kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis

  • Danke solarheini für deine unendliche Geduld auf Beiträge einzugehen und schlich zu erläutern. Tatsächlich ist die gerichtsverhandlung entscheidend. dennoch ist abzuwarten, ob die Stromlobby, trotz Gerichtsentscheid dennoch mehr Macht hat. Das Ganze ist typisch deutsche Überregulierung. Ganze Windparks und ganz viele EFH-Solaranlagen werden im Keim erstickt, um der Stromlobby zukünftig sichere Gewinne zu ermöglichen. Da wir auch die Abschaffung der Eintragung in Elektroinstallateuverzeichnis nichts ändern.


    Die vielbeschrieben "Gefahr" der Falschinstallation mit Brandgefahr ist nachweislich kaum nennenswert. Siehe https://www.ise.fraunhofer.de/…akten-statt-phantome.html


    Fraunhofer:

    "...doch wenn man die Statistik genau untersucht, dann verursachten 0,006 Prozent der Photovoltaikanlagen einen Brand mit größerem Schaden.« Es gibt derzeit 1,3 Millionen PV Anlagen in Deutschland. In den letzten 20 Jahren gab es 350 Brände, an denen die Solaranlage beteiligt war, bei 120 war sie Auslöser des Brandes."


    Wo ist denn das vielbeschriebne Problem, das die NB mit Trei und vielen Vorschriften heraufbeschwören? Rein statistisch ist jede Haushaltleiter, Fahrrad, Auto, alle Küchengeräte extrem gefährlicher, als eine kleine, oder große PV-Anlage. Bei PV-Anlagen liegt das nicht am besonders hohen Ausbildungs/Prüfungs/Montagequalität, sondern am Eigeninteresse aller Betreiber "sicher" zu installieren, völlig unabhängig sämtlicher sinnlosen und sinnvollen Vorschriften.


    Wieviel Menschen ursächlich durch Stromschlag oder Brand mit beteiligten PV-Anlage zu Tode kommen, ist geringer, als vom Blitz getroffen zu werden.


    Allo bitte ich alle am Thread Beteiligten mal auf den Teppich zu bleiben und alle Zenarien beiseite zu lassen. Die Eintragung ins ein Elektroinstallateurverzeichnis hilft in keinster Weise auch die 0,006% Problemfälle noch sicherer zu machen. Im Gegenteil. Die hier im Thread vielfach beschriebenen Falschinstallationen durch "Fachkräfte" erhöhen die Gefahr vermutlich, weil sie sich selbstsicher beurteilen (durch dubiösen Trei-Schein) und doch keine echte Kompetenz besitzen. Es gibt keine Prüfung in allen Bereichen, wo 50% Wissen ausreicht, Fachkompetenz nachzuweisen. In der PV-Elektrik reicht das?

  • Meine Güte, wie lange wird das Thema noch durchgekaut?

    Wartet doch einfach das Urteil ab...

    Es ist schon viel Pfusch unterwegs bei den PVs, vor allem aus der Boom-Zeit weil das ja sooo einfach ist..

    ..und sooo dubios ist der TREI-Schein nicht, es gibt immer etwas zu lernen!

  • Hallo,


    damit dürfte eh alles gesagt sein. Dank an "oller Elektriker".


    Sollte ich am AG verlieren, was ich nicht glaube, würde ich sofort in Berufung gehen.

  • Meine Güte, wie lange wird das Thema noch durchgekaut?

    Wartet doch einfach das Urteil ab...

    Es ist schon viel Pfusch unterwegs bei den PVs, vor allem aus der Boom-Zeit weil das ja sooo einfach ist..

    ..und sooo dubios ist der TREI-Schein nicht, es gibt immer etwas zu lernen!

    Hallo Energie100,


    der TREI-Schein ist das dubioseste, dass ich jeh erlebt habe. Lobbyismus vom Feinsten.

  • Es ist schon viel Pfusch unterwegs bei den PVs, vor allem aus der Boom-Zeit weil das ja sooo einfach ist..

    ..und sooo dubios ist der TREI-Schein nicht, es gibt immer etwas zu lernen!

    Pfusch nicht weil es sooo einfach ist, sondern weil es im Akkord lieblos hingeklatscht wird. Das ergibt auch die Frauenhofer Untersuchung.


    Wenn jetzt die Nachfrage weiter steigt, durch irgendwelche Trei Scheine das vorhandene Personal aber künstlich reduziert wird, dann muss es ja noch schneller gehen und logisch wo das hinführt.


    Bei PV-Anlagen liegt das nicht am besonders hohen Ausbildungs/Prüfungs/Montagequalität, sondern am Eigeninteresse aller Betreiber "sicher" zu installieren, völlig unabhängig sämtlicher sinnlosen und sinnvollen Vorschriften.

