grosse Unterschiede zwischen sun-watch-daten und Zählerdaten des Energieversorgers

  • Hallo,

    unsere Anlage erzeugt seit 2011 Strom mit einer Leistung von 5,5 kWp. Bis zum Jahr 2017 haben die sun-watch-Daten mit den Zählerdaten des Energieversorgers nahezu übereingestimmt (ca. 2% Abweichung). 2018 waren die sun-watch-Daten um ca. 600 kWh höher als die Zählerdaten (ca. 12,5 % Unterschied).

    Hat jemand ein ähnliches Problem oder weiß woran das liegen könnte?


    Eine weitere ungewöhnliche Feststellung war die Tatsache (in 2018 zum ersten Mal aufgetreten), dass das Programm gleich nach dem Start relativ hohe Werte anzeigt und diesen Sprung auch am Tagesende aufweist. Siehe hierzu auch die beigefügte Grafik.


    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Viele Grüsse




  • Ist schon ne tolle 5,5 kWp Anlage die bereits um 5:30h über 1 KW erzeugt.

    Da wirst du wohl den Fehler suchen müssen!

  • Hallo Solar_ukw,


    starte doch einmal die beiden WR neu.

    Stimmen Datum und Uhrzeit bei den WR?

    Das kann mit der SMA Software eingestellt werden.


    Tschau

    Uwe

  • Schaut euch doch mal das kWh/kWp Ergebnis an, solch ein Wert von 7,54 ist eigentlich nur mit einer ngf Anlage möglich.

    Der Wert scheint auch ca. 10-12% zu hoch zu sein. Dies deckt sich eindeutig mit den falschen Messergebnissen in den

    Morgen- u. Abendstunden.

  • Ich kann Dir sagen, dass die 2018er-Zahlen im Vgl. zu den Vorjahren konsistent und plausibel waren. Der Unterschied zw. SunWatch und den Zählern des Stadtwerks bzw. meinem eigenen Hargar waren wie immer deutlich unter 3%.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


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    GroßMeisterLusche

  • Danke für die zahlreichen Antworten. Was ich vergessen habe zu erwähnen, dass das Aufzeichnen der überhöhten Ertragswerte, mit Tageswerten über 8,0, nur in einem begrenzten Zeitraum stattgefunden hat (von Mitte April bis Mitte Juli 2018). Aber hier auch nicht durchgehend. Danach war der Spuk wieder vorbei. Bei den normalen Aufzeichnungen sind bei den Spitzenwerten (Tag) max 6,4 erreicht worden. In den ganzen 7 Jahren Ertragsaufzeichnung sind die aufgestellten Werte mit einer jährlichen durchschnittlichen Abweichung zwischen 0,5 und 2% plausibel. Aus den Anworten und Reaktionen schließe ich aber, dass dieses Phänomen sehr selten ist. Ich glaube auch nicht, dass die WR das Problem sind, da das letzte halbe Jahr wieder normal aufgezeichnet wurde.