Anlage zusammenstellen

  • Hallo , vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich lese seit kurzer Zeit ganz interessiert hier im Forum. Ich möchte mir eine kleine Anlage zusammenstellen, die wie eine Inselanlage eine Notstromversorgung für die nötigsten Verbraucher ( Tagesbedarf ca. 1,3kw/h) garantiert, und sonst meinen Eigenverbrauch senkt, also in mein Hausnetz einspeist. Geplant hatte ich 8 Module Luxor Eco Line M72/200 (200Wp), 4 St. Panther USV Master Deep Cycle Gel Batterien 12V/200 Ah (C10) 204Ah (C20) bei Nutzung von 30% mit mehr als 1800 Zyklen angegeben, in 24V / 400Ah geschalten, Victron Laderegler MPPT 100/50 (hoffe das dieser reicht bei der Modulmenge: 1600Wp / Ladestrom 28,8V x 50A= 1440W). Welchen Wechselrichter (Hybridwechselrichter?)könnt ihr für diese Variante empfehlen? Von Victron, den Multi Grid 3000VA hatte ich ins Auge gefasst. Ist nicht gerade billig, scheint mir aber als geeignet. Ich bin für alle Anregungen offen.

  • Hallo, bis auf die Batterien liegst schon ganz richtig. Nehme doch einen stärkeren Laderegler dann hast Reserve. Schau dass du die Solar powerbloc von hoppecke bekommst :D dann hast du lange Spaß mit deiner Insel


    Sonnige Grüße :danke:

    Die neue Energiefreiheit kommt an!

  • Zitat von VIC-RAPTOR

    Hallo, bis auf die Batterien liegst schon ganz richtig. Nehme doch einen stärkeren Laderegler dann hast Reserve. Schau dass du die Solar powerbloc von hoppecke bekommst :D dann hast du lange Spaß mit deiner Insel


    Sonnige Grüße :danke:


    Hallo VIC-Raptor, Welche Powerbloc genau meinst Du. Denkst Du an die OPzS ? Wie ist das mit Gasen? Die Batterien stehen in einer Werkstatt mit anderen techn. Geräten u.a. 2 Tiefkühltruhen. Was würdest Du koppeln? Ich möchte gern auf 24V kommen. Vielen Dank für die Hilfe.

  • Zitat von alexdatteln86

    ich habe nur eine Frage 1,3 Kwh....wann soll sich das nochmal irgendwann amortisiert haben?
    :ironie:


    ...mir geht es vorrangig nicht um Rentabilität. Ich möchte eine Notstromversorgung im Fall eines Stromausfalles haben, und das kommt bei mir schon ab und zu vor ( Ich wohne etwas abgelegen, so dass ich z.B. bis jetzt an kein öffentliches Trinkwasser angeschlossen werden konnte) . Außerdem macht es mir gerade Spaß mehr über das Thema eigenerzeugten Solarstrom und mehr Netzunabhängigkeit zu erfahren. Wenn sich einer ein Motorrad kauft, dann weil er vielleicht Spaß hat damit von A nach B zu fahren...mit dem Bus wäre es auch auf längere Sicht sicher viel günstiger.

  • Wenn du etwas abseits wohnst, dann hast du doch sicher Platz? Falls ja, dann mach es doch gleich richtig, statt so einen Kleinkram. "Richtig" heißt vor allem größer. Wenn du dann für deinen Spaß / gegen Stromausfälle noch einen Akku willst, kannst du das ja machen. Aber die erste Maßnahme sollte (falls möglich) ein größerer Generator sein. Was glaubst du denn, was deine 1.6 kWp an einem Tag wie heute dir für deine Akkus bringen?
    Oder um deinen Vergleich zu benutzen: Wenn du gerne Motorrad fährst, warum kaufst du dir dann einen Tretroller?
    Das soll kein Angriff gegen dich sein, nur ein Anstoß, drüber nachzudenken.

  • Zitat von Monsmusik

    Wenn du etwas abseits wohnst, dann hast du doch sicher Platz? Falls ja, dann mach es doch gleich richtig, statt so einen Kleinkram. "Richtig" heißt vor allem größer. Wenn du dann für deinen Spaß / gegen Stromausfälle noch einen Akku willst, kannst du das ja machen. Aber die erste Maßnahme sollte (falls möglich) ein größerer Generator sein. Was glaubst du denn, was deine 1.6 kWp an einem Tag wie heute dir für deine Akkus bringen?
    Oder um deinen Vergleich zu benutzen: Wenn du gerne Motorrad fährst, warum kaufst du dir dann einen Tretroller?
    Das soll kein Angriff gegen dich sein, nur ein Anstoß, drüber nachzudenken.


    ...ja, ich bin für jeden Hinweis dankbar. Ich hab halt wenig Ahnung ab wann ich aus der "Tretroller"-Region komme. Nein , ich hab keine Ahnung wieviel 1,6kWp Modulfläche heute liefern würden. Ehrlich gesagt fing ich mit einem Balkonmodul für die Steckdose an mich dafür zu interessieren, dass fand ich dann doch albern. Dann hatte ich zweimal das Problem mit Stromausfall für mehr als 10 Stunden und wollte eine Inselanlage bauen. Jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich gern einen Speicher für die Not hätte, und sonst nur in mein Netz einspeisen möchte. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust auf EEG. Aber was ist, wenn die Anlage so groß ist, dass ich zuviel am Tag produziere (mal davon abgesehen, dass sich zur Zeit mein alter Zähler rückwärts drehen würde). Wie groß sollte der Speicher in meinem Fall denn sein? Wie groß die Fläche, bzw. wieviel Wp ? Ich wollte halt erstmal irgendwie anfangen. Auf meinem Schuppendach könnten 16 Module (ca. 80 x 150cm) halbwegs "Baumschattenfrei" in Südausrichtung montiert werden. Weitere 16 St. hätten Platz, aber im Sommer doch reichlich schattig.

  • Zitat von flytom


    ...ja, ich bin für jeden Hinweis dankbar.......... ich hab keine Ahnung wieviel 1,6kWp Modulfläche heute liefern würden. .



    Hallo flytom,


    wichtiger Hinweis: Keine Gel- oder AGM Batterien verwenden. Nimm nur Batterien, die auch Profis im gewerblichen Bereich, verwenden. PzS oder OPzS. Das sind Batterien die robust sind, und Ladefehler verzeihen.


    Laut Vorhersage, müsste eine 1,6 kWp Anlage bei niedrigem Horizont, heute 0,7 kWh gebracht haben.
    An guten Tagen im Sommer sind bis 7 kWh möglich.


    MfG Georg