Kürzung Einspeisevergütung um 20% zum 01.01.2019 ?

  • Aber auch nicht ganz so wenige haben jetzt kalte Füsse bekommen und melden doch noch (ansich richtigerweise) 2018 obwohl sie vom 21. Jahr geplant hatten. Das begradigt die Statistik für 2018 auch ein wenig. Wenn man ihr denn generell glauben könnte. Da ist ne Menge Schmu drin. Mit Ansage und Absicht.


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
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  • Das aller wichtigste ist und bleibt der olle Deckel, der muss weg oder um 100GW erhöht werden. Wir können die Veranstaltung wegen 1-2GWp ja eigentlich auch sein lassen. Ist toll fürs Geschäft, dem Klima und der Energiewende hilft das nicht!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Wenn man den Deckel kippt muss man sich Gedanken machen wie man 70 oder 100 GW PV im Netz unter bringen kann ohne das EEG zur Dauersubventionierung zu machen.


    Zum Zeitpunkt der höchsten PV-Einspeisung 2017 waren neben 30 GW PV, auch noch priviliegierte 7 GW WKA, 5 GW Biomasse und 2,7 GW Wasser am Netz.


    Es ist also höchste Zeit das man die vergütungslose Einspeisebegrenzung auf 40, 50, 60, 70 % in die EEG-Bedingungen übernimmt. 45 GW Altanlagen behalten ja jeweils ihre aktuellen Konditionen und diese Schleppt man noch fast 20 Jahre mit. Damit Reduzieren sich die Eingriffsmöglichkeiten ja schonmal, um einen Großen Teil.

  • Das EEG bildet doch nur den Boden für die Absicherung durch die Bank. Ist bei der Ausschreibung auch nicht anders. 5Ct/ kWh wird sicher nur ein Teil der Einnahmen ausmachen da die Vermarktung derzeit mehr einbringt.


    Das EEG ist und bleibt der Schlüssel, dass kleinere und mittlere Player deren Kerngeschäft nicht Stromhandel ist sich an der Energiwende beteiligen können. Nochmals, wir brauchen min. 10GWp im Jahr für die Energiewende und ich habe von all denjenigen die das EEG Kritisieren noch keinen Plan gehört wie man das hinbekommen soll.


    Das EEG ist ein tolles Instrument, es braucht Anpassungen hier und da über die Zeit, aber an für sich ein Hammer geiles Tool!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


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  • Ich sehe ein große Gefahr in den 'Sonderausschreibungen' kommen. Ich meine sogar, das dieser Punkt der eigentliche Torpedo ist. Markt aufpumpen, dann folgt die 'reguläre' Kürzung und dann abrupt austrocknen den 'PV Sumpf'. So denken diese Burschen, denn das haben sie in ihrem kümmerlichen BWL Studium noch gecheckt.


    OSE 10 GWp wären gut! Aber bitte mit 25% Steigerung p.A. , damit sich die Branche auch gescheit aufstellen kann und es nicht wieder zu Marktverzerrungen kommt.


    Aber das wichtigste und da sind wir uns ja hier vollkommen einig!
    Der Deckel muss weg!
    *100 GWp wäre zwar knapp, aber akzeptabel.

  • Schon vergessen? Anlagen aus Ausschreibungen (ich habe derade keine zeit, hat jemand im Kopf ob das auch für die gilt, die gar keien Vergütung in Anspruch nehmen aber meldepflichtig sind? - wenn nicht, müßte man da noch was ändern, weil dahin geht ja ein Trend) werden bei der Absenkung der Vergütung (und für die 52GW) nicht mehr berücksichtigt, das steht da auch drin :!:

  • Zitat von RolandD

    Wenn man den Deckel kippt muss man sich Gedanken machen wie man 70 oder 100 GW PV im Netz unter bringen kann ohne das EEG zur Dauersubventionierung zu machen.


    Zum Zeitpunkt der höchsten PV-Einspeisung 2017 waren neben 30 GW PV, auch noch priviliegierte 7 GW WKA, 5 GW Biomasse und 2,7 GW Wasser am Netz.


    Es ist also höchste Zeit das man die vergütungslose Einspeisebegrenzung auf 40, 50, 60, 70 % in die EEG-Bedingungen übernimmt. 45 GW Altanlagen behalten ja jeweils ihre aktuellen Konditionen und diese Schleppt man noch fast 20 Jahre mit. Damit Reduzieren sich die Eingriffsmöglichkeiten ja schonmal, um einen Großen Teil.


    Das muss man eh, die meiste Zeit des Jahres liegt der Verbrauch bei um 50-60GW....in der Spitze bei etwa 85GW.
    Allerdings brauchen wir ja nicht nur die paar GW Strom, sondern auch einige hundert GW die heute aus fossilen Energieträgern genutzt werden, also für Wärme/Kälte und Fortbewegung usw.
    Problem ist das derzeit die fossile Energie zu billig und der "Überschuss" aus erneuerbaren oder sonstigen Stromquellen zu selten sind.
    Erst wenn bei den entscheidungsträgern angekommen ist das die Energiewende nicht nur die Umstellung von Atom/Kohle/Gas hin zu Wasser, Wind&Solar ist, sondern alle fossilen Energieträger ersetzt werden müssen, das geht aber nicht mit popeligen 54GWp Photovoltaik, da braucht es eher das 5-6 fache plus entsprechend viel WEA, die dürfen aber nicht nur im Norden stehen, die gehören auch massiv in Süddeutschland ausgebaut, das spart Kosten für den Netzausbau (und Transportverlust)
    Dazu muss es Anlagen geben die den Strom der nicht sofort verbraucht werden kann speichern, bzw. zum Speichern aufbereitet.
    Sei es über Akku/Pumpspeicher oder Wandlung in Wasserstoff (recht einfach und flexibel durchführbar) oder Methan (Erdgas)
    Dabei braucht man vermutlich genau wie bei der bisherigen Erzeugung auch diverse Möglichkeiten.
    Akku/Pumpspeicher für kurze Speicherung, die Wandlung in Wasserstoff und Erdgas für langfristige Speicherung.
    Dabei kann man das bereits vorhandene Erdgasnetz als Speicher nutzen und auch die bestehenden Gaskraftwerke (egal ob Gasturbine, GuD oder konventionelle Gaskraftwerke) können weiter genutzt werden.
    Ebenso können vorhandene Fahrzeuge (Omnibusse, Transporter, PKW) weiter genutzt werden, auch wenn reine EFahrzeuge wesentlich effektiver sind!


    Also ist die Forderung nach dem entfall des "Deckel" wirklich notwendig um die Energiewende zu meistern, alles andere ist "Kappes/Murks"


    grüße

  • Zitat von GAST


    Also ist die Forderung nach dem entfall des "Deckel" wirklich notwendig um die Energiewende zu meistern, alles andere ist "Kappes/Murks"
    grüße


    Das fordert der SfV ja schon Jahre!

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Es macht aber immer noch einen Unterschied ob ich 56GWp subventioniere, oder ob ich dann einfach mal dem Markt freie Hand gebe.


    Die Subvention bis in alle Ewigkeit muss aufhören, man braucht aber ein vernünftiges Marktdesign.