kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis

  • Hallo Hfrik,


    dann kannst Du mir sicherlich erklären, weshalb ein Elektriker, welcher nicht in einem Elektroinstallateurverzeichnis eines NB eingetragen ist, eine PV-Anlage mit 100 kWp an das Netz eines NB anschliessen darf (sagen wir mal an das Netz der Bayernwerk Netz GmbH) und der gleiche Elektriker aber keine 5 kWp als Direkteinspeiser in einem Haus anschliessen darf.


    Auf diese Erklärung bin ich mal gespannt.


    Aber bis jetzt hat mir kein einziges Forenmitglied erklären können wo den hier nun genau der Unterschied ist.

  • Nö kann ich nicht. Ausser vielleicht dass Siemns und Co nicht als Elektriker eingeragen sind oder so man die aber nicht stören will.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Hallo Hfrik,


    dann kannst Du mir sicherlich erklären, weshalb ein Elektriker, welcher nicht in einem Elektroinstallateurverzeichnis eines NB eingetragen ist, eine PV-Anlage mit 100 kWp an das Netz eines NB anschliessen darf (sagen wir mal an das Netz der Bayernwerk Netz GmbH) und der gleiche Elektriker aber keine 5 kWp als Direkteinspeiser in einem Haus anschliessen darf.

    Hallo Solarheini,


    kann aber ich Dir erklären. Nicht am Beispiel von Siemens, sondern SchneiderElectric. Mit PV-Leistung, Technik, oder Eintragung im Installateurverzeichnis hat es nichts zu tun, sondern mit der Macht einer Global Player-Firma. Viele Mitarbeiter einer Firma sind in Ihrer fachlichen Kompetenz allen Mitarbeitern eines NB theoretisch und praktisch weit überlegen. Sollte ein NB zicken, dann wird ggfs. die Rechtsabteilung mit netten Schreiben auf den NB angesetzt. Ein NB ist sogar auf solche Firmen angewiesen, ansonsten könnte man viele PV oder Windkraft-Projekte nicht realisieren. Nicht genehmigte Anlagen könnten gegenüber einem NB Schadensersatzklagen mit heftigen Summen nach sich ziehen...

    Ein kleiner Haushalt (mit 5kWP) hat weder die Kompetenz und auch keine Rechtsabteilung. Wenn man bedenkt, das ein studierter Dipl.Ing der Elektrotechnik nichtmal eine Drehstromdose oder Wallbox installieren darf... auch erlebt. Wird trotzdem gemacht und dann zucken die NB-Entscheidungsträger ehrführchtig, Konsequenzen hat das aber nicht. Autogramm unter den Schein und fertig.


    Wo kein Kläger ist, da ist kein Beklagter.

  • Bei Siemens (Berlin) ist ganz sicher so, dass die niemals die Rechtsabteilung bemühen werden um sich mit der BEWAG zu streiten . Wer sowas schreibt, hat wirklich keine Ahnung.


    Siemens verklagt die BEWAG? Sorry, dass wäre derart dumm, dass selbst der D&D (Gabriel) dagegen noch wie ein Genie wirken würde.


    Siemens und die BEWAG haben zumindest in Berlin ein Verhältnis das man mit dem Wort .... umschreiben darf.

    Die haben nicht einen Arbeitskreis gegründet, sondern viele !


    Und die Netzbetreiber haben ganz sicher Leute on Bord , die vollständig den Durchblick haben. Ob die man zu Gesicht bekommt, wenn man popelige PV Anlagen < 1.000 kWp ans Netz bringen möchte ?


    e-on sichert sich regelmäßig de Top Leute , wenn die frisch ihre Promotion super erfolgreich verteidigt haben.


    Das ihr viel schlauer seid, als die Netzbetreiber etc. ist mir bekannt, denn ihr lebt im Lummerland.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Hast Du nicht verstanden, der NB möchte eigentlich nicht, das ein freier Betreiber ans Netz geht, weil wieder ein Stück Kuchen vom den Großen Energieriesen abgezwackt wird. Argumente können nur fachlich sein, denn die Rechtslage ist mit dem EEG klar. So, nun finde mal eine kompetente Person bei den Netzbetreibern, die fachlich ggfs. einer großen Firma Paroli bieten könnte. Die geballte Kompetenz in Berlin ist ggfs. eine Ausnahme.


