• Hallo
    Gibt es eine Möglichkeit ein Messkonzept aufzubauen , welches die kwh einer 100 kwp Anlage von 1 - 40 kwp als Volleinspeisung mißt und nur die Menge von 40 - 100 als Eingenverbrauch vorrangig erfasst ?



    Gruß Jochen

    2010: 134 kwp CSI,SMA
    2011: 5,00 kwp CSI,SMA
    2012: 54,5 kwp Eging,SMA
    2012: 30,0 kwp CSI,SMA
    2014: 60,0 kwp Schott,Fronius
    2014: 7,65 kwp Eging,SMA
    2016: 88kwp Qcells,SMA
    2017: 12 kwp SW,SMA
    2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2
    2018: 750 kwp

  • Falls das nicht mögich ist mit der Volleinspeisung, weil man gerne auch von den ersten 40 kWp das ganze hätte, was altet Ihr von folgendem Messkonzept:


    Zähler 2 ist der Gesamterzeugungszähler der Anlage
    Zähler 1 Zählt die Erzeugung der Anlage 1-40 kWp. damit kann man genau berechnen welcher teil der erzeugung aus welcher anlage kommt
    der 2. Richtungszähler ist "normal"





    Berechnung:


    Gesamterzeuung: Zählerstand Zähler 2
    Eigenverbrauch: Zählerstand Zähler 2 - Einspeisezählerstand des 2. Rtg. Zähler
    Eigenverbrauch der großen Anlage: Gesamteigenverbrauch - Zählerstand Zähler 1
    Falls dieser Negativ ist, wird der Rest des Eigenverbrauchs auf die Anlage 1 gepackt.


    Dies ist meiner Meinung nach die für den "Betreiber" beste Möglichkeit, soweit der VNB dies mitmacht.
    Der Knackpunkt ist hierbei, dass die Einspeisung der großen Anlage hier den EV zu gunsten des Betreibers verschieben kann.
    Also wenn du das Konzept durchkriegst, dann hast du gewonnen.


    Ansonsten gäbe es noch folgendes Konzept (Bitte beachte, dass Anlagen noch Erzeugungszähler braucht den ich nicht dargestellt habe)




    der 2 rt Zähler zählt wieder gesamtverbrauch und Einspeisung
    Eigenverbrauch ist die Summe der Erzeugungszähler - Einspeisung


    Eigenverbrauch der Anlage 2 ist Erzeugung der anlage - Einspeisung über Zähler 2 (muss Rücklaufgesperrt sein)
    Eingeverbrauch der Anlage 1 ist dann Eigeverbrauch gesamt - EV der Anlage 2
    Zähler 1 ist nur für Kontrollzwecke und wird nicht benötigt wenn ERzeugungszähler vorhanden sind


    Benötigt mehr Zähler und ist nicht so "vorteilhaft" für dich. Dafür genauer meiner Meinung nach, oder?

  • Die Informationen sind unzureichend. Ist es vergütungstechnisch wie beschrieben eine 100 kW-Anlage? Oder sind es zwei Anlagen mit unterschiedlichen Inbetriebetriebnahmedaten und damit unterschiedlichen Vergütungshöhen? Oder willst du nur bei vergütungstechnisch einer einzigen Anlage die anteilig unterschiedlichen Vergütungshöhen der Leistungsstufen für dich vorteilhaft nutzen?