Kürzung Einspeisevergütung um 20% zum 01.01.2019 ?

  • Zitat von open source energy

    Und schon macht es keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren da das einfach Äpfel und Birnen sind. Sobald Ust rechtliche Fragen kommen sieht die Welt halt anders aus.


    Frag doch mal einen Restaurant Betreiber wie einfach er seine Familie aus der Küche versorgen kann ohne dabei Steuern abzuführen. Und was das Finanzamt macht, wenn er nicht glaubhaft machen kann, dass er die Familie privat versorgt hat.


    Ich rede auch nicht über die USt auf den Eigenverbrauch, sondern über die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch. Wer die USt absetzen will muss auch die Konsequenzen tragen. Aber erkläre mal wie viel EEG-Umlage der Gastronom auf das selbst verbrauchte Essen zahlt?

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Der Gastronom hat ja auch keine garantierte Abnahme seines Essens über 20 Jahre zum Festpreis. Er hat ganz andere Spielregeln. Und dass jetzt die Ausnahme für kleiner 10kWp auch noch kritisiert wird ist doch echt albern.


    Man könnte die EEG Umlage auch einfach auf die gesamte Strommenge umlegen egal ob selbst erzeugt oder eingespeist. Auf jeden Fall muss ja irgend jemand das Zeugs noch finanzieren. Denn eines sollte allen klar sein, dass es heute günstige PV Anlagen gibt liegt daran dass die teuren gefördert wurden und daher kann man sich jetzt nicht mit den günstigen PV Anlagen aus der Verantwortung ziehen.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Man kann das Umlegen auch einfach bleiben lassen und vonder Vergütung abziehen, wenn man einmal das Gehirn einschlatet, weil das ein Nullsummenspeil Einnahmenseitig ist, aber alles andere als ein Nullsummenspiel auf der Aufwandsseite.
    Man kann die EEG-Umlage auch für den Eigenverbrauch in 30 nach unterschiedlichen Regeln zu ermittelnde Teilumagen aufspalten die dann jeweils um 1€ oder so betragen. Das wäre ja egal, da am Ende gleich viel abzuführen, ist nicht wahr? Bürokratiekosten sind ja nur mein Hirngespinst und real nicht vorhanden bzw. in beliebiger Höhe in der Vergütung bereits enthalten.


    Am Ende muss die Volkswirtschaft über HÖHERE EEG-Umlagen diesen Unsinn tragen, denn die Bürokratiekosten gehen immer in den Preis ein für den die Leute bereit sind eine Anlage zu bauen. Bürokosten einzusparen indem man die Gelder in andere paralel laufende Zahlungen einrechnet ist praktisch immer lohnend wenn das keine wirklich grosse Ungerechtigkeiten verursacht. Wovon hier nicht die Rede sein kann.


    Warum manche Leute hier die Errichter von PV-Anlagen krampfhaft mit mglichst viel Papierkrieg beschäftigen wird mir auf Ewig ein völliges Rätsel bleiben.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Jetzt drehst Du es aber mal so hin wie es passt. Wenn man die Vergütung absenkt dann wird einspeisen eben nicht mehr so lukrativ und somit fallen viel mehr PV Anlagen aus dem Raster als die paar EV Anlagen!


    Die EFHs sind doch so oder so befreit. Das System, so wie es ist macht absolut Sinn und ich sehe da überhaupt keinen Grund warum man da jetzt auf Teufel komm raus rum basteln muss.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von modila

    ...,da stimme ich dir mal zu !


    ..,ich verstehe auch die ganze Aufregung hier nicht, die Überförderung ist da, das sollte uns allen klar sein, bin heute noch mit einem KD zusammen bei der Bank gewesen,.......selbst mit der noch fraglichen Absenkung bei der Bank kein Problem, einen Kredit zu bekommen,...das waren mal kurz 550 kWp,.......hat der KD in " Blanko " bekommen,....


    Wenn wir beide zur Bank gehen und zusammen unterschreiben (Quer = persönlich haftend) finanziert der Banker auch den Scheißhaufen, in den ich auf dem Parkplatz getreten bin.


    *Glaubst du echt, die schauen sich das Projekt genau an? Banken scheuen die reale Verwertung von Vermögenswerten wie der Teufel das Weihwasser! Mit so ekligen Sachen wie einer PV Anlage, einem KWK oder auch einer WKA haben die sogar nix am Hut! Im besten Falle schauen die in ihre Kundenliste (wer von der Investoren noch Luft hat) und rufen den an.



    Das mit der Überforderung erschließt sich mir nicht, wenn ich ähnliche Risiken mit einander vergleiche:
    Errichtung einer großen PV Anlage
    Errichtung von 24 Sozialwohnungen in der Nähe der Wista


    Aber ist schon okay, Bescheidenheit (oder ....) ist auch ganz nett!

