Guerilla Anlage Modular aufbauen oder Hybrid-WR?

  • Hallo, nach langer Überlegung möchte ich endlich eine PV-Anlage aufs Dach montieren. Ich tendiere auch aufgrund des Budgets momentan zu einer 2,4 KWp mit 8 TrinaSolar Modulen und einem ZeverSolar 200S Wechselrichter.
    Unschlüssig bin ich mir allerdings wie es aussieht wenn ich die Anlage erweitern möchte. Ist der Anschluss eines Speichers problemlos möglich? Wenn ja mit welchen Geräten? Auch möchte ich irgendwann mehr Module anschließen. Sollte ich dann einen separaten WR nehmen?


    Oder wäre es besser gleich einen Hybrid Wechselrichter nehmen wie z.Bsp. den Invertron Wechselrichter Offgrid 5K 48V Plus und dann erweitern?


    Danke für eure Hilfestellung.

  • Also wenn es bei Dir um Geld geht, dann lässt du den Speicher besser weg.


    Bau mehr PV und speise auch ein.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ich kann dir die Infini-Serie wärmstens empfehlen. Allerdings nicht als Speicher, sondern weil er Inselfähig ist!
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Ums Geld geht es mir in soweit das ich mit begrenztem Budget schon mal einsteigen möchte in die Thematik, mir allerdings nicht sicher bin wie ausbaufähig das Ganze ist, in Form von Batteriewechselrichter, Lastmanagment weitere Module etc.
    Deshalb würde ich mich für ein Konzept interessieren das erweiterbar ist um keine Fehlinvestitionen zu tätigen.

  • Gerne nochmal ... Geld sparen bedeutet einspeisen oder aus gebrauchten Teilen selbst was speicherfähiges bauen bzw. so klein bleiben, dass der Überschuss, der für umsonst ins Netz geht, überschaubar bleibt.+


    Was davon hast Du nun vor?

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Also um Geld "sparen" geht es mir nicht, sondern eher darum klein anzufangen, die Grundlast abdecken, Erfahrungen sammeln, das Elektroauto so gut wie möglich mit Sonnenstrom laden.
    Des weiteren möchte ich dann meinen Verbrauch analysieren, den Eigenverbrauch mit Lastmanagement optimieren und dann im 2ten Schritt eventuell Module Aufstocken und/oder einen Speicher hinzufügen. Dabei geht es mir in erster Linie darum den bei mir erzeugten Strom bei mir zu Verbrauchen um so wenig wie möglich aus dem Netz zu beziehen.
    Dabei kommt für mich durchaus auch in Frage etwas aus gebrauchten Teilen zu bauen, z.b. Second Life Batterien zu verwenden. Generell ist es mir ein Bedürfnis vom Netzstrom unabhängiger zu werden, und es läuft für mich eher unter dem Hobby und Ökologie, daher ist die Wirtschaftlichkeit eher sekundär betrachtet.

  • Schalu wird man aus Dir nicht, daher frage ich mal blöd nach.
    Warum willst Du ohne EEG Vergütung loslegen ... warum denkst Du über einen Speicher nach?
    Beides kostet dich Geld und letzteres wird sich nie rentieren.


    Dann geht es um Grundlast decken ... das ist mit rund 2KWp schon mit Kanonen auf Spatzen schießen.


    Im nächsten Satz willst Du dann mit dem Grundlastkraftwerk ein EAuto laden ... wie viel KWh hat denn der Akku vom EAutoli und wie viele Tage willst Du laden mit 2 KWp :?:


    Zitat von Thomas M

    Dabei geht es mir in erster Linie darum den bei mir erzeugten Strom bei mir zu Verbrauchen um so wenig wie möglich aus dem Netz zu beziehen.


    Die ist aber schon klar, dass dieser Ansatz viel Geld kostet, die letzten 20% sind die teuersten und recht sicher nie zu 100% abbildbar.


    Zitat

    Dabei kommt für mich durchaus auch in Frage etwas aus gebrauchten Teilen zu bauen, z.b. Second Life Batterien zu verwenden. Generell ist es mir ein Bedürfnis vom Netzstrom unabhängiger zu werden, und es läuft für mich eher unter dem Hobby und Ökologie, daher ist die Wirtschaftlichkeit eher sekundär betrachtet.


    Dann solltest Du in den Insel/Halbinsel Bereich abbiegen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Nunja ich habe sicher mehrere Anforderungen die sich nicht 100% decken lassen. Deshalb wende ich mich ja hier ans Forum um mir Rat zu holen und die Idee reifen zu lassen.


    Mir ist auch bewusst das die 2KWp für Grundlast zu hoch ist und fürs Eauto zu wenig. Aber es erscheint mir als gute Zwischenlösung. Dazu sei angemerkt das es ein 20Jahre alter Peugeot 106 ist mit maximaler Ladeleistung von 2,4Kw und der Akku eine Kapazität von 12KW hat. Da sollte zumindest im Sommer doch eine gute Eigenbedarfsquote erreicht werden.


    Des weiteren habe ich zur Warmwasserbereitung einen 120Liter Wärmepumpenwandspeicher den ich zeitlich so einstellen kann das er Tagsüber läuft.


    Und mir ist auch klar das ich keine 100% Eigenbedarfsquote sinnvoll erreichen kann. Aber ich kann mein Verhalten immerhin anpassen: Spül-, Waschmaschine Wärmepumpe tagsüber laufen lassen, Elektroauto laden wenn die Sonne scheint und mit 2-4 Kw Speicher, noch bis in den Abend den Bedarf von Kühlschrank und Licht aus Tagsüber produziertem Strom am Abend decken.


    Das ist in etwa das Ziel. Mag sein das es sich finanziell nicht rechnet, allerdings habe ich auch Spaß am Thema und ein Interesse daran möglichst viel "grünen" Strom für meine Bedürfnisse zu erzeugen und zu nutzen.
    Andere Leute investieren jetzt Dank "toller Anreize" für mehrere Zig Tausend in ein neues Dieselfahrzeug, ich möchte ein paar Tausend in die Erzeugung von sauberem Strom stecken.


    Der Verzicht auf Einspeisung ist technischer Natur den ich in einem anderem Thread erläutert habe und unterliegt keiner generellen Ablehnung.

  • Knapp 2 Kw und ein 1500er Growatt 340 €. Acht 250er Module neu kannst du unter 1000 € ergattern. Dann den Westech Energiemanager da zwischen und den Pufferspeicher beheizt. Da liegst bei 1600 € plus Alu für das Dach. 1500 kwh holst so im Jahr im Schnitt. Nach 4 Jahren kommen die schwarzen Zahlen. Wer anders rechnet ist kein Kaufmann, ob wohl mit solchen Ergebnisse kein normaler Betrieb vernünftig überleben könnte.


    Letztendlich kommt es immer da drauf an, was man an Verbrauch hat.Es gibt welche die 2000 kwh im Jahr verbrauchen, jedenfalls wäre ich da schon 45 Jahre geschieden.


    Ich hatte mal 9000 kwh und liege jetzt bei etwas über 6500 kwh.3900 kaufe ich zu.