betonieren + Aufständerung schweissen ( + dann
    verzinken )
    Einlegesysteme kann man dann auch selber zusammen schweissen +
    lackieren.






    3 Meter Schnee auf dem Dach, dann Regen, dann Dachfenster mürbe.
    Je mehr Öffnungen...je mehr Störquellen.
    Besser gleich 2-geschossig bauen - dann hat man auch ein vernünftiges
    Kalt-Dach und keine
    Wohn-Kultur, welche im Sommer einem Affen-Zoo gleicht, weil die
    Temperaturen dann nicht mehr weg gehen.

    Was gilt im Baubereich: Masse ...und noch mal Masse ( Betondecke oder
    Einlegeziegel im Dachbereich )
    Kaltdach, 2-geschossig ... ist die Lösung ( 1,5-etagig, ..ist nichts Gescheites,
    eher Baupfusch, wg. Material-einsparung + mehr Schekel Schekel für den
    Verkäufer; siehe Fertighausbaumarkt -



    ps.
    heute, viel Baupfusch am Start, bedingt durch mangelhafte Beratung oder
    wg. Reduktion.
    Jeder Kubikmeter weg-gespartes Material, bedeutet mehr Schekel Schekel für
    den Dienstleister -
    siehe Dachvorsprung.
    Oder auch mehr Schekel Schekel für 20 Meter x 2,80 Meter Glasfronten - wo die
    Komplette Speichermasse um das Haus herum weg-geplant wird...damit man
    eine bessere Aussicht hat ....

  • Warum eigentlich Zellulose?

    Ich würde Mineralwolle nehmen und darauf die Multiplex Platten.


    ich würde auf die Sparren eine Bretterschicht drauf nageln ( kein billig OSB,
    wie heute Standard )
    darauf eine diffusionsoffene Spannbahn +
    Doppelsparren + Bretterschicht + Spannbahn + Lattung + Ziegeln, vernagelt.

    innenseitig mit 40 cm Fichtenhobelspänen( lehm-bedampft, wg. Viecherzeug +
    Brandtschutz )
    Dann innenseitig diagonal, verlegte Nuten-Fichtenbretter, 29 mm +
    Darauf Rigips(Gipskartonplatten ) mit Hinterlüftung.

    da kann dann Feuchtigkeit zirkulieren und man hat keinen Schimmel in den
    Ecken...

    Am Besten wäre ein verschraubtes Stahlgerüst über das Dach, auf welchem
    dann die Module montiert werden. Geerdet, natürlich, sonst pfeifft es.
    Verschraubt unter dem Vorsprung,
    dann mit Abstandhaltern auf den Ziegeln aufgelegt, mit Gummi-Puffer.
    Die Einlegeschienen dann quer verlegt.

    Da Haus schaut dann zuerst wie ein Käfig aus - ist aber alles ein technisches Betriebsmittel.

    Sind die Module mal auf dem Dach, sieht man eh nicht mehr viel, von dem Stahl-Korsett.

    So beschädigt man nicht mehr die Dachhaut, Ziegeln, Sparren, mit den
    billigen Zink-Haken, für paar €

  • Hi,

    die Gründe für die Aufdachdämmung liegen in der Sichtdecke von innen (Blockbohlenhaus mit offener Galerie bis zum Dach, kein Speicher). Dämmung von innen fällt somit weg. Aufdachdämmung ist zwar teurer, hat aber auch viele Vorteile. Die Zellulose ziehe ich Mineralwolle vor, da deutlich bessere Phasenverschiebung (Hitzeschutz) und ökologisch besser zudem auch in gewissen Maßen feuchtigkeitsselbstregulierend. Wir bauen ein Vollholzhaus. Beton gibt es da nur im Keller.


    Vielen Dank für eure Tipps, trotz meiner anfänglichen Fehlinformation ;-)


    Gruß

    René