    So manch ein Betreiber weiß z.B. aber nicht, daß die Phoenix und MC4 Stecker zwar gleich aussehen, aber nicht kompatibel sind. Wehe einer presst die mit Gewalt zusammen....

    Viele Betreiber müssen sich erst mal intensiv mit dem System beschäftigen. Sieht man ja an den tausenden Fragen hier im Forum. Nicht jeder Mensch hat ein technisches Verständnis gar Interesse.

  • Viele Betreiber müssen sich erst mal intensiv mit dem System beschäftigen. Sieht man ja an den tausenden Fragen hier im Forum.

    Ist das ein Problem der Eintragungspflicht ins Elektroinstallateursverzeichnis?

    Es gibt ja auch noch andere PV-Stecker, so mal gedankenlos aufgelistet: Weidmüller, Phönix, Tyco, Vikocell, MC4, Helios, Betteri... noch mehr? "Jeder kümmert sich darum, das eine Katze nicht in die Mikrowelle kommt." Allen Fachwissenden ohne Eintragung ins Verzeichnis wird das abgesprochen? Totaler Blödsinn.

  • Viele Betreiber müssen sich erst mal intensiv mit dem System beschäftigen. Sieht man ja an den tausenden Fragen hier im Forum.

    Ist das ein Problem der Eintragungspflicht ins Elektroinstallateursverzeichnis?

    Nein es bezieht sich nur auf das know how des Betreibers zwecks "Sichere Installation", jener meißt nicht der Installateur ist. Diese Laien können es nicht beurteilen, wissen nicht mal was über die PV Stecker, gar schöne Lichtbögen beim Trennen unter last usw.


    Also ich würde die Betreiber/Besitzer nicht in einen Topf mit den TREI Schein Fachkräften und sonstigen unterschlagenen Elektro Meißtern/Ingeneuren/Gesellen werfen. Nur die wenigsten Betreiber/Laien haben Ahnung und an der Anlage haben die offiziell auch nichts verloren.

  • Nur die wenigsten Betreiber/Laien haben Ahnung und an der Anlage haben die offiziell auch nichts verloren.

    Das hängt sehr von der Größe der Anlage ab. Kleinere Anlagen werden meist schon "Idiotensicher" geliefert. Da kann nur noch der Sturm ärgern. In Privathaushalten sind 10-30KWP schon sehr groß aber völlig ausreichend. Größere anlagen werden meist nicht privat, sondern von Unternehmen betrieben. Selbstbauprobleme gibts da weniger.

  • Nur die wenigsten Betreiber/Laien haben Ahnung und an der Anlage haben die offiziell auch nichts verloren.

    Das hängt sehr von der Größe der Anlage ab. Kleinere Anlagen werden meist schon "Idiotensicher" geliefert. Da kann nur noch der Sturm ärgern. In Privathaushalten sind 10-30KWP schon sehr groß aber völlig ausreichend. Größere anlagen werden meist nicht privat, sondern von Unternehmen betrieben. Selbstbauprobleme gibts da weniger.

    Natürlich 10-30kwp Anlagen. Jene müssen fest angeschlossen werden und man hantiert mit 1kv. Da hat der Laie doch nix dran verloren.

    Wegen Balkonspielzeug zieht doch SolarHeini_1 nicht vors Gericht.



    Und 30kwp sind mal so gar nicht groß, denn es sind nur Labor "Peak" Angaben. Es gibt oft Wolken am Himmel und im Winter ist es zapfe duster.

    Wenn man ein Haus real übers ganze Jahr 24/7 mit PV versorgen will, müssen es >30kwp mit >10kwh akku sein. Im Sommer reicht das für Warmwasser + E-Auto, aber im Winter...

  • Wegen Balkonspielzeug zieht doch SolarHeini_1 nicht vors Gericht.

    Aber vielen VNB ist es egal, ob 600Wp oder 120kWp, es wird alles übereinen Kamm geschoren, der Eintragung ins Elektroistallateuverzeichnisses. Meiner Meinung ist es egal, wer eine Anlage installiert, zum Schluss sollte eine Abnahme durch einen speziel examinierten Gutachter erfolgen. Gibts aber nicht. Die vermeindlichen "Installateure", die beim VNB eingetragen sind, haben zum Großteil noch nie etwas von PV in der Hand gehabt, geschweige denn installiert. Jeder Betriebselektriker mit Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen hat mehr Ahnung als die "Strippenzieher". Selbst das ist wurscht, wenn der Strippenzieher eine PV-anlage richtig installiert, ist doch ok. Das braucht doch kein Eintrag ins Verzeichnis. Ich weiderhole mich, Fachleute erhalten "Berufsverbot", nur weil ein Eintrag verlangt wird.