kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis

  • Keine unnötige Angst machen.

    Da wäre der VNB erstmal beweispflichtig das es sich so verhält. Ich denke nicht, das die sich da auf einen brotlosen juristischen Gang einlassen würden.

    Außerdem würde ich Solar_Heini durchaus zutrauen das er seine Anlagen netzverträglich baut.

    9,75 kWp + 1,2 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 (+1,20)kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W + 3x 340W Solarfabrik-Module im NW String, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020 + Erweiterung um 1,2 kWp Ende März 2021 8)

  • Da wäre der VNB erstmal beweispflichtig das es sich so verhält.


    Der Beweis ist doch dank SolarHeini_1 schon gerichtsfest erbracht.

    DIE ANLAGE SPEISST INS NETZ EIN, Florian P hat aber keine weitere Anlage an seinem Anschluß angemeldet. Der ist jetzt dank SolarHeini_1 mit einer nicht auf ihn angemeldeten (aber bereits in Betrieb genommenen, Einspeisende und somit unzulässig auf's Netz rückwirkend Guerilla Anlage) unterwegs und riskiert im schlimmsten Fall die Vergütung für seine Bestandsanlagen.


    Kann also gut sein, daß der VNB Florian P auffordern wird die Anlage vom Netz zu nehmen sobald das Urteil rechtskräftig ist. Wenn er das dann nicht tut hat er ganz schlechte Karten.... ?

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • I meant: Beweispflichtig bzgl. störende Netzrückwirkung.

    Für mich wäre jetzt die Einspeisung keine störende Netzrückwirkung. Solange hier keine Flicker, Transienten, Spannungsunsymmetrien oder "Bird strike" das Drehstromnetz verunstaltet, sehe ich hier keine Störung der "Netzruhe".


    Wie geschrieben lasst die Angstkatze im Sack.

    9,75 kWp + 1,2 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 (+1,20)kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W + 3x 340W Solarfabrik-Module im NW String, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020 + Erweiterung um 1,2 kWp Ende März 2021 8)

  • Im Zivilrecht muss jeder die für ihn sprechenden Tatsachen vortragen.

    Wenn das eindeutig geregelt ist, dann hat das der Kläger nicht hinreichend dargelegt.

    So einfach ist das.


  • War da überhaupt ein Anwalt im Spiel?

  • Das müsste Solar_Heini wissen. :neutral:

    Ich bin mal davon ausgegangen. Vorausgesetzt eine Rechtschutzversicherung besteht , dann solle auch ein RA eingebunden sein (kostet ja nix mehr).


    Was wohl passieren würde wenn man nicht einspeist und ein begnadeter Dritter die Anlage parallel ans Netz bringt?Gibt es da schon Erfahrungen hier im Forum wie sich verschiedene VNB da positionieren? :whistling::saint:

    9,75 kWp + 1,2 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 (+1,20)kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W + 3x 340W Solarfabrik-Module im NW String, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020 + Erweiterung um 1,2 kWp Ende März 2021 8)

  • Disclaimer: Kein Jurist, ich habe nur ein bisschen die Suche der Clearingstelle ertüchtigt.


    Am besten passt wohl Häufige Rechtsfrage Nr. 131:



    Passt zwar nicht zu 100%, aber Hinweis 2011/23 befasst sich mit dem Grundstücksbegriff / Netzanschluss(verhältnis):

    Zitat von Clearingstelle EEG Hinweis 2011/23

    5. Zur Ermittlung der Leistung werden die installierte Leistung der auf dem Grundstück befindlichen und der zu installierenden EEG-Anlagen zusammengefasst, die an den Netzanschluss desselben Netzanschlussverhältnisses angeschlossen worden sind und werden sollen. Bei der Zusammenfassung „mehrerer EEG-Anlagen“ kann es sich hierbei auch um Anlagen mehrerer Anlagenbetreiberinnen bzw. -betreiber handeln. [Hervorh. d. Verf.]


    Oder auch Empfehlung 2011/2/1 und Votum 2012/4 (jedoch Eigenverbrauchsregelung; aber EEG ist ja implizit gegeben):

    Zitat von Clearingstelle EEG Votum 2012/4

    Im vorliegenden Votumsverfahren wurde der Clearingstelle EEG die Frage vorgelegt, ob der Anlagenbetreiber nach § 33 Abs. 2 EEG 2012 einen Anspruch auf Vergütung des von ihm in einer PV-Gebäudeanlage erzeugten und von einem Dritten verbrauchten Stroms hat, wenn die Anlage mittels eines kundeneigenen Kabels an das Hausnetz des Dritten angeschlossen und der nicht verbrauchte Überschussstrom nur über dieses Hausnetz in das Netz für die allgemeine Versorgung eingespeist wird und sich nur dieser tatsächliche Netzverknüpfungspunkt der PV-Anlage, nicht aber der gesetzliche Netzverknüpfungspunkt i.S.d. § 5 Abs. 1 Satz 1 EEG 2012 im selben Netzbereich wie die Entnahmestelle des Dritten befindet (im Ergebnis bejaht). [Hervorh. d. Verf.]

    wobei hier die Frage des Netzverknüpfungspunktes nach Randnummer 24 dahingestellt wurde. Deshalb auch die Frage: Hat der NB vom Letztzuweisungsrecht nach § 8 (3) EEG (ehem. § 5 EEG 2012) Gebrauch gemacht? Randnummer 28 stellt trotzdem klar, das Anlagenbetreiber es "in der Hand haben [..] einen Netzverknüpfungspunkt im Netzbereich der Anschluss-/Entnahmestelle des Dritten [zu] wählen", und das nur durch das Letztzuweisungsrecht des NBs eingeschränkt wird.


    Und nach § 16 (2) EEG entscheidet der gesetzliche Netzverknüpfungspunkt (Σ<=30kW == Verküpfungspunkt des Grundstücks nach § 8 (1) EEG und obiger Ausführung) die Frage der Kostentrennung (Netzanschluss vs Netzausbau); der NB kann also, nach Inanspruchnahme von § 8 (3) EEG, auf eigene Kosten eine Parallelleitung für die 1,5kWp schaffen, wenn der denn unbedingt will.