Einspeisezähler gewechselt

  • Hallo zusammen,


    nach schriftlicher Aufforderung durch den Netzbetreiber wurde mein Einspeisezähler gewechselt.

    Der wurde erst 2011 bei Inbetriebnahme meiner Anlage installiert.

    Wechsel wurde angeblich fällig weil das Eichamt per Zufallsgenerator Stichproben auf korrekte Messung durchführt.

    Der Zählerstand wurde protokolliert und im Nachhinein habe ich dann mal mit den Angaben im Wechselrichter (SMA Tripower) verglichen:

    Der zeigt über 500 kWh mehr zum Zähler des Netzbetreibers seit Inbetriebnahme 9/2011 an.

    Das scheint mir für 7 Jahre doch eine gewaltige Differenz! Dass es da Differenzen geben wird war mir schon klar, aber so viel?


    Was sagt ihr dazu?

    Wurden bei euch auch schon Zähler neuester Generation stichprobenartig getauscht?

    Habt ihr auch große Ertragsuterschiede Einspeisezähler/Wechselrichter?


    Gruß

    Helmstein

  • Der Zählerstand wurde protokolliert und im Nachhinein habe ich dann mal mit den Angaben im Wechselrichter (SMA Tripower) verglichen:

    Der zeigt über 500 kWh mehr zum Zähler des Netzbetreibers seit Inbetriebnahme 9/2011 an.

    Das scheint mir für 7 Jahre doch eine gewaltige Differenz! Dass es da Differenzen geben wird war mir schon klar, aber so viel?


    Was sagt ihr dazu?


    warum heißt der Zähler so?

    und warum heißt der Wechselrichter Wechselrichter und nicht Wechselrichtzähler?


    nur mal so als Denkanstoß....


  • Welche Genauigkeit hat der Erzeugungszähler? +-2%? Verluste auf der AC-Leitung werden nicht gemessen.


    Welche Genauigkeit hat der Zähler im WR? Bei SMA sind das +-3% bezogen auf den Messbereichsendwert (Nennleistung), bei kleinerer Leistung wird es noch ungenauer. Verluste auf der AC-Leitung sind hier enthalten.


    Bei Nennleistung können die Werte also schon >5% auseinander liegen.

  • Das sind 0,78 %. Die Eichfehlergrenze ist 3,5 bzw. 4 %. In Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/…und_Verkehrsfehlergrenzen steht " Die erlaubten Verkehrsfehlergrenzen des Zählers (die während der Betriebsdauer des Zählers auftreten dürfen) sind nochmals doppelt so hoch, wie die oben angegebenen Eichfehlergrenzen.Daher empfiehlt der Bund der Energieverbraucher, erst ab einer gemessenen Abweichung von 15 % zwischen dem Stromzähler und ggf. vorhandenen eigenen Messeinrichtungen, eine Überprüfung des Zählers beim Netzbetreiber zu veranlassen."


    Bei 7 % Verkehrsfehlergrenze wären es sogar 4480 kWh von 64000 kWh. 😀

  • Ahh ok, dann macht ja eine Reklamation beim Netzbetreiber wenig Sinn.


    Mal was off topic: Warum unterkringelt der Forums-Editor jedes Wort? Wo kann ich das abstellen (war schon längere Zeit nicht mehr hier)?