WR zu klein ? 1phasig

  • Aber wieso den Kleinen nehmen, wenn der Große im Einkauf und von der Garantie her günstiger ist?

    Ich bin grade auch am Planen. Aber ich weiß nicht, wieso ich den 2.5 nehmen soll, wenn es den 3.0 günstiger gibt. Macht nicht viel aus, aber 10 Jahre Garantie sind schon ein Wort.

  • welche Abmessungen stehen denn zur

    Verfügung? ggf passen ja 72zeller besser?

    weitere Dachflächen möglich?

    3,0 oder 3,6er mit 2 trackern wäre da ja kaum mehr Aufwand..

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Das Dach hat 6,4m Breite und 3,9m Höhe. Leider gibt es durch das Haus teilweise eine Verschattung. Bei 12 Modulen wirkt sich dies auf die beiden hausseitigen mit ca. 1-1,5 Stunden aus. Heute lag das Dach ab 14 Uhr komplett in der Sonne, im Sommer so ab 12:30. Danach bis zum Sonnenuntergang keine Verschattung.


    Die Garage hat bei mir den Vorteil, dass ich schon Kabelkanäle bis zum Sicherungskasten habe. Das Hausdach hat verteilte Dachfenster und keine Vorrüstung für die Kabelführung.


    Ich überlege auch wegen der Verschattung nur auf 10 Module zu gehen, aber irgendwo lohnt dann der Aufwand auch nicht mehr.

    Die NO Seite der Garage könnte man natürlich auch belegen (ganz oder halb), das wäre wohl ein geringer Mehraufwand bei der Installation. Bei halber Belegung wäre hier Vormittags direkte Sonne, auf die volle Fläche leider auch wieder gelegentlich Verschattung durch das Haus. Dachneigung Garage (Satteldach) 40-45 Grad.


    Vom Bedarf her liege ich derzeit bei 2800 kW/Jahr. Akku könnte ich mir später mal vorstellen, wenn die Preise sinken würden. Die Großgeräte im Haushalt haben schon einen Timer, so dass mir neben der (zugegeben schönen) Anzeige so ein Manager nicht lohnt. Anderes Auto mit Hybrid oder Elektro wäre später denkbar, die nächsten 4-5 Jahre eher nicht. Damit ich dies an 220V mit Eigenstrom laden könnte, bräuchte ich (70% hart) wohl mindestens 5 kWp. Hier würden sich dann 6 Module auf der NO Seite anbieten.


    Bauchgefühl sagt mir, dass die effektiv nutzbaren 2,5 kWp zu wenig ist. Was meint ihr ?

  • Also ich sag mal so, die 3,6 kWp sind schon mal etwas, du wirst davon bei ein wenig Planung um die 40-50% Eigenverbrauch haben. Für Elektroauto und Akku lohnt sich das aber nicht wirklich. Da muss schon etwas mehr her.

    So ganz verstehe ich nicht was du mit Verschattung für 1,5 Stunden meinst, wenn die Sonne erst voll um 14 Uhr da ist?

    Die Anlage produziert auch Strom, wenn die Sonne nicht senkrecht drauf steht.

    Wenn da morgens 1-2 Stunden etwas schatten auf den äußersten Modulen ist, ist das nicht so dramatisch.

    NO-Seite bei 45° DN ist wohl eher grenzwertig. Kannst dir ja mal per PV-GIS ausrechnen lassen, was dann so raus kommt.


    Bitte die 70% Regelung richtig verstehen!

    Nutzbar sind die vollen 3,6 kWp. Die 70% Regelung heißt nur, dass nicht mehr produziert wird als 70% der installierten Modulleistung. Deine 2800 kWh im Jahr Verbrauch sind wohl nicht durch besondere Verbraucher verursacht, oder? Das ist einfach die normale Grundlast von 100-500 W. Alles andere wie die Spitzenlast (z.B. Waschmaschine oder Spülmaschine Hochtemperaturprogramme) kannst du in gewisser Weise steuern und du hast noch Reserve. Ist doch eh meist um die 2 kW Heizstab oder so.

    Von dem her alles nicht so dramatisch.

    Wenn das nur 1-2 Stunden im Winter ein wenig Schatten ist, mach die 12 Module drauf und gut ist. Evtl. sind die half-cut Module für dich interessant. Die sollen etwas "schattentoleranter" sein.

  • Mit den 1,5 Stunden meine ich, dass die ersten Module 1,5 Stunden früher die volle Sonneneinstahlung haben, da die Sonne um das Haus wandert.


    Ich geb es zu, ich will nicht das Leben nach dem Sonnenstand ausrichten. Ich kann Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner über die Timer steuern, und die Nutzung über die Woche verteilen, der Rest benötigt eben Strom, wenn er benötigt wird. Großverbraucher gibt es keine, zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten sehe ich aber auch keine.


    "Darf" man die Module eigentlich auch etwas über den Dachfirst bzw. die Regenrinne hinausragen lassen ? (10-15cm)

  • In die Regenrinne sehe ich keine Probleme, habe ich auf der Ostseite auch so gemacht.

    Beim First sehe ich speziell dann auch keine Probleme wenn man von beiden Seiten höher geht.

    Es wird dann aber mit der Befestigung der oberen Hakenreihe schwierig. Bei mir sind die schon unter der ersten Ziegelreihe.


    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Blindleistung wird erst ab 3,68KVA gefordert. Am SB 3.0 reich ein SMA EnergyMeter für 70-weich.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5