• Guten Morgen und vielen Dank für die Möglichkeit des Austauschs mit so vielen Sachverständigen als neuer Nutzer. Ich lese nun als Interessierter eine Weile mit. Jetzt habe ich mich entschlossen in die tatsächliche Planung einzusteigen und hoffe dazu auf eure Unterstützung.

    Wir wohnen nun seit März 2017 in unserem EFH, mittlerweile zu viert. Geheizt wird mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Unser Gesamtstromverbrauch liegt bei 6000kWh/Jahr. Tendenz steigend, da die Medienaffinität meiner Kinder wohl weiter steigen wird:/. Auch ist in den nächsten Jahren die Anschaffung eines E-Autos geplant, welches sich zusammen mit meiner Frau (Lehrerin) regelmäßig gegen 14.00 Uhr wieder zu Hause befinden wird.

    Geplant ist eine PV Anlage (ohne Speicher), da die Heizung SmartGrid kann und zwei 300l Speicher zum "spielen" hat und es auch sonst wohl nicht an Verbrauchern mangelt. Die KWL läuft auch 24/7.

    Welche Art von Anlage würdet ihr empfehlen? Ost-Süd-West? Die Abweichung zu Nord-Süd sind 11°. Wie viele Strings/Wechselrichter und welche Fabrikate würdet ihr für Module und Zubehör empfehlen? 9,9kWp oder mehr?

    Was wäre ein geeigneter Zeitpunkt für die Installation? Habt ihr noch Tipps für die Belegung? Auf Nord befinden sich Sat-Antenne und Schornstein. Die Garage wird häufig vom Haus verschattet. Der Maps Screenshot ist vom Juli.

    Bitte entschuldigt die vielen Fragen, aber im Netz begegnet mir so viel Fadenscheiniges zum Thema PV, dass ich gerne eure Hilfe in Anspruch nehmen würde.


    Vielen Dank dafür!

  • Guten Tag Bulli1704 ,


    willkommen im Forum!


    Ich empfehle Dir, ein paar Angebote einzuholen.


    (Offene Fragen sind hier eher schwierig... denn sonst kann man bei Adam und Eva anfangen. Die Planung ist eine Beratungsleistung des Solarteurs, der sein Know-how und seine Zeit investiert... Diese können wir gerne bewerten ... bitte nicht falsch verstehen...)


    Gruß aus dem sonnigen Süden

    cti

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • 🤔 Als so offen empfinde ich die meisten Fragen im Hinblick auf die geschilderte Situation gar nicht...? Aber gut.

    Wie ist die Meinung zu Beretungsangeboten öffentlicher Stellen, wie z.B. Energieagentur.NRW? Sollte man sowas vor einer Angebotserstellung in Anspruch nehmen?

  • Ich würde alle 3 Dachseiten belegen. Lt. PVGIS gute Erträge.

    Komponenten eben die üblichen Module, Qcell, Winaico, Heckert, Wechselrichter: SMA, Fronius, Kostal


    Pro Dachseite werden wohl so 10 - 12 Module draufpassen, also RIchtung 9,9 kWp bauen.

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • ...einfach Solarteure in Deiner Region anschreiben/anrufen.

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Bei DN25 würde ich mit allen Dachseiten Richtung 15KWp planen.

    Das kann auch mit einem String WR von SMA oder Fronius funktionieren ... alternativ dazu eben mit SolarEdge.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ich würde zumindest die Vollbelegung in Betracht ziehen, sofern Du über mindestens 12 kWp kommst. Euer Dach ist etwas größer als das, das ich gerade zusammen mit einem Freund plane, es sollte also möglich sein darüber zu kommen, wobei ich zum Einfluss des Kamins nichts sagen kann. Da gibt es Profis hier.


    Anlagenplanung

    Angebot


    Ich habe die Belegung in Word erstellt und bin dann los zum Angebot einholen. Ich finde es gut zu wissen was ich möchte bevor mir ein Solarteur SEINE Empfehlung unterbreitet. Ob er gut ist oder nicht, finde zumindest ich, kann man dann daran erkennen, ob er auf den Wunsch eingeht oder den einfach zur Seite wischt und sein Programm abspult.

  • Vielen Dank für die Antworten soweit. Die Empfehlungen für die Nordseite bitte ich noch etwas zu erläutern. Deutlich über 10kWp sollte man dabei ja nicht hinauskommen. Lohnt es sich, die daraus entstehenden Nachteile in Kauf zu nehmen. Ein Schornstein stünde da ja auch noch im Weg. Und entschuldigt bitte die möglicherweise "dumme" Frage, aber was verbirgt sich genau hinter SolarEdge? Welche Vor-/Nachteile haben diese Komponenten?

  • Guten Morgen Bulli,

    bitte Suchfunktion nutzen. Gerade bei Zelt-/Walmdächern mit drei Himmelsrichtungen empfehle ich Solaredge.

    Gruß

    cti

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)