Pufferspeicher mit PV laden?

  • Hallo zusammen,


    wir werden im Januar 2019 unsere 2. PV (8KW) in Betrieb nehmen und da die Vergütungen ja gerade wieder fallen stellt sich die Frage wie der Eigenverbrauch weiter gesteigert werden könnte. Macht es Sinn die Heizungsanlage mit einem zusätzlichen Pufferspeicher auszurüsten und diesen mit PV-Strom zu laden? Unser Brauchwassertank ist schon mit Heizstab ausgerüstet und da funktioniert das schon ganz brauchbar. Im Winter ist der Ertrag natürlich viel kleiner, aber vielleicht bringt die Heizungsunterstützung bei ~11 Ct/Kwh ja dennoch was. Habt ihr da Erfahrungen?


    VG
    Rajiva

  • Warum willst du mit nem (weiteren) Heizstab die Energie verbrennen?


    Gas/Öl kostet rd. 8 Cent/kWh, Strom aus PV durch EV 11-12
    Setzt doch, wenn so gewünscht, auf Wärmepumpentechnik - gerade bei WW macht das Sinn
    Immerhin braucht man das jeden Tag


    obs für die Heizung lohnt musst selbst wissen. Im Winter hast eh keinen/kaum Ertrag, Frühjahr & Herbst durchaus und im Sommer heizen die meisten Leute nicht

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Heizöl liegt im Moment bei 8,8ct/kWh, bei 85% Wirkungsgrad sind es schon über 10ct/kWh, im Moment spart man da also kein Geld, wenn man PV-Strom direkt verheizt.
    Besser eine kleine Luft/Wasser-Wärmepumpe bivalent betreiben, da kostet die kWh Wärme mit PV-Strom je nach Aussentemperatur nur 2-4ct. Gerade in der Übergangszeit, wenn auch noch gute Erträge von der PV kommen, erreichen die sehr gute Arbeitszahlen und die Heizung kann einige Wochen länger abgeschaltet bleiben.

  • Hi,


    Zitat von Carstene

    Gas/Öl kostet rd. 8 Cent/kWh


    stimmt das noch bei aktuell ~90 Euro für 100 Liter Öl?


    Zitat

    Setzt doch wenn so gewünscht auf Wärmepumpentechnik - gerade bei WW macht das Sinn


    Na ja, auf WP setzen bedeutet vorhandene Heizung ersetzen, richtig? Eine LWP ist nicht gerade geräuschlos und den Garten wollen wir gerade auch nicht neu machen. Auch sprechen wir da von einem erheblich höheren Invest.


    Ich stimme Dir natürlich zu dass eine WP sicher Ideal wäre, aber sie ist nicht vorhanden und kann auch an unsere Heizkörper nicht adaptiert werden. Der Aufwand und nicht zuletzt die Kosten um auf WP Heizungstechnik umzusteigen sind unrealistisch.


    Grüße
    Rajiva

  • Ich kenn die genauen Öl und Gaspreise nicht


    Wenn du einen WW-Speicher an die Heizung klemmst kannst wird dieser ja auch von der Heizung gewärmt. Es sei du hast Ventile dazwischen. Die WP-Technik macht sicher Geräusche, macht aber aus einer kWh 4 kWh Wärme


    Die Heizung kann bestehen bleiben

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Hallo Larry03,


    Zitat von Larry03

    Heizöl liegt im Moment bei 8,8ct/kWh, bei 85% Wirkungsgrad sind es schon über 10ct/kWh, im Moment spart man da also kein Geld, wenn man PV-Strom direkt verheizt.


    hmmm, im Januar bekommen wir noch 11,47 Ct/Kwh da ist man doch nicht weit auseinander, oder?


    Zitat

    Besser eine kleine Luft/Wasser-Wärmepumpe bivalent betreiben, da kostet die kWh Wärme mit PV-Strom je nach Aussentemperatur nur 2-4ct. Gerade in der Übergangszeit, wenn auch noch gute Erträge von der PV kommen, erreichen die sehr gute Arbeitszahlen und die Heizung kann einige Wochen länger abgeschaltet bleiben.


    Eine WP erreicht doch gar nicht unsere Vorlauftemperatur, oder doch? Wir haben Heizkörper und keine FBH!


    Grüße
    Rajiva

  • Da ich jede Menge nicht angemeldeter Module habe laufen 3 Parteien im Haus entweder über Batterie, PV oder BHKW.
    Ich habe 24Stunden am Tag Stromüberschuß der auf Heizstab geht. Somit 8€ Strombezug für 3 Familien, Gas 500€ Guthaben und das BHKW ruht im Sommer schön oft weil der Pufferspeicher schön heiß ist....
    Ja, es macht Laune PV Strom zu verheizen :)

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Wie machst Du denn sonst WW, wenn nicht per Heizstab?
    Das ist einfach nur Geldvernichtung ... da hat euch jemand einen tollen "EV Heizstab zur EVQuotenerhöhung" angedreht und ihr habt leider nicht abgelehnt.
    DerHeizstabmacht aus 1KWh Strom im Wert von 12 Cent 1KWh im WW ... jede BWWP oder dumme Gasbüchse macht das (deutlich) günstiger und auch effizienter.


    Je nach Heizungsanlage würde ich einen Pufferspeicher genrell in Frage stellen, sofern schon einer da ist und es hier um einen 2. oder größeren Puffer geht.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von Carstene

    Wenn du einen WW-Speicher an die Heizung klemmst kannst wird dieser ja auch von der Heizung gewärmt.


    ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich bin kein Heizungsfachmann aber wenn macht so ein "Zuheizen" m.E. wohl nur im Rücklaufzweig Sinn. Die Heizung misst, glaube ich, die Rücklauftemperatur und heizt entsprechend nach. Wenn also wärmeres Wasser zurück fließt, weil es zuvor angeheizt wurde, sollte die Heizung doch weniger anspringen. So meine Theorie. :mrgreen:


    Zitat

    Die Heizung kann bestehen bleiben


    WP Technik kann inzwischen mit normalen Heizkörpern betrieben werden und hat dann immer noch 4 zu 1 an Wirkungsgrad?
    Muss ich da nicht das ganze Haus aufreißen, Heizung steht im Keller und WP muss doch in den Außenbereich, richtig?