Neue Anlage - max. Belegung - Ost/West

  • Hallo,


    ich habe mir 2017 ein Haus gekauft und einmal kernsaniert. Innen ist soweit alles fertig, inkl. neuer Gasbrennwerttherme + 300l Solarspeicher.

    Nun bzw. 2019 geht es außen weiter, Fassade, Dach, inkl. PV-Anlage.


    Der Dachboden ist schon komplett ausgebaut. Im Zuge der neuen Dacheindeckung kommt noch eine 80mm Aufsparrendämmung drauf. 180er Zwischensparrendämmunfg ist schon verlegt. Dachfenster sind Velux SK06, also 1,14mx1,18m.


    Da das Dach genau Ost/West ausgerichtet ist, muß ich beide Seiten belegen. Ein Speicher ist nicht geplant. Leider auch keine Wärmepumpe vorhanden und nicht geplant. Jahresverbrauch liegt so bei 3200km/h.


    Die Rückseite, da wo die beiden Dachfenster drin sind, ist Osten. Der Schornstein kommt weg und wird durch ein kleines normales Abgasrohr ersetzt. Ein Dachausstieg wird dann sicher auch nicht mehr notwendig sein, kommt also auch weg, bzw. eventuell eins, wo Platz sein könnte.

    Der Baum auf der Vorderseite wird noch bis Dachrinnenhöhe gekürzt.


    Breite vom Dach beträgt 8,50. Aufgrund der Fassadendämmung wird der Dachüberstand noch vergrößert. Sodas es dann ca. 8,75m sein wird.

    Sparrenlänge beträg 6,00m. Wobei auf Grund des leichten Dachknickes an der Traufe effektiv nur 5,60m zur Verfügung stehen.

    Eventuell kann man versuchen, den Knick raus zu bekommen, für eine bessere Verlegung.


    Fehlen noch Daten zur Berechnung?

    Kann mir jemand bei der optimalen Belegung behilflich sein?

    Sollte ich unter 10kw/p bleiben oder wirklich max. voll machen?


    Am Anfang meiner Sanierung hatte ich noch vor, eine kleine Solarthermie-Anlage zu installieren. Rückseite Flachdachanbau. Daher Solarspeicher mit 300l.

    Aber je mehr ich mich mit PV beschäftige, umso überflüssiger wird die STA.

    Sollte ich lieber einen E-Heizstab für Warmwasser verwenden?



    Gruß Stefan


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  • Alles voll mit PV so lange es das EEG noch gibt. Solarthermie für Brauchwasser lohnt nicht.


    E-Heizstab für WW ist auch nicht zu empfehlen so lange das Gas halb so viel kostet, wie die

    Einspeisevergütung bringt.

  • Stimmt. ;)

    Dann stellt sich wiederum die Frage, wie erhitze ich am effektivsten den 300l WW-Speicher. Er hat ja 2 Wärmetauscher.

    Bisher ist nur der obere angeschlossen.

    Eventuell doch eine kleine STA? Kosten für die STA würde ich mit unter 2000€ veranschlagen. Das Solarrohr ist bei der Innensanierung mit verlegt worden. Die Installation der STA passiert in Eigenregie, außer die Verbindung mit der Heizungsanlage bzw. Speicher.

    Ziel ist es ja, weniger Gas zu verbrauchen.

    Die PV-Anlage wird auch in Eigenregie installiert, außer die Elektroarbeiten.

  • Alles voll machen.

    Keine Thermie und auch bloß kein Heizstab.


    Hockant passen je Dachseite 3*8 drauf, die 24 müssten dann 2*12 verstringt werden.

    Nicht schön, aber geht nicht anders.


    Quer könnte man bei etwas mehr als 6m auch 5*6 legen, wird dann 2*15 je Dachseite, was ok ist.


    Stand die Dachneigung irgendwo?
    Das sieht steil aus....


    30*300Wp sind 9KWp je Seite ... mit 320Wp sind bis zu 9,6KWp je Seite drin.

    Drüber würde ich nicht gehen, zu teuer.


    Für Fenster und Gaströte entfallen je Dachseite 2 Module ... wird dann 2*14 je Seite oder 16,8 bis 17,9KWp.

    Da kommt dann ein 15KVA WR dran ... SMA STP15000 oder Fronius Symo mit 15KVA ... beim Fronius den zusätzlichen S0-Zähler für Verbrauchslogging dazu nehmen. Der SMA SunnyHomeManager2.0 kostet leider 450,- ... ist aber schön ... musst Du wissen.


    Sollte um 1100,- netto pro KWp zu bauen sein.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • das mit der Gastherme ist natürlich doof,

    ebenso der schon angeschaffte WW Speicher.


    30kWp sollten das Ziel sein, eine kleine

    Wärmepumpe für das WW wäre eine Möglichkeit.

    Eine Gelbi D4.1 o.ä. wäre gleichzeitig als Entfeuchtung/Abluftanlage ggf. nützlich.

    die Gastherme würde dann nur bei unterschreiten der Minimaltemperatur

    aktiv werden.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Dachneigung beträgt 45°.

    Die Dachfenster sitzen wahrscheinlich in der 1. und 2. Reihe. Sodas es nicht aufgehen wird, dass pro Fenster 2 Module entfallen, jedenfalls hochkant. Werden wohl eher 4 pro Fenster entfallen.


    Hmm, dass mit dem Kombispeicher war wohl mist. War ja auch anders geplant. WW-Wärmepumpe könnte in Zukunft mal kommen.

    Zur Not kommt der Speicher raus und ein zb. 160l Speicher rein.

  • Wärmepumpe für das WW wäre eine Möglichkeit.

    Eine Gelbi D4.1 o.ä. wäre gleichzeitig als Entfeuchtung/Abluftanlage ggf. nützlich.

    die Gastherme würde dann nur bei unterschreiten der Minimaltemperatur

    aktiv werden.


    Wo lässt die BWWP das Kondensatwasser würde mich mal interessieren.

    Das wird ja zwangsläufig irgendwo anfallen.


    Rückfeuchten oder abscheiden ... dann ist ein Abfluss in Reichweite erforderlich.

    Am Gerät war das aber nicht zu sehen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5