1,35 kW Anlage fürs Laden eines Elektroautos?

  • Zitat von bergmax5


    Es geht mir darum, die Anlage gar nicht erst anzumelden, zumindest ob das möglich ist. Ohne Anmeldung kein VNB.
    Schade, meine Frage wurde bisher gar nicht beantwortet.
    Gruß....


    Nein, das geht in DE (zumindest offiziell) nicht. Jede netzparallel betriebene Anlage muss dem VNB gemeldet werden.
    Es ist aber möglich eine netzparallele Anlage ordnungsgemäß zu melden und auf die Vergütung gem. EEG zu verzichten.
    Selbstverständlich muss die Anlage dann trotzdem allen geltenden Normen entsprechen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59


    Nein, das geht in DE (zumindest offiziell) nicht. Jede netzparallel betriebene Anlage muss dem VNB gemeldet werden.
    Es ist aber möglich eine netzparallele Anlage ordnungsgemäß zu melden und auf die Vergütung gem. EEG zu verzichten.
    Selbstverständlich muss die Anlage dann trotzdem allen geltenden Normen entsprechen.


    AAAAH, das ist interessant!
    Aber wie verzichte ich auf die Vergütung? Ist das eine Frage bei der Anmeldung, oder was?
    Wenn ich verzichtet habe, benötige ich dann einen Zähler?
    Danke im voraus für die Antwort....
    Grüße...

  • Zitat von smoker59


    Nein, das geht in DE (zumindest offiziell) nicht. Jede netzparallel betriebene Anlage muss dem VNB gemeldet werden.
    Es ist aber möglich eine netzparallele Anlage ordnungsgemäß zu melden und auf die Vergütung gem. EEG zu verzichten.
    Selbstverständlich muss die Anlage dann trotzdem allen geltenden Normen entsprechen.


    Der BNA muß die Anlage doch auch gemeldet werden?

  • Zitat von bergmax5

    Hallo Seppelpeter,
    ich habe nicht vor, nochmals 600 Euro für einen SunyManager auszugeben, alles zusammen hat neu gerade mal 1.100 gekostet.


    Muss Du mal richtig lesen bei den Antworten ... das EnergyMeter kostet 250,- bis 300,- ... kann man auch gebraucht kaufen.


    Zitat

    Es geht mir darum, die Anlage gar nicht erst anzumelden, zumindest ob das möglich ist. Ohne Anmeldung kein VNB.
    Schade, meine Frage wurde bisher gar nicht beantwortet.


    Nörgel nicht rum nach 3 Beiträgen ... VNB und BNA müssen informiert bzw. gemeldet werden.
    "Keine Kontoverbindung an den VNB geben" hatte ich auch schon geschrieben.
    Bitte mal sinnerfassend lesen und den Nörgelmodus abstellen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von bergmax5


    wir werden durchschnittlich täglich ca. 25 km fahren, also 3 bis 4 kWh am Tag benötigen, allerdings nur in den warmen 9 Monaten. In den kalten 3 Monate steht der Stromer. Getankt wird natürlich am Tag, sonst machen meine Überlegungen ja gar keinen Sinn.


    Was machst du denn dann in den kalten 3 Monaten? Welches Modell solls denn werden bzw. mit welcher Akkukapazität?

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Zitat von kalle bond

    Der BNA muß die Anlage doch auch gemeldet werden?


    Natürlich, es ist ja eine netzparallele Anlage.
    Aber es ist noch nichtmal sicher, daß der VNB dem Anschluß überhaupt zustimmt, man hat in diesem speziellen Fall ja nicht das Gesetz (EEG) im Rücken.
    Zuallererst würde ich diejenigen hier im Forum fragen, die sowas schon durchgezogen haben.
    Es sind sicher nicht viele (wer verzichtet schon freiwillig auf die Einspeisevergütung :roll:) aber einige Threads wo auf die Einspeisevergütung verzichtet wurde und trotzdem mit Wissen und Einverständnis des VNB angeschlossen wurde gab's schon.
    Edit :
    Ob dann ein neuer Zähler erforderlich ist liegt ebenfalls in den Händen des VNB.
    Wenn der sagt, dass er einen Zweirichtungszähler einbaut (obwohl du auf die EEG Vergütung verzichtest) dann kannst du dich nur schlecht dagegen wehren.
    Ich kann mich aber auch an Beiträge erinnern wo sowas problemlos lief. Die Anlage wurde ganz normal wie eine EEG Anlage gemeldet und angeschlossen und auf dem Formular wurde vermerkt, dass auf die Einspeisevergütung verzichtet wird.
    Der VNB hat den vorhandenen Bezugszähler dann gegen einen rücklaufgesperrten Zähler ausgetauscht und fertig.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Einer unserer Kunden hat das mit seiner 40kWp-Anlage auch gemacht und das wurde von den Stadtwerken Dingolfing auch akzeptiert (mit 2-Richtungs-Zähler natürlich). Wie das genau aber abgelaufen ist, weiß ich nicht.
    Am besten einfach mal beim VNB anrufen und nett fragen.

  • Zitat von smoker59


    Vielen Dank smoker!!!
    das ist genau die Antwort, die ich gesucht habe.
    Mein Bezugszähler ist bereits elektronisch, kann also nicht zurücklaufen.
    Ich werde also mal mit dem VNB gaaaanz freundlich sprechen, vielleicht klappt es dann ja.
    Dann einfach anschließen und ohne weiteren Zähler anmelden.
    Was ich hier noch gar nicht gesagt habe: wahrscheinlich müsste mit der neuen Minianlage auch noch ein weiterer kleiner Zählerschrank samt Zweirichtungszähler installiert werden, wenn ich alles nach 08/15 machen würde. Leider fehlt der Platz...
    Gruß

  • Was machst du denn dann in den kalten 3 Monaten? Welches Modell solls denn werden bzw. mit welcher Akkukapazität?[/quote]


    Der kommt im Winter unter Dach. Es wird ein Smart, der hat 17,6 kWh.

  • Zitat von smoker59

    Zuallererst würde ich diejenigen hier im Forum fragen, die sowas schon durchgezogen haben.
    Es sind sicher nicht viele (wer verzichtet schon freiwillig auf die Einspeisevergütung, aber einige Threads wo auf die Einspeisevergütung verzichtet wurde und trotzdem mit Wissen und Einverständnis des VNB angeschlossen wurde gab's schon.


    Eine letzte Frage hätte dann doch noch zu diesem Themenkomplex, vielleicht an die, die das bereits gemacht haben:
    was kann eigentlich passieren, wenn ich die Minianlage 1,35 kW einfach anschließe, ohne Meldung an den VNB oder irgendwen?
    Tue ja nichts Schlechtes (bekomme von keinem Geld), tue eher was Gutes, pumpe lediglich 400 kWh/a regenerativen Strom ins Netz. Jaja, ist nicht nach Vorschrift, aber was wäre ggf. die Strafe? Wer kontrolliert so was? Steht davon was im EEG?
    Danke ein letztes Mal für Antworten...!