Auslegung Wechselrichter / Ideen für Aufständerung

  • Hallo,


    ich möchte eine Anlage in Oberösterreich errichten.

    Am Wohngebäude möchte ich 16 PV Module mit ca. 1,6m x 0,95m parallel zum Dach (20°) montieren. Die Dachhaken sind bereits montiert.

    Am Nebengebäude möchte ich 3 Reihen mit jeweils 6 Modulen mit ca. 1,6m x 0,95m etwa 30° aufständern. (Grafik mit Beschattung im Anhang)

    Also insgesamt 34 Module ab ca. 270W. z.B. REC270PE

    Das wären dann 9,18kWp. Bei 285kWp Modulen wären es 9,98kWp.
    Grundsätzlich tendiere ich zum Fronius Symo oder Kostal Plenticore, wobei der freischaltbare 3. Tracker für die Batterie beim Kostal aktuell kein Kaufargument ist.

    Preislich sind sie sehr ähnlich. Kann der Fronius ev. besser mit der Teilbeschattung umgehen oder ist das nur Marketing?

    Wie kritisch ist das mit der Teilbeschattung mit diesen Wechselrichtern? Früher war das ja ein No-Go.

    Soll ich einen 10kW Wechselrichter nehmen oder reicht ein 8kW Wechselrichter? Ich kann es nicht wirklich abschätzen, mit welcher Peakleistung ich rechnen muss.

    Die Ausrichtung sieht man am Lageplan.


    Zur Montage der Module am Wohngebäude brauche ich im Prinzip nur 4 Profile quer über das Dach (2 Profile pro Modulreihe). Welches Profil z.B. von Schletter nimmt man da?


    Aufständerung am Nebengebäude (Flachdach mit Schotter und darunter Folie):

    Hier möchte ich eine 30° Aufständerung haben, damit ich die Nachmittags- und Abendsonne besser nutzen kann bzw. der Schnee leichter abrutscht.

    Da es scheinbar keine Montagewannen mit 30° mehr gibt, hätte ich mir folgendes überlegt:

    Bautenschutzmatte auf die Dachfolie.

    Darauf ein Trapezblech auf das man zum Schluss den Schotter gibt.

    Auf das Trapezblech werden pro Modul 2 Aufständerungsdreiecke montiert, welche ich direkt mit dem Modulrahmen verschrauben würde. (Wie im Modul1.jpg)

    Spricht da etwas dagegen?

    Welche Dimension sollen die Alu L-Profile haben. z.B. 40x40x3mm

    Bzw. hat jemand eine bessere Idee?

  • Bei 9-10KWp und 2 Ausrichtungen, teilweise mit Schatten, wird ein 8KVA Gerät wie der SMA STP8000 oder der Fronius Symo mit 8,2KVA locker reichen. Der Plnticore 8.5 wird es auch tun, Schattenmanagement ist drin und mit 16er und 18er Strings funktioniert das problemlos.


    Mir persönlich würde für Aufdach als auch für Flachdach die Systeme von Wagner Tric sehr gut gefallen.

    Aufdach ist Standard, da hat Tric, Schletter, K2, Novotegra .... jeder was im Programm.


    bei Flachdach würde ich mal die Tric F-Box anschauen ... sehr einfach zu montieren und benötigt nur wenig Ballast.

    Ich würde das nicht auf 30 Grad aufständern.

    Einmal wegen erforderlichem Reihenabstand und gegebenenfalls einsetzender Eigenverschattung und als nächstes wegen dem benötigten Ballast für das große Segel und damit Verbunden der Statik.


    Zeigt "Modul1" ein Montagesystem oder ist das eine Bastellösung?

    Direkt in den Rahmen würde ich mal nix schrauben wollen.

    Profile drunter und dann klemmen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Danke erstmal für die Rückmeldung.


    Modul1.jpg zeigt eine Eigenbau Aufständerung für 45° welche ich für nur ein Modul gemacht habe. Das ist seit 10 Jahren in Betrieb und sehr stabil.

    Platz habe ich eigentlich genug. Eigenverschattung ist deshalb kein Thema. Mir wäre die 30° Aufständerung sehr wichtig, damit ich am Abend noch mein Elektroauto laden kann (zumindest was halt geht). Mit 10° Aufständerung hat man da relativ bald keine Leistung mehr.


    Die Module haben oft schon Löcher im Rahmen. Sind die nicht zur Montage?