kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis

  • Es geht ja nicht um d

    Da ist die Schweiz mal vorraus. Hier in der NIV steht, wer was machen darf, wer nicht.

    Nach jeder Installation gibts einen SINA (Sicherheitsnachweis), unterschrieben durch den Installateur oder seinen Kontrolleur (Sicherheistberater). Diese Leute sind in einem nationalen Register drin, online abrufbar. Wer keine Installateurs Nummer hat, kann beim Stromversorger keine Installationsanzeige machen. Und für (fast) alle Installationen braucht es die, da darf nachhher auch kein Fremder die Installationen messen und abnehmen gehen.


    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/20012238/index.html

    Ja , da ist die Schweiz vorbildlich. Genau um die Installationsanzeige geht es aber. Sowas ist kein Nachweis über sichere Installation, sonder die Berechtigung andere Berufsgruppen der Elektrobranche zu unterdrücken, obwohl z.B. ein Betriebselektriker sehrwohl höhere Qualikation und mehr Praxiserfahrung hat. Nein, er wird faktischund praktisch ausgeschlossen . Das ist ein Berufsverbot. Warum soll es keine Dienstleistung von Messwesen geben, gegen Honorar, damit alles ok ist? In der Autowerkstatt darf auch ein Lehrling, ein Geselle soger ein KFZ-Elektriker sogar eine Hilfskraft Bremsen wecheln. Meister prüft und alles ist ok

    Ein Betriebelektriker ist ja auch ein Elektriker, der darf bei sich zu Hause auch alles machen (Bei uns).


    Elektriker ist bei uns ja ein erlernter Beruf, mit dem Kaminfeger der einzige, der eine wirkliche Ausbildung für die Arbeit braucht, inkl. einen Meister der alles überwacht. Ich (Fachkundig = Meister) darf nur 20 Leute beaufsichtigen, davon dürfen nur maximal 5 Azubis oder ungelernte sein.


    Jeder Elektriker ist für seine Arbeiten selber verantwortlich, sein Chef mit der Meisterprüfung muss ihn einfach richtig Ausbilden und darf in nur die Arbeiten ausführen lassen, die er auch kann. Macht er einen Fehler, schliesst eine Steckdose falsch an, so haftet er. Auch wenn da nachher ein Kontrolleur alles geprüft hat. Ist ja bei Autofahren auch so, der Experte da haftet auch für nix, wenn er Dich durch kommen lässt. Und Du darfst nur Autofahren, wenn Du die Prüfung hast. Auch wenn Dein Grossvater es Dir gezeigt hat wie es geht;-)

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Solarmax 4000P/ Sonnenbatterie eco 4.5
    9x XTH 8000-48/ 16kWp PV- 3x VS120/ 260kWh Saft/ 35kW CAT, so sieht eine Insel aus:-)

  • Hallo,


    dass schreib ich doch die ganze Zeit. Das ganze Gedöns mit dem Elektroinstallateurverzeichnis gehört abgeschafft. Dafür bin ich doch vor Gericht gezogen. Was mir noch fehlt sind die Überschusseinspeiser. Die Direkteinspeiser darf doch eh schon jeder Elektriker anschliessen. Das steht doch eh schon in der VDE-AR-N 4105 drin.


    Nun zu der anderen Lösung . Ich würde zu einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gehen. Der macht die Prüfung und gut ist.


    Übrigens ist das ganz legal:



    Schau Dir Punkt 3.3 genau an.

    Ein Sachverständiger kann deine Anlage prüfen und dafür auch unterschreiben. Und was ist nun ein Schaverständiger? Sachveständiger kann sich jeder nennen. Es wird nicht von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gesprochen.


    Das wär doch eine Lösung und noch eine gute dazu.

  • Ein öffentlich bestellter vereidigter Sachverständiger ist eigentlich überwiegend für Gerichtsgutachten unterwegs. Prüfsachverständiger ist ein geschützter Titel => Prüfverordnung. Dieser prüft quasi für die Bauaufsich unter anderem elektrische Anlagen etc. Normal Sachverständige kann sich tatsächlich jeder nennen. Dann gibt es noch VdS anerkannte Sachverständige die die elektrische Anlage für die Gebäudeversicherung prüft.


    Ich denke die wären alle zu teuer eine PV Abnahmeprüfung durchzuführen. Das Sollte wirklich eher ein williger Meister für gutes Geld machen.

  • Ich denke die wären alle zu teuer eine PV Abnahmeprüfung durchzuführen. Das Sollte wirklich eher ein williger Meister für gutes Geld machen.

    Es gibt keine !!! Dabei ist es doch einfach. Die Sicherheitsprüfung eine Heizanlage macht auch ein Schornsteinfeger, obwohl es der meister könnte. Meister macht es aber nicht !

  • Natürlich ist das eine legale Lösung aber es ist nichts Neues sondern seit Jahren gängige Paxis.


