Bundesnetzagentur (ganz einfache Frage)

  • Ich finde die Meldungen über Rückzahlen der Einspeisevergütung recht bedrohlich und habe eine sehr simple Frage.

    Als ich meine beiden Anlagen 2011 in Betrieb genommen habe, habe ich ein Formblatt ausgefüllt und an die Bundesnetzagentur geschickt. Dort standen Stammdaten über die Anlage drin (Größe, Standort, Tag der Inbetriebsetzung) und einige elementare Daten über mich als Betreiber. Das habe ich direkt bei der Inbetriebsetzung der Anlagen ausgefüllt und weggeschickt.


    Eine Woche später kamen dann Bestätigungen der Bundesnetzagentur mit Vergabe jeweils einer Kennziffer (fängt mit ASO an gefolgt von diversen Zahlen). Die habe ich abgeheftet und da die Anlagen sich nicht verändert haben gelten die Daten noch heute. Es sollt da dieses Meldeportal geben, allerdings habe ich gestern erst nachgelesen, dass das zum 31.1.2019 in Betrieb geht.


    Frage ist ob ich auf der sicheren Seite bin dadurch, dass ich die Anlagen pünktlich gemeldet habe und die Bestätigung von 2011 vorlegen kann bei Bedarf oder ob ich etwas versäumt habe bzw. wenn das Portal aktiv ist, ob ich da etwas tun muss. Mich irritieren die Nachrichten zu dem Thema einfach, denn es war im Grunde nur eine formale Meldung am Anfang, wo man diese ASO Nummer bekam und danach hat die Netzagentur sich auch nicht mehr gemeldet.

  • Knapp einen Monat bis zum Start des Marktstammdatenregisters und dann 24 Monate Schonfrist für die "Bestandskunden" zur Übertragung (Neueintragung) ihrer bisherigen Anlagen.

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Sieht wohl so aus:


    Das war anfangs auch mal anders geplant. Da sollten die Daten automatisch ünbernommen werden und von uns nur geprüft werden.X(

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Zitat

    Für Inselanlagen hat sich das dann erledigt?

    Nur wie sieht es aus, falls meine Inselanlage eine kleine Nachspeisung vom Netz hat? Der Erzeuger (Solarmodul) ist ja weiterhin unmittelbar wie mittelbar nicht mit dem Netz verbunden, die Definitionen sind hier leider nicht astrein.

    Das ganze hat ja auch gegenüber der 30kwp EU Eigenverbrauchsgrenze einen Beigeschmack.


    Es ist auch nicht nachzuvollziehen, weshalb die Bestandsdaten nicht automatisch übernommen wurden.

  • 2) Die Pflicht zur Registrierung nach den Absätzen 1, 3 und 4 Satz 1 entfällt1.bei Stromerzeugungseinheiten, Stromspeichern sowie EEG- und KWK-Anlagen, wenn sie weder unmittelbar noch mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind oder an ein Stromnetz angeschlossen werden sollen,




    Für Inselanlagen hat sich das dann erledigt?

    Nur wie sieht es aus, falls meine Inselanlage eine kleine Nachspeisung vom Netz hat? Der Erzeuger (Solarmodul) ist ja weiterhin unmittelbar wie mittelbar nicht mit dem Netz verbunden, die Definitionen sind hier leider nicht astrein.

    Das ganze hat ja auch gegenüber der 30kwp EU Eigenverbrauchsgrenze einen Beigeschmack.


    Es ist auch nicht nachzuvollziehen, weshalb die Bestandsdaten nicht automatisch übernommen wurden.

  • Sieht wohl so aus:


    Das war anfangs auch mal anders geplant. Da sollten die Daten automatisch ünbernommen werden und von uns nur geprüft werden.X(

    Das ist doch jetzt ein Witz?

    Mensch, man machts uns echt nicht leicht :cursing:

    Gruß PV-Express


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