  • Zitat von open source energy

    Jetzt drehst Du es aber mal so hin wie es passt. Wenn man die Vergütung absenkt dann wird einspeisen eben nicht mehr so lukrativ und somit fallen viel mehr PV Anlagen aus dem Raster als die paar EV Anlagen!


    Die EFHs sind doch so oder so befreit. Das System, so wie es ist macht absolut Sinn und ich sehe da überhaupt keinen Grund warum man da jetzt auf Teufel komm raus rum basteln muss.


    Die sache ist ja wie bekommt man die EFH von der 4kW Eigenverbrachsanlage weg auf die 15-25kW DachVollAnlage.
    Und genau da greift die Befreiung ja nicht mehr sondern die hürden die ab 7 und 10kWp eingebaut wurden greifen voll.
    Die Hürden weggelassen dafür etwas weniger Vergütung für 0-10kWp, dann wird es weniger Attraktiv nur für Eigenverbrauch zu bauen, dafür attraktiver - und einfacher und überschaubarer, das Dach in einem Rutsch einfach voll zu machen.
    Die unüberschaubearkeit der regeln ab 10kWp für Tante Erna & Onkel Alfred tragen sicher erheblich dazu bei dass die Option "Dach voll" von vielen nicht gesehen wird. Da hält man lieber Abstand von dem grauenvollen Unbekannten das da lauert. Vor allem wenn der Solateur dann auch noch so eine kleinanlage vorschlägt (Ich kenne da jemand der sich lange +ber solche kleinen Eigenverbrauchsanlagen aufgeregt hat). PV muss für den Einfamilienhausbesitzer einfach und durchschaubar sein. Das war lange Zeit ja auch der grosse Trumpf der Regelungen in , weswegen es hier schneller voranging als anderswo.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Die Zeiten, daß man aus dem Gewinn eienr Hausanlage einen Berater (vor allem Steuerberater) bezahlen konnte, sind halt vorbei.
    Ich bleibe dabei - so lang der Betrieb einer einspeisenden PV (und auch anderer kleiner EE-Anlagen) zwangsweise als Untenehmen behandelt wird, sind Änderungen in der Bürokratie in Deutschland völlig undenkbar. Da gehört für mich auch die EEG-Umlage dazu, weil acuh die ja eine Gleichbehandlung mit anderen Nicht-Betreibern darstellen soll. Koste es was es wolle, darauf hat in D noch selten ein Gesetz Rücksicht genommen (ich sage mal als Beispiel PKW-Maut, Ältere männliche Bayern erinnern sich an die Feuerschutzabgabe, die vielerorts mehr gekostet als eingebracht hat).

  • Zitat von PV-Berlin


    Genau dann werde ich vorsichtig!

    Zitat


    Wenn wir beide zur Bank gehen und zusammen unterschreiben (Quer = persönlich haftend) finanziert der Banker auch den Scheißhaufen, in den ich auf dem Parkplatz getreten bin.


    ... und nochmal eben ne 10 kVa Kompakttrafo für 40k - alles kein Problem!


    Zitat von PV-Berlin

    *Glaubst du echt, die schauen sich das Projekt genau an? Banken scheuen die reale Verwertung von Vermögenswerten wie der Teufel das Weihwasser! Mit so ekligen Sachen wie einer PV Anlage, einem KWK oder auch einer WKA haben die sogar nix am Hut! Im besten Falle schauen die in ihre Kundenliste (wer von der Investoren noch Luft hat) und rufen den an.


    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Schöne Beschreibung im Folder, paar nette Fotos dazu, Grafiken von PVGIS und ne eigene Rentabilitätberechnung über zinsen-berechnen.de, das wars. War nach 3 Tagen durch.
    Bei meiner 1. Anlage ist der Berater - war vom alten Schlag, hatte meinen Vater schon "beraten" und ging kurz darauf in Rente - am Sonntagnachmittag noch mit dem Fahrrad zur Anlage gefahren "um mal zu schauen". :shock:
    Das macht heute keiner mehr von den Jungen.


    Zitat von PV-Berlin

    Aber ist schon okay, Bescheidenheit (oder ....) ist auch ganz nett!


    Genau, deshalb rechne ich auch nie NACH Steuern, wenn der Banker so nett ist und es vor Steuern schon so gut aussieht - sogar MIT "Spontan-Absenkung! :ironie:


    https://weact.campact.de/petit…ergutung-zum-01-01-2019-1

  • Das ist ja nicht der Preis für den Trafo sondern die ganze Station. Aber 40k sind schon recht knapp aktuell liegt der Preis etwas höher je nach VNB

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014