    Auf dem von dir eingestellten Dokument steht oben als Überschrift: " Aufgaben Rechte und Pflichten des eingetragenen Installationsunternehmens ":idea:


    Es geht also einzig und allein um die Rechte und Pflichten des ins Installateurverzeichniss eingetragene Installationsunternehmen, von Rechten nicht eingetragener Personen oder Firmen steht da erstmal nichts.


    Im Abschnitt 3.3 wird dann speziell auf die Pflichten des eingetragene Installationsunternehmens eingegegangen.

    Nämlich auf den Fall, wenn dieses eingetragene Installationsunternehmen Arbeiten von nicht im Installateurverzeichniss eingetragenen Firmen (z.B. Unterauftragnehmern) oder anderen Personen ausführen lässt.


    Das ist z.B. der Fall wenn ein ins Installateurverzeichniss eingetragenes Installationsunternehmen einen Unterauftragnehmer (z.B. die billige Handwerkertruppe aus Polen;)) mit der Errichtung einer PV-Anlage beauftragt.

    In der Regel können die das ABER da darf der Meister des ins Installateurverzeichniss eingetragenen Installationsunternehmen nach Abschluß der Arbeiten nicht einfach den Hausanschluß/Zählerplatz wieder verplomben und blind unterschreiben sondern die verantwortliche Elektrofachkraft des eingetragenen Installationsunternehmens hat die durch das Fremdunternehmen ausgeführten Arbeiten als Sachverständiger zu überprüfen und übernimmt gegenüber dem VNB die Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung ( i.d.R. macht das der Meister oder ein anderer Beschäftigter, der seine fachliche Eignung in anderer Weise (TREI-Schein, Prüfung durch Sachverständigen) nachgewiesen hat).


    Ich habe vor einigen Jahren eine Zeit lang nebenberuflich für einen im Installateurverzeichniss eingetragenen Betrieb gearbeitet ohne selbst im Installateurverzeichniss eingetragen zu sein, den Firmeninhaber kannte ich aus unserer gemeinsamen Lehrzeit (schon seeeehr lange her....;)).


    Als Nachweis für meine fachliche Eignung habe ich Gesellenbrief (von dem wusste er ja schon, schließlich haben wir unsere Freisprechung gemeinsam gefeiert...8o) und Meisterbrief vorgelegt und ich habe dort mehrfach Arbeiten am Hausanschluß und am Zählerschrank (einschließlich Zählertausch und anschließender Verplombung) durchgeführt.


    Wie du schon sagst, alles ganz legal...wenn die verantwortliche Elektrofachkraft die durchgeführten Arbeiten als Sachverständiger überprüft und die Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung übernimmt:)

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Wie du schon sagst, alles ganz legal...wenn die verantwortliche Elektrofachkraft die durchgeführten Arbeiten als Sachverständiger überprüft und die Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung übernimmt:)

    Genau! Und solche Arbeiten kann man prüfen, und ein Protokoll schreiben. Jetzt sind wir wieder bei der Haftungsfrage.


    Nun doch mal doch eine Frage, finde in VDE- DIN keine Vorschrift oder Erwähnung, wie und ob Schultzleiter bei PV-Anlagen mit Microwechselrichter an Montagematerial, Ständer, PV-Modul-Rahmen, an metallischen Geländern anzuschließen ist.

    Z.B. PV Modul-Rahmen wird leitend an einem Geländer, Ständer, usw. verschraubt. Microwechselrichter wird leitend mit Modulrahmen oder mit Geländer verschraubt. Über mehrern Einspeisleitungen liegt jeder Schutzleiter (ohne FI) und Ü-Punkt oder der Unterverteilung auf Null . Muss man nun zu dem Geländer, Stellage usw. zusätzlich einen SL ziehen und alles miteinander verbinden? Oder reicht die Schutzeinrichtung nach VDE-AR-N 4105:2011-08 ? Die gehen nämlich über einen Wieland-Stecker. Garantiert der wirklich 25 Jahre SL-Verbindung ohne Oxidation? Leider können mir die "fachkompetenten eingetragenen" Installatuere keine Antwort geben. Sie wissen es auch nicht. Einige meinen, mehr SL (PE) schadet nicht, z.B. 1x 16mm² frei verlegen und am Metallteile anschließen. Sowas ist doch eher ein Blitzableiter? Nur Blitzableiter dürfen nicht am Ü-Punkt angeschlossen werden.


    DiN und VDE hinken hinterer? http://www.sonnenenergie.de/in…x_ttnews%5Btt_news%5D=157

  • Du verwechselst Schutzleiter mit Schutzpotentialausgleichsleiter (PA)

    Sehe jetzt nicht wirklich die Notwendigkeit für weitere Verbindungen. Der WR ist ja auch schon mit dem PE verbunden da Schutzklasse 1.

  • Ich bitte an der Stelle mal nicht zu weit abzudriften.

