Pb Gel Akku wiederbeleben

  • Hi, ich habe ein Elektroauto mit Pb Gel Akku / Traktionsbatterie (14x6Volt 180Ah)

    Diese war einige Jahre nicht geladen geworden und ist somit tiefenentladen.

    Nach mehreren Versuchen diese nachzuladen und **** Wasser in die Wartungsfreie Batterie nachgefüllt ****,

    lebt die Batterie wieder. Die genauen Leistungdaten kann ich in einigen Woche mitteilen, da ich die Batterie sozusagen neu anlernen musss.

    Anfangs hatte diese einen Ladestrom von 1-2A, jetzt 8-12A.

    Nach ca. 2-3Stunden Nachladen liefert diese aber schon einen Dauerstrom von mehr als 30-50A.

  • Was isn das für nen Elektroauto ?

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • coole Karre


    schade das die damals kaputt gegangen sind

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Frohe Weihnachten zusammen,

    die Blei-Gel Akkus (Baujahr 2009) werden wieder komplett geladen und geben unter Belastung >100A, ohne dass die Spannung merklich zusammenbricht, ab.

    Im Fahrzeug ist ein PB-Ladegerät integriert, welches jetzt mit max. 25A bei ca.95VDC (Akkuspannung) den Ladevorgang beginnt. Dabei verringert sich nach einigen Stunden der Strom auf unter 13A bzw. unter 9A.

    Bei aufgebockten Vorderrädern und unter Vollgas, aber ohne Last, da die Räder in der Luft hängen, fließen 23A bei ca.90V. siehe Bild

  • Servus, sehr interessant! Aber ohne Dir die Zuversicht nehmen zu wollen- wie schaut es nach ein paar Stunden

    mit dieser Last (23A= ~C8?) aus? Weil wenn die nach 4 Stunden unter 5,4V/Block bzw unter 1,8V/Zelle einbricht

    solltest Du erstens aufhören und zweitens hat Dein Akku dann also nur noch ca 50% Kapa.

    Reichweite dürfte damit deutlichst unter 50km liegen. Reicht Dir das? Wenn ja unbedingt nutzen!

    Welche Klötzchen hast Du eigentlich? Kannst Du die Einzelzellenspannung messen?

    Gel-Traktion mit 42 Zellen in Serie zyklisch genutzt ist "relativ" ungewöhnlich...


    lg,

    e-zepp

  • Der LLKW ist noch nicht angemeldet.

    6V 180Ah von Sonnenschein. 31kg.

    Die Akkublöcke haben nach 2 Tagen 6,29Volt.

    Der Standby-Strom im Auto beträgt ca. 0,1A

    Ich werde den Pb-Akku (440kg) sowieso ausbauen und für meine PV Anlage nutzen (keinen so hohen Strom wie beim E-Auto).

    Ecocraft Carrier ES

    Die oben beschrieben wird der Akku durch LiFePo4 Zellen (ca.260kg) mit 3x120A ersetzen.

    Die Lieferung erwarte ich Ende Januar.

    Im Januar will ich den TÜV machen, Dann kann ich über die Ausdauer des Bleiakkus berichten.


    Wie geschrieben, suche ich weitere Besitzer von EcoCarrier. ### Bitte meldet euch ###

  • Servus, ja, das sind bzw. waren gute zyklenfeste Gelakkus, aber Deine Zahlen geben halt noch sehr wenig Aufschluss

    über den Zustand der über die Jahre tiefentladenen Akkus.

    Okay, sie leben wieder, nehmen Strom an, halten die Spannung.

    Wie stark war die Tiefentladung als Du sie bekommen hast? <5V?

    Was meinst Du mit "neu anlernen"??

    Wieviel Ah konnstest Du schon entnehmen und welche Ruhespannung hatten sie danach?

    lg,

    e-zepp


  • Also die Akkus sind von 2009 und das Fahrzeug wurde laut Fahrzeugschein 2015 abgemeldet. Da die Bordelektronik, ZV, GPS, DC/DC 80V/13,6V Strom ziehen und Bleiakkus ca. 2% Verlust im Monat haben, waren diese bis auf 0,3V leer.

    Mehrmals habe ich versucht einen 6V-Block zu laden. Vergeblich, da die Leerlaufspannung auf >>9Volt anstieg und max. 1A Strom geflossen sind. Mit Überspannung oder durch Refresh hatte kein Erfolg.

    Auch die Akkuspannung baute nach zwei Tagen unter 4V ab. Ich habe aber auch keine 180Ah nachgeladen.


    Es gibt aus dem letzten Jahrtausend eine Ladeschaltung mit 50Hz laden. d.h. eine Halbwelle mit Strombegrenzungswiderstand 90% Strom laden und mit der anderen (negativen Halbwelle) und Strombegrenzungswiderstand 10% Strom entladen. Das kann eine Sulfatierung abbauen.


    Erst nach dem ich Osmose Wasser nachgefüllt habe erhöhte sich die Stromaufnahme etwas.

    Nach einem weiteren Tag habe ich noch mehr Wasser eingefüllt (ca. 80-100ml pro Zelle bis das Gel sich voll gesaugt hatte) und der Strom stiegt langsam an. Das war allerdings immer noch nicht i.O.

    Erst mit einer Ladespannung von ca.120VDC an dem 84V Akku und nachdem ich dann den Akku durch das Einschalten des Elektromotors mehrmals mit Stromabnahme belastet habe, konnte ich das integrierte Ladegerät einschalten.

    Anfangs haben die Akkus nur 2,5A aufgenommen.

    Nach einem weiteren Tag und mehrmals Laden und Entladen mit dem Emotor, stieg der Lade-Strom auf die Strombegrenzung mit max. 25A an.

  • Ich bin überzeugt, dass diese 31kg schweren Akkus nicht so ohne weiteres Defekt gehen.

    Die Akkus im LLKW wurden mit nur 6000km belastet.

    Was ich auf jeden Fall gesehen habe ist, dass die Zellen trocken waren. O.K. bei Gel darf das sein. Aber logisch ist auch, dass bei dem Lade- und Entladevorgang durch die Gasung Wasserstoff durch alle Schlitze und auch durch eine Stahlflasche durch-diffundiert. Je größer der Druck, desto mehr Wasserstoff kann entweichen.