Mini-Anlage, oder richtige Anlage oder gar nichts

  • Nachdem mein 1. Projekt gerade in der Angebotsphase "angekommen" ist, beschäftige ich mich mit dem 2. Haus, bei dem ich mal eure Einschätzung möchte:


    Dach: Ausrichtung Süd-West 42 Grad Dachneigung - Platz für max. 8 Module, kein Schatten - sogesehen beste Vorraussetzung.


    Stromverbrauch: max 1.500 kwh - eher 1.200 kwh. Abends ein bischen Licht, sonst PC, Router, Kühlschrank. Sonst tatsächlich keine Verbaucher, da kein Warmwasser erzeugt wird und die Heizung auch nur vielleicht 2 Monate im Jahr eingeschalten ist.
    Hinzu kommt, in den Sommerferien (6 Wochen) in den Oster und Herbstferien (je 2 Wochen) absolut gar kein Stromverbrauch - weil der Lehrer Urlaub macht :juggle:


    In dem Zusammenhang stellt sich die folglich die Frage, inwieweit hier trotz "guten Dachvorraussetzungen" überhaupt über eine Solaranlage nachgedacht werden sollte.


    Grundsätzlich ist der Lehrer nicht abgeneigt, befürwortet jedoch aus dem Bauch heraus, die kleine Lösung mit 2x 300 Watt Modulen für die Steckdose. Den Kaufpreis (800 Euro) würde er nicht "merken". Bei der "großen" Lösung müsste er 2 Monate "sparen" bezweifelt hier aber die Rentabilität. Bei der kleinen argumentiert er, dass er ein bischen Strom ja doch selber nutzt, Einspeisen aber ja nicht so lukrativ sei, dass er groß was einspeisen sollte.

  • Naja, wenn er denn Lehrer ist, wird er ja rechnen können :wink:
    Dann kann er seine Zweifel ja durch eine auf Fakten basierende Rechnung ausräumen und wird feststellen,
    dass sich eine PV Anlage (Anmerkung: die nicht überteuert eingekauft wurde :!: ) unter seinen Voraussetzungen alleine durch die Einspeisevergütung nach ca. 10 - 12 Jahren bezahlt machen kann. Demnach bekommt er also die Anlage quasi geschenkt und muss sich nur noch fragen, ob er also ein großes Geschenk, oder ein kleines Geschenk möchte :D


    Also Dachmaße einstellen (Photos sind immer willkommen und erleichtern die Anlagenplanung), ungefähren Standort angeben und Projekt hier einstellen, dann wird geholfen :mrgreen:


    P.S.: Je mehr PV Strom er einspeist, desto weniger muss aus dem konventionellen Kraftwerk kommen, da seinen sauberen PV Strom dann die Nachbarn verbrauchen :wink:

  • Mir gefällt der Gedanke der Balkonkraftwerke, zumindest aus idiologischer Sicht.
    Wenn es alle machen würden, egal ob es sich je rentiert, wäre die Welt ein bisschen sauberer.


    Bei so geringer eigener Grundlast bei Sonnenschein, schlage aber „gar nicht“, oder nach genauster Berechnung eines Angebotes, „vielleicht vollmachen“ vor.


    Dann könnten wenigstens die Nachbarn Ökostrom verbraten.

  • nach dem guten Angebot zum ersten Objekt, wird hier jetzt auch ein Angebot zum Vollpacken eingeholt, sowie Objekt 3 und 4 geplant. Vielleicht bekomme ich trotz der eher kleinen Anlagen (5kWp) noch was runtergehandelt von den 1.155 €/kWp


    Der Lehrer wurde nur erwähnt, um nachvollziehen zu können, warum im Sommer 6 Wochen 0 kWh Eigenverbrauch anliegt. Denke gerade der Eigenverbrauch ist nicht unerheblich in der Berechnung.