    Bei einer Rechtsmittelansatz geht es nicht um den grundsätzlichen Anschluss ans Mittel- oder Hochspannungsnetz, sondern um entgangenen Gewinn, wenn zu spät angeschlossen wird. Wer zahlt dann? Der NB? Bei Niederspannungsanlagen hauen die NB immer noch mit der Eintragung ins Installateursverzeichnis rum, obwohl es kompetentere Leute gibt, die Anschlüsse vornehmen könnten, besonders bei Hersteller wie ABB, Siemens, Schneider usw. auch noch zuwenigen Solateueren.


    Einer kleine, private Eigenverbrauchsanlage ist peanuts gegen die großen energieversorger. Wenn aber x-Mio Häuser mit PV belegt würden, das wär mal ein Anspruch an die NB. Mal sehen, wie deren fachliche Kompetenz ist.

  • bei Großprojekten streitet man sich nicht wegen einer Unterschrift die maximal 200€ wert ist. Da bezahlt man einfach einen der das macht und gut ist es.


    Aber natürlich ist es einfacher eine Sache durchzusetzen wenn man eine gewisse Macht und Kapitalkraft hat.

    Bei kleinen PV Anlagen ist das Risiko für den VNB nicht sonderlich groß die Sache auszusitzen. Bei größeren ee Anlagen macht der Netzbetreiber aber das garantiert nicht, wenn er nicht 100%ig im Recht ist.

  • Hallo Leute,


    dass Ganze Gedöns mit dem Eintrag in ein Elektroinstallateurverzeichnis eines NB, um EEG-Anlagen an das öffentliche Netz anschliessen zu können, muss beendet werde .


    Wie schon mehrmals gesagt: Anschluss von EEG-Anlagen als Direkteinspeiser ist ja in der VDE-AR-N 4105 geregeelt. Kann jede Elektrofachkraft machen ohne dass er im diesen Lobby-Verzeichnis stehen muss. Dass habe ich bei der Bayernwerk Netz GmbH schon geklärt. Ich unterschreibe bei Anschluss von Direkteinspeisern und fertig ist die Laube.


    Den Überschusseinspeiser klage ich gerade durch. Wegen CORANA dauert es leider länger weil bis Ende April kein Verfahren vor dem Amtsgericht durchgeführt wird. Ich warte eigenltich nur noch auf den Verhandlungstermin.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der nächsten Bearbeitung der VDE-AR-4105 ALLE ELEKTROFACHKRÄFTE ohne Eintrag in irgendwelchen Verzeichnissen EEG-Anlagen an das öffentliche Netz anschliessen können.

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der nächsten Bearbeitung der VDE-AR-4105 ALLE ELEKTROFACHKRÄFTE ohne Eintrag in irgendwelchen Verzeichnissen EEG-Anlagen an das öffentliche Netz anschliessen können.

    Na hoffentlich, dann stünde einer PV-Offensive von Privat nichts mehr im Wege.


    Wie ist es dann in einem großen EFH+Reihenhaus- Neubaugebieten, wenn der NB schlichtweg das Niederspannungsnetz und deren Absicherung, Leitungsquerschnitte usw. nicht für eine Einpeisung ausgelegt hat? Beispiel 200x 10kWP wären schon was. Jeder Einzelne nicht viel, aber alle zusammen? wenn Jeder 30kWp hätte, bricht doch die ganze Siedlung zusammen und die Sicherungen fliegen...

  • wenn Jeder 30kWp hätte, bricht doch die ganze Siedlung zusammen und die Sicherungen fliegen...

    Die Anlagen müssen ja trotzdem angemeldet werden. Der VNB sagt dann schon Bescheid, wenn keine weiteren Anlgaen möglich sind und kann dann das Netz verstärken.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909