    Der Threadtitel heißt "kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis"

    Der olle Elktriker antwortet mir übrigens nicht auf PN, von daher weiß ich gar nicht ober überhaupt die Probleme hat die er vorgibt zu haben.

    Ein inbetriebnahme ist eigentlich nur mit Unterschrift zulässig, so ist es nunmal. Im meinem Dunstkreis haben 12 Häuslebauer PV-Anlagen selbst installiert. Es gibt keinen einigen unterschriftsberechtigten Installateur, der sowas messen und abnehmen will. Die Nachbarn verzweifeln und haben sogar länderübergreifend nach Dienstleister gesucht und extrem viele Installateure angefragt. keiner macht das...

    ...Solltes Du jemanden kennen, der prüft und Protokolle schreibt und für die Richtigkeit unterschreibt, , der hat gleich 12 Abnahmen gleichzeitig. Hier bitte posten !

    Niemand der noch ganz bei Verstand ist wird das hier posten.

    12 Leute haben in der Siedlung gleichzeitig ihre PV selber installiert?

    Das kann glauben wer will.

    Wer so etwas organisiert der muss sich halt auch um die Abnahme kümmern.

    Mich würde interessieren: Welche Größe haben die Anlagen und welche Zähler sind verbaut.


    Das wäre sowieso ne gute Idee:

    Man meldet eine Balkonanlage an und bekommt den begehrten Zweirichtungszähler.

    Dann baut man etwas richtiges und meldet das einfach an.

    Der Zwang zum ins Installateurverzeichnis eingetragenen Elektriker entfällt dann.

  • Ich bitte an der Stelle mal nicht zu weit abzudriften.

    Der Threadtitel heißt "kein Eintrag in einem Elektroinstallateuerverzeichnis"

    Der olle Elktriker antwortet mir übrigens nicht auf PN, von daher weiß ich gar nicht ober überhaupt die Probleme hat die er vorgibt zu haben.

    Natürlich habe ich die Probleme nicht, aber die Nachbarn. Alle haben die PV-Anlagen selbst errichtet und auch angeschlossen (zugegeben nicht ganz fachgerecht, aber sicher). Nun haben alle mit dem Netzbetzreiber Probleme, und finden keinen niedergelassenen Installateur für die Abnahme oder ggfs. kostenplichtige Korrektur, z.B Wieland statt Schuko o.ä. Damit sind wir 100% beim Thema.


    Zustimmung, in vielen Threads wird viel geblubbert, auch hier, da sliegt aberer an der Unsicherheit und unterschiedlichen Erlebnisse mit PV und nicht verfügbaren eingetragenen Installateuren. Deshalb habe ich immer wieder hier nachgefragt, wie ist die Rechtslage, braucht man wirklich einen eingetragenen Installateur, um Einspeisen zu dürfen? Anmeldung beim NB ok, haben auch alle Nachbarn gemacht, aber dann kommt nix vom NB, null, keine schriftliche Antwort, lediglich Telefonate " das dürfen Sie nicht" ! manche Nachbarn haben Ferraris-Zähler, neuere Bauten bereits automatisch Zweirichtungszähler. Ich seh da in beiden Fällen kein Problem, denn die Meldung ist beim NB seit 01/2018 eingegangen.


    Manchmal glaube ich, alles hohle Luft, das Geschiss mit dem eingetragenen Installateur.


    Hatte in anderen Threads gefragt, wieso nur 600WP einphasig pro Haushalt? Einphasig? Es gehen doch auch 3x600WP dreiphasig, ohne jegliches technisches, oder irgendein anderes Gefahrenpotential. Habe keine Antworten bekommen. Hat das der Gesetzgeber , VDE und Konsorten sowas einfach vergessen? Und wieder sind wir 100% beim Thema, für sowas ist ein eingetragener Installateur nicht nötig. Der Netzbetreiber gibt sogar die Installationsart vor, z.B. : https://www.die-energie-netz.d…chlussschema_27052013.pdf

    https://www.die-energie-netz.d…rverdrahtung_27052013.pdf


    Sind die Installateure so dumm, das sie sowas brauchen ? Und ehrlich, andere im Elektrofach gelernte Berufsgruppen können so ein Anschluss auch. (wieder 100% beim Thema)

    Übrigens, die vogeschriebene Installation sieht Potentialausgleich der PV- Anlagenteile nicht vor. Richtig, oder falsch? Bei entsprechenden Kabellängen sind Fehlspannungen messbar, und bei Berührung spürbar. Vom Blitz reden wir erstmal nicht.


    Auch ich möchte auch dazulernen, ran an die Fakten und posten...

  • also ich finde dieses system toll


    da wäre ja der eingetragene elektroinstallateur direkt ein depp, wenn da jeder

    dahergelaufene elektrofuzzi das gleiche machen könnte....

    um am lustigsten sind die studierten....wenn sie sich dann darüber aufregen....


    grüsse vom dach